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Ein Lehrer in einer Münchner Grundschule.

Warum Lehrer in Bayern in den Pfingstferien nicht arbeiten wollen

Die Eltern Tausender Schulkinder stehen angesichts der bevorstehenden Pfingstferien in Bayern (2. bis 12. Juni) vor einem Problem: Wegen der Corona-Krise haben sie ihren Jahresurlaub komplett aufbrauchen müssen und auch an Überstunden ist nichts mehr übrig. Die bayerische Staatsregierung hat daher eine Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 beschlossen. Doch die Lehrer, die diese Betreuung wie in den Osterferien sicherstellen sollen, wehren sich.

Notbetreuung

Lehrerverband: Kritik an geplanter Notbetreuung an Pfingsten

Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) kritisiert das Vorhaben der Staatsregierung, auch in den Pfingstferien an den Grund-, Förder- und Mittelschulen eine Notbetreuung anzubieten. Viele Schulen hätten bereits jetzt Personalprobleme, da Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehörten, ausfielen, schrieb der BLLV am Freitag in einer Pressemitteilung.

„Unsere Lehrerinnen und Lehrer haben mit höchstem Einsatz seit Beginn der Corona-Krise unter schwierigsten Bedingungen ein schulisches Angebot für die Schülerinnen und ...

Schule zu Zeiten von Corona

Immer mehr Schüler lernen wieder in den Klassenzimmern

Nach der langen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie sind seit Montag auch die Schüler wieder zurück in den Klassenzimmern, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen oder die vierte Klasse besuchen. „Die Schulen haben sich sehr gut auf den heutigen Tag vorbereitet“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag in München. Er sei aber vor allem davon beeindruckt, „wie viel Verantwortungsbewusstsein auch jüngere Schülerinnen und Schüler schon zeigen.

Ein Schüler sitzt zuhause an einem Tisch und lernt

Lehrer wollen mehr Zeit für Eltern

Die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern ist ein heißes Eisen. Immer wieder entstehen Konflikte. Das schade dem Lernerfolg und der Entwicklung der Kinder, kritisiert die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann - und fordert eine grundlegende Debatte über die „Erziehungspartnerschaft“ an Schulen. „Es ist verdammt schwer, mit einigen Eltern zusammenzuarbeiten“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Gerade an den Grund- und Mittelschulen seien die Klassen immer unterschiedlicher ...

Abschlussklasse zu Corona-Zeiten

Lehrerpräsidentin: Einheitsmodell für Bayern nicht möglich

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, Simone Fleischmann, hat sich in der Corona-Krise gegen eine einheitliche Lösung für alle Schulen ausgesprochen. „Eigenverantwortlichkeit vor Einheitsmodell“ sei die Devise, sagte Fleischmann am Dienstag. Jede Schule habe eine andere Klientel, andere Räume und anderes Personal. So rechne man etwa damit, dass etwa ein Drittel der Lehrer zur sogenannten Risikogruppe zähle. Man warte auf das Signal der Staatsregierung, dass die Schulen vor Ort über Regelungen entscheiden ...

Schulbeginn für Abschlussklassen

„Ganz anders als sonst“: Ersten Schüler zurück in der Schule

Nach der Corona-Zwangspause sitzen die ersten Schüler in Bayern wieder in den Klassenzimmern. In ganz Bayern geht die Schule für diejenigen wieder los, bei denen ein Abschluss ansteht. „Es ist alles ganz anders als sonst“, sagte der Schulleiter des Viscardi-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck, Walter Zellmeier, am Montagmorgen. Die etwa 140 Schüler seien „nicht wie sonst im Pulk, sondern überwiegend alleine“ in die Schule gekommen. Viele Schüler hätten Masken dabei gehabt.

Abiprüfungen

„Der richtige Zeitpunkt“: Schule öffnet für Abschlussklassen

Sechs Wochen lang ist kein Schüler in Bayern in der Schule gewesen - für die Abschlussklassen ist der Unterricht am Montag wieder losgegangen. „Ich glaube, es ist der richtige Zeitpunkt“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag bei einem Schulbesuch in Unterhaching bei München. Es sei jedoch keine einfache Entscheidung gewesen, da man immer abwägen müsse zwischen Infektionsschutz auf der einen Seite und der optimalen Prüfungsvorbereitung auf der anderen Seite.

Michael Piazolo (Freie Wähler)

Kultusministerium denkt Szenarien für Schul-Öffnung durch

Im bayerischen Kultusministerium werden mit Blick auf die Corona-bedingten Schulschließungen derzeit verschiedene Zukunftsszenarien durchdacht. „Zwischen einer weiter vollständigen Einstellung des Unterrichtsbetriebs und einer flächendeckenden Wiederaufnahme sind auch verschiedene Abstufungen denkbar“, hieß es am Dienstag auf Anfrage. Dem Münchner Merkur hatte Minister Michael Piazolo (Freie Wähler) zuvor gesagt: „Alles auf einmal wieder hochzufahren, ist sehr anspruchsvoll.

Abiturzeugnis

Bayern verschiebt Start der Abiturprüfungen

Wegen des Coronavirus wird in Bayern der Beginn der Abiturprüfungen vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben. „Trotz der Corona-Krise wollen wir faire Bedingungen für unsere Abiturientinnen und Abiturienten sicherstellen“, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Mittwoch in München.

Auch eine Verschiebung von Prüfungsterminen anderer Schularten ist angesichts des flächendeckenden Unterrichtsausfalls nicht ausgeschlossen.

Mehr Unterricht: Lehrer sind weiter sauer

Der Streit zwischen Teilen der bayerischen Lehrerschaft und dem Kultusministerium über eine zusätzliche Unterrichtsstunde kommt nicht zur Ruhe. Vertreter des Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) übergaben am Montag in München an Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) Protestpostkarten von Lehrern, in denen diese darüber klagten, wie sehr sie die zusätzlichen Anforderungen im schulischen Alltag demotivierten.

Dabei gehe es nicht nur um die Erhöhung der Unterrichtsstunden, um einem drohenden Lehrermangel vorzubeugen, sondern ...