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Jubeltraube

Kiel bleibt Spitzenreiter - Niederlagen für Fürth und HSV

Die Aufstiegsplätze in der 2. Fußball-Bundesliga bleiben hart umkämpft.

Einen Tag nach dem 3:1 des neuen Spitzenreiters Holstein Kiel gegen den VfL Bochum hat die SpVgg Greuther Fürth mit dem 0:1 (0:0) gegen den 1. FC Heidenheim den Sprung zurück an die Tabellenspitze verpasst. Auch Aufstiegsfavorit Hamburger SV musste am 10. Spieltag beim 0:1 (0:1) im Duell der ehemaligen Erstligisten mit Hannover 96 einen weiteren Rückschlag hinnehmen und fiel auf Rang vier zurück.

Hamburger SV - Hannover 96

Hannover siegt in Hamburg und verschärft HSV-Krise

Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison hat Hannover 96 Aufstiegsaspirant Hamburger SV tiefer in die Krise geschossen. Die Niedersachsen gewannen am Samstag im Hamburger Volksparkstadion mit 1:0 (1:0).

Das Tor erzielte Hendrik Weydandt (13. Minute) nach Eckball. In den vorangegangenen vier Spielen waren die Hannoveraner ohne Sieg geblieben. Den Erfolg haben die 96er vor allem Torhüter Michael Esser zu verdanken. Der HSV dagegen verpasste bei zuletzt drei Niederlagen zum fünften Mal nacheinander einen Sieg.

Organisiert die Abwehr des FCH: Innenverteidiger Patrick Mainka.

Heidenheims Abwehrchef: „Die Bundesliga ist ein Ziel“

Dieser Spruch passt ganz gut zu Patrick Mainka, wenn man seinen Faible für den US-Sport Football kennt. „Spiele gewinnt die Offensive, die Defensive die Meisterschaften“, heißt es in einem legendären Spruch aus Amerika. Für die Defensive beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim ist der 26-jährige Innenverteidiger in seiner dritten Saison in besonderer Rolle zuständig. Der Heidenheimer Abwehrchef gilt als einer der besten Verteidiger der 2. Fußball-Bundesliga.

So sah es zwischenzeitlich aus: Heidenheims Matchwinner Christian Kühlwetter (rechts) erzielt das 2:2.

FCH stürzt HSV in die Krise

Eine Wölbung unter dem Trikot verriet es. Christian Kühlwetter hatte sich das Utensil des Tages ergattert und schritt damit als letzter Mann im roten Dress in Richtung Kabine. Was macht man, wenn man drei Tore gegen den Hamburger SV schießt? Man nimmt sich den Spielball mit, als Andenken.

Der Stürmer des Fußball-Zweitligisten 1. FC Heidenheim hatte ja auch eine Leistung abgeliefert, die sein Trainer Frank Schmidt hervorhebenswert als „unglaublich“ einstufte.

Szenen aus der vergangenen Saison: Heidenheim am Boden.

Der Dino hat noch offene Rechnungen

Es ist eines dieser Spiele, bei dem sich manch ein Fan in den Allerwertesten beißen wird, dass die Situation so ist, wie sie ist. Statt voller Hütte mit 15000 Zuschauern in der Voith-Arena werden diese Fans vor dem Fernseher ihren jeweiligen Teams die Daumen drücken müssen. Anpfiff der Partie des FCH gegen den Tabellenersten ist am Sonntag um 13.30 Uhr.

Hamburger SV? Da war doch was. Die Heidenheimer werden sich sicherlich gerne an die Duelle aus der vergangenen Saison mit diesem schier übermächtigen Gegner zurückerinnern.

Heidenheim gegen Hamburg: Revanche für den HSV?

Heidenheim gegen Hamburg: Revanche für den HSV?

Fans des FCH werden sich noch gut an den vorletzten Spieltag der vergangenen Saison erinnern: In der 95. Spielminute fällt das entscheidende Tor und der 1. FC Heidenheim gewinnt gegen den Hamburger SV. Zu dem Zeitpunkt der direkte Konkurrent um den Relegationsplatz. Am Sonntag treffen die beiden Mannschaften wieder aufeinander. Der HSV steht im Moment auf dem 1. Tabellenplatz, der FCH auf dem 12. Tabellenplatz. Heidenheim hat aber einen Vorteil: Das Spiel findet zu Hause in der Voith-Arena statt.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt

Heidenheim mit Respekt vor HSV

Für Trainer Frank Schmidt hat der Sieg des 1. FC Heidenheim gegen den Hamburger SV aus der vergangenen Saison vor dem erneuten Duell keine große Bedeutung mehr. „Es hat sich viel verändert“, sagte der Coach zwei Tage vor dem Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky): „Wenn man sieht, was der HSV für Leute geholt hat, dann treffen schon zwei Welten aufeinander. Aber das heißt nicht, dass wir sie nicht in einem oder zwei Spielen besiegen können. Wir brauchen die Punkte, um nicht hinten reinzurutschen, egal gegen wen.

Heidenheimer Freuden in Kiel mit Christian Kühlwetter (2. von rechts).

Kühlwetter statt Kleindienst: Heidenheim-Stürmer mehr als der Mann der Stunde

Der junge Mann benötigte damals eine Minute, um seiner Mannschaft zu helfen. Er, der Joker. Christian Kühlwetter betrat in der 66. Minute den Platz in der Ostalb Arena, in der 67. Minute wurde seine Name schon wieder durchgesagt, denn der Einwechsler des 1. FC Kaiserslautern traf zum 1:1 gegen den VfR Aalen. Kühlwetters Lauterer gewannen dieses Drittliga-Duell Ende Oktober 2018 dann noch mit 2:1.

Ende November 2020 wäre es wohl keine gute Idee, Christian Kühlwetter auf der Bank beginnen zu lassen.

Bochumer Jubel

HSV patzt gegen Bochum - Fürth rückt auf zwei

Topfavorit Hamburger SV hat sich erstmals in dieser Saison eine Niederlage geleistet - und schon sind die Verfolger da.

Auch bedingt durch die 1:3-Niederlage der Hanseaten am Sonntag gegen den VfL Bochum ist die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga eng zusammengerückt. Den HSV auf Platz eins und Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf auf Platz acht trennen nur sechs Punkte.

Neuer Zweiter ist die SpVgg Greuther Fürth nach einem 3:1 gegen Jahn Regensburg vor dem SC Paderborn, der mit vier Siegen aus den vergangenen fünf ...

Hamburger SV - VfL Bochum

Bochum sorgt für erste Saisonniederlage des HSV

Der Hamburger SV hat die erste Saisonniederlage in der 2. Fußball-Bundesliga kassiert. Die Norddeutschen verloren ihr Heimspiel gegen den VfL Bochum mit 1:3 (0:1) und sind nunmehr seit drei Spielen ohne Sieg.

Robert Zulj brachte die Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung (35. Minute), Simon Terodde glich per Elfmeter aus (65.). Zehn Minuten später hob Danny Blum den Ball sehenswert zum 2:1 über HSV-Schlussmann Sven Ulreich hinweg ins Tor (75.