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Georgiana Caitas Restaurant ist fast leer geräumt, Tische und Stühle gestapelt. Stattdessen finden sich zahlreiche Pizzakartons,

Gastwirte stehen Öffnung ihrer Lokale mit Skepsis gegenüber

Wer den Besuch im Restaurant oder Café in den vergangenen Wochen vermisst hat, kann unter dem Mundschutz aufatmen: Ab Montag dürfen die Gastwirte ihre Pforten wieder öffnen, wenn auch unter strengen Auflagen. Viele von ihnen haben sich zu diesem Schritt entschieden und am Wochenende die letzten Vorbereitungen getroffen, andere wiederum gehen diesen Weg nicht mit. Georgiana Caitas, Inhaberin der Engelswieser Pizzeria Mamma Mia, setzt weiterhin ausschließlich auf den Abholservice.

Geschäft

Sigmaringer Händler sehen Öffnung ihrer Geschäfte kritisch

Die Inhaber vieler Sigmaringer Geschäfte und Gaststätten reagieren mit Verständnis auf die Entscheidungen, das öffentliche Leben langsamer wieder hochzufahren als erhofft. Einigen Unternehmern kommt die für kommenden Montag erlaubte Wiedereröffnung sogar zu früh.

Marina Reber vom gleichnamigen Modehaus sagt: „Ich hätte es begrüßt, wenn alle Geschäfte bis Anfang Mai geschlossen blieben wären.“ Ähnlich sieht es ihr Kollege Dirk Maier vom Herrenmodegeschäft an der Antonstraße.

 Gestrichen: Das für Juni geplante Stadtfest fällt aus. Vielleicht gibt es im Oktober Ersatz.

Stadtfest und Open-Air abgesagt, der Flohmarkt so gut wie

Die großen Feste in der Kreisstadt sind bereits abgesagt oder die Absage steht kurz bevor: Das für Ende Juni geplante Stadtfest muss ausfallen, weil die Landesregierung bis Ende August Großveranstaltungen verbietet. Ebenfalls abgesagt sind das Bootshaus-Open-Air und das Fischerstechen, das am dritten Juli-Wochenende hätte gefeiert werden sollen. Die Chancen für den Flohmarkt stehen schlecht. „Alles deutet auf eine Absage hin“, sagt Erwin Riegger vom veranstaltenden Förderverein der Sigmaringer Händler.

Personengruppe auf der Baustelle

So sieht es aktuell auf der Freibad-Baustelle aus

„Bis Mitte/Ende Mai sind wir fertig“, sagt Stadtbaumeister Thomas Exler. Im nächsten Satz relativiert er sein Versprechen wieder: „Wenn nichts dazwischen kommt.“ 30 Leser drehen auf Einladung der „Schwäbischen Zeitung“ eine Runde auf der Freibad-Baustelle. Wasser befindet sich noch keines im Becken, aber dafür wäre es ja auch viel zu kalt.

Wasser Marsch? Im Kinderparadies sind die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass tatsächlich direkt Wasser fließen könnte.

Drei Männer mit Bauhelmen

Hotel soll in 14 Monaten fertig sein

Gegraben wird an der Donaubühne seit einigen Tagen, mit dem Spatenstich beginnen die Arbeiten offiziell: Symbolisch haben am Montag die Bauherren, Architekten und der Bürgermeister zum Spaten gegriffen – in 14 Monaten soll das Hotel am Schloss eröffnet werden.

Was auffällt an diesem sonnigen Montagnachmittag, bringt Bürgermeister Marcus Ehm mit seiner Beobachtung auf den Punkt: „Beinahe nur Sigmaringer Firmen sind am Hotelbau beteiligt.

 Blick auf das Hotel von der Donau aus. Im Februar geht es richtig los, die Vorarbeiten laufen bereits.

Hotel: Spatenstich am 10. Februar

Jetzt gibt es kein Zurück mehr: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnen am Montag, 10. Februar, die Arbeiten für den Hotelbau offiziell. Wie aus der Einladung hervorgeht, werden sich die Akteure am Nachmittag auf der Baustelle bei der Donaubühne treffen. Die Vorarbeiten sind bereits in Gange. Das Gelände ist eingezäunt, Erdarbeiten laufen und die Donaubühne wird um zwei Stufen verkleinert. In der vergangenen Woche hat der Gemeinderat den Bebauungsplan beschlossen.

 Die obersten zwei Stufen der Donaubühne werden abgerissen – ein erster Schritt in Richtung Hotel.

Umbau der Donaubühne ist gestartet

Der Abriss der oberen zwei Stufen der Donaubühne in Sigmaringen haben begonnen. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben die Pflastersteine schon entfernt.

Der Abriss der beiden Ebenen hängt mit dem geplanten Neubau eines Drei-Sterne-Hotels zusammen, das in den Burgwiesen entstehen soll. Finanziert wird es in gleichen Teilen von Bootshaus-Wirt Soufyen Charni und der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern.

Nach bisherigen Planungen soll der Bau des Hotels im März beginnen.

 Die beiden obersten Stufen der Donaubühne werden für den Hotelbau abgetragen.

Teilabriss der Donaubühne soll 90 000 Euro kosten

Die Umsetzung des Hotelprojekts in Sigmaringen rückt immer näher: Jetzt haben die Investoren beim Bauamt der Stadt den Bauantrag eingereicht. „Wir hoffen, dass wir Anfang Februar mit ersten Erdbewegungsarbeiten beginnen können“, sagt Soufyen Charni vom Bootshaus, der das Hotel zusammen mit dem Sigmaringer Fürstenhaus bauen wird.

Wie berichtet, müssen die obersten beiden Stufen der Donaubühne abgerissen werden, da das Hotel sonst von der Höhe her tiefer als die Donaubühne liegen würde.

Planung

Sigmaringer Hotelbau an der Donau soll im Frühjahr beginnen

Der Stadtbaumeister geht davon aus, dass der Hotelbau wie geplant im Frühjahr kommenden Jahres beginnen kann. „Den Zeitplan halten wir, wenn wir keine Überraschungen erleben“, sagte Thomas Exler auf Anfrage der „Schwäbischen Zeitung“. In seiner Sitzung hat der Gemeinderat die Aufstellung eines Bebauungsplans beschlossen.

Exler geht davon aus, dass dieser Plan im Januar beschlossen werden kann. Parallel können die Bauherren den Bauantrag einreichen, sodass sie im Frühjahr, wie geplant, anfangen können.

 Dixieland vom Feinsten: die Swiss-German-Dixieland-Corporation meistert den Samstagabend.

Bootshaus-Open-Air: Es geht auf jeden Fall weiter

Das Bootshaus-Open-Air entwickelt sich zu einem Fixpunkt im Festkalender Sigmaringens: Der Termin für das kommende Jahr ist bereits vorgemerkt: 17. bis 19. Juli 2020. Bootshaus-Wirt Soufyen Charni würde gerne noch eine Schippe drauflegen. Es gibt die Idee eines Donauuferfests, das den Radius der Besucher in Richtung Burgstraße erweitern würde.

Als Volltreffer erwies sich die Kombination von Bootshaus-Open-Air, Fischerstechen und Entenrennen: Alle drei Veranstalter strahlten am Sonntagnachmittag um die Wette.