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Verdächtig

Russe Ustjugow im Doping-Visier - Gold für deutsche Staffel?

Die deutsche Biathlon-Staffel der Männer könnte nachträglich Olympia-Gold von 2014 erhalten.

Im Zuge des russischen Doping-Skandals werden die Russen nach einem ARD-Bericht beschuldigt, die Daten des in Sotschi zum Gold-Quartett der Gastgeber gehörende Jewgeni Ustjugow und auch von Swetlana Slepzowa, der Staffel-Olympiasiegerin von 2010, im Moskauer Kontrolllabor manipuliert zu haben. Wada-Chefermittler Günter Younger sagte der ARD dazu: „Wir haben die IBU entsprechend unterstützt“.

Denise Herrmann

Denise Herrmann: Olympia in Peking „definitiv Ziel“

Biathlon-Weltmeisterin Denise Herrmann strebt eine weitere Olympia-Teilnahme an. „Wenn gesundheitlich alles passt, dann ist Olympia 2022 definitiv ein Ziel“, sagte die ehemalige Langläuferin beim Weltcup im österreichischen Hochfilzen.

Für die Sächsin, die am 20. Dezember 31 Jahre alt wird, wäre es bereits die dritte Olympia-Teilnahme. In Sotschi 2014 gewann Herrmann mit der Langlauf-Staffel Bronze. Nach ihrem Umstieg 2016 verpasste sie in Pyeongchang als Biathletin eine Medaille, Platz sechs in der Verfolgung war das beste Resultat.

Wada

Pressestimmen zu den Wada-Sanktionen gegen Russland

Internationale Pressestimmen zu den Strafen der Welt-Anti-Doping-Agentur gegen den russischen Sport:

RUSSLAND:

„Sport-Express“: „Die Entscheidung der Wada war vorhersehbar. Die Hoffnung, dem zu entgehen oder zumindest eine „reduzierte“ Strafe zu bekommen, galt schon von vornhinein als verrückt. Ebenso so unwahrscheinlich war es, alle Russen mit einem totalen Bann von allen Sportveranstaltungen fernzuhalten. Die Wada hat nun eine Zwischenoption gewählt: Es ist eine ziemlich harte, aber zumindest eine, an die sich die Welt ...

Wladimir Putin

Causa Russland: Putin sieht „allen Grund“ zur Cas-Klage

Die unendliche Geschichte des russischen Doping-Skandals ist nach der vierjährigen Sperre für die Sportmacht nicht zu Ende.

Allen voran befördert Russlands Präsident Wladimir Putin die Erwartung, dass sein Land die von der Welt-Anti-Doping-Agentur verhängten Sanktionen nicht akzeptieren und vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen wird. „Wir haben allen Grund, Klage beim Cas einzureichen“, sagte Russlands starker Mann in der Nacht zum Dienstag nach dem Ukraine-Gipfel in Paris.

Grigori Rodschenkow

Whistleblower Rodschenkow: Alle Täter rückwirkend bestrafen

Whistleblower Grigori Rodschenkow hat die Sanktionen der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada gegen Russland begrüßt und zugleich harte Strafen für die Verantwortlichen des Sportbetrugs gefordert.

„Endlich wurden Betrug, Lügen und Fälschungen von unbeschreiblichem Ausmaß in vollem Umfang bestraft“, sagte der frühere Leiter des Moskauer Anti-Doping-Labors in einer persönlichen Erklärung, aus der die BBC in einem Bericht zitierte.

„Diejenigen, die an der Korruption bestimmter Sportarten wie Leichtathletik, Gewichtheben, Skifahren, ...

Sportminister

Was bedeuten die Wada-Sanktionen für Russland konkret?

Moskaus Regierungschef Dmitri Medwedew hat die Strafen der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) gegen sein Land als „antirussische Hysterie“ von chronischem Ausmaß kritisiert. Für den amerikanischen Anti-Doping-Kämpfer Travis Tygart gehen sie dagegen noch nicht weit genug.

„Russland einem kompletten Bann entkommen zu lassen, ist ein weiterer verheerender Schlag für die sauberen Athleten, die Glaubwürdigkeit des Sports und Rechtsstaatlichkeit“, sagte der Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada.

Wada-Exekutive entscheidet über Bestrafung für Russland

Russland vier Jahre aus dem Weltsport verbannt

Die Sport-Großmacht Russland wird für vier Jahre nur noch eine Nebenrolle im Weltsport einnehmen. Das Wada-Exekutivkomitee schloss Russland für vier Jahre von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften aus.

Ausgewählte Athleten des Landes dürfen in dieser Zeit nicht unter eigener Fahne, sondern nur als neutrale Sportler starten. Damit folgte die Wada in ihrem einstimmigen Urteil den Empfehlungen der unabhängigen Prüfkommission CRC, die auch die Suspendierung der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada bis 2023 vorsehen.

Wada

Wada entscheidet über harte Strafen für Russland

Auch der Bundesinnenminister plädierte vor dem Wada-Urteil im Dopingdaten-Manipulationsfall gegen Russland für null Toleranz.

„Wenn solche Machenschaften aufgedeckt und belegt sind, sollte man konsequent diejenigen ausschließen, die es zugelassen, unterstützt und gemacht haben“, forderte Horst Seehofer. Wenn das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur am Montag in Lausanne die von der Prüfkommission CRC empfohlenen Sanktionen bestätigt, wird Russland die nächsten vier Jahre im Weltsport im Abseits stehen.

Thomas Dreßen

Das bringt der Wintersport am Samstag

Die wichtigsten Wettkämpfe im Wintersport finden heute im Ski alpin, im Biathlon, Skispringen und im Bob statt.

SKI ALPIN

Weltcup in Beaver Creek/USA

Abfahrt, Herren 19.00 Uhr/MEZ (Eurosport/ZDF Livestream)

Weltcup in Lake Louise/Kanada)

Abfahrt, Damen, 20.30 Uhr/MEZ (Eurosport/ZDF Livestream)

Die Abfahrt in Beaver Creek hat Thomas Dreßen das erste Podestergebnis seiner Karriere gebracht - und ihn vor einem Jahr abgeworfen und ins Krankenhaus befördert.

Wladimir Putin

Deutsche Wirtschaft gegen neue Russland-Sanktionen

Die deutsche Wirtschaft in Russland hofft, dass es nach dem mutmaßlichen Auftragsmord an einem Georgier im Berliner Tiergarten nicht zu neuen Sanktionen gegen das Land kommt.

Mitten in der politischen Aufregung um den Mord trifft sich Kremlchef Wladimir Putin heute in Sotschi am Schwarzen Meer mit Konzernchefs und Wirtschaftsvertretern aus Deutschland. Das Treffen zeige, wie wichtig Putin der Kontakt zu deutschen Unternehmern auch in politisch schwierigen Zeiten sei, sagte der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer (AHK), ...