Suchergebnis

 Der Gemeinderat Dotternhausen hat der neuen Holcim-Seilbahn auf dem Plettenberg unter Auflagen zugestimmt.

Kein Nachtbetrieb und besserer Lärmschutz

Der Gemeinderat Dotternhausen hat in einer der zurückliegenden Sitzungen dem Neubau der Holcim-Seilbahn zugestimmt. Allerdings unter Auflagen: Es darf keinen Nachtbetrieb geben, und die Lärmimmissionen müssen auf das „zwingend erforderliche Mindestmaß“ eingeschränkt werden.

Betriebsstunden von 13,5 auf neun Stunden Matthias Haasis, Leiter Instandhaltung bei Holcim, stand den Räten Rede und Antwort. Er versicherte, dass es keinen Nachtbetrieb geben werde.


Eingerahmt von reizenden Festdamen fühlte sich Landrat Klaus Pavel in Oberdorf sichtlich wohl.

„Klein Venedig“

Ein stimmungsvoller Festakt und ein ökumenischer Zeltgottesdienst haben den Sonntag des Oberdorfer Jubiläumswochenendes eingeläutet. Insbesondere der Zusammenhalt und das Engagement der Oberdorfer stand dabei im Mittelpunkt.

Nach den Grußworten von Ortsvorsteher Martin Stempfle überbrachte Schirmherr und Bürgermeister Gunter Bühler die Grüße der Stadt Bopfingen. Als größte Teilgemeinde Bopfingens biete Oberdorf – liebevoll „Klein Venedig“ genannt – eine besondere Atmosphäre und eine hohe Lebens- und Wohnqualität.


Landrat Günther-Martin Pauli begrüßt vor der Sitzung des Regionalverbands in Tübingen Gegner des geplanten neuen Kalksteinabbau

Plettenberg: Weg für Anbaugebiet geebnet

Die Erweiterung des Kalksteinabbaus auf dem Plettenberg hat auch die Mitglieder der Verbandsversammlung des Regionalverbands Neckar-Alb beschäftigt. Eine Mehrheit hat der Änderung des Regionalplans und der Freigabe neuer Abbauflächen zugestimmt.

Was sie vom geplanten neuen Gesteinsabbau und dem Vorgehen der Behörden und der Firma Holcim hält, das machte eine Abordnung aus Dotternhausen mit Norbert Majer und Siegfried Rall deutlich: Vor dem Sitzungssaal des Tübinger Landratsamts und auf der Besuchertribüne zeigten sie Protestschilder.


Um den Plettenberg-Steinbruch wird weiter hart gerungen.

Bürgeraktivisten legen Beschwerde ein

Sie lassen nicht locker: Der Verein NUZ um die Dotternhausener Bürgeraktivisten hat Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Sigmaringen in Sachen Eilantrag zum Bürgerbegehren eingelegt. Diese hat aber laut Gericht keine aufschiebende Wirkung.

Damit kann nach Aussage des Pressesprechers des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, Otto-Paul Bitzer, der Gemeinderat über den Vertrag mit Holcim abstimmen. Diese Auffassung bestätigt auch der Richter am Verwaltungsgerichtshof Mannheim, Matthias Hettich: „Eine Beschwerde hat nach ...


Der Streit um eine Ausweitung des Kalksteinabbaus auf dem Plettenberg ist noch lange nicht entschieden.

Gericht untersagt Gemeinderatsbeschluss zu Kalksteinabbau

Stopp: Das Verwaltunsggericht Sigmaringen hat es der Dotternhausener Bürgermeisterin Monique Adrian für die am Mittwoch anberaumte Gemeinderatssitzung untersagt, über den neuen Vertrag mit der Firma Holcim über den Kalksteinabbau auf dem Plettenberg in Dotternhausen beraten und beschließen zu lassen. Damit verbucht Siegfried Rall einen vorläufigen Erfolg mit seinem entsprechenden Eilantrag, den er am Montag eingereicht hatte. Endgültig entschieden, ob und wann der Dotternhausener Gemeinderat über den neuen Vertrag entscheiden kann, ist aber ...


Die geplante Erweiterung des Plettenberg-Steinbruchs birgt weiterhin Zündstoff.

Bürgerinitiative will Abstimmung in Gemeinderat verhindern

Bei einer Holcim-Dialogveranstaltung haben die Bürgeraktivisten Norbert Majer, Günter Schäfer, Siegfried Rall und Wolfgang Wochner betont, dass das Holcim-Dialog- und auch das Mediationsverfahren zwischen Gemeinde und BI nicht weitergeführt werden könne, wenn der Gemeinderat Dotternhausen am heutigen Mittwoch über die zwischen Unternehmen und Gremium ausgehandelte neue Grenzziehung entscheide. Wie jüngst bekannt geworden war, soll die Süderweiterung des Plettenberg-Steinbruchs 14,85 Hektar umfassen und in zwei Abschnitten erfolgen.


Der Steinbruch Plettenberg mit Fernmeldeturm links im Hintergrund, in der Mitte der Blick zum Lochenfels.

„Das ist die Verschrottung des Plettenbergs“

14 990 Hektar groß, ökologischer Ausgleichsraum und beliebtes Naherholungsgebiet: das Landschaftsschutzgebiet „Großer Heuberg“. Dass auf Wunsch des Regionalverbands 83 Hektar aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen werden sollen, bereitet vielen Bauchweh.

Seit 1984 steht das Gebiet unter Schutz. Aus Sicht der Umweltbehörde im Balinger Landratsamt ist das Gebiet zu groß, und die Dotternhausener sind besorgt, weil es um ihr Wahrzeichen, ihren Hausberg geht.


Ein prächtiges Ambiente hatte das Benefizkonzert des Musikvereins Dürbheim.

Benefizkonzert hilft Frauen und Kindern in Kenia

Ein Benefizkonzert haben die Besucher am Sonntagabend in der gut gefüllten Kirche St. Peter und Paul in Dürbheim erlebt. Das Konzert des Musikvereins war ein schöner Abschluss im Jubiläumsjahr. Der Erlös kommt dem Verein Women For Women zugute.

Dirigent Leo Mattes – er kann in diesem Jubiläumsjahr sein 30-Jähriges feiern, der Musikverein besteht seit 90 Jahren – hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Dieses reichte von traditioneller Kirchenmusik bis hin zu modernen Konzertbearbeitungen.

Heimatverein Untergröningen hat neues Führungsteam

(fa) - Der Heimatverein Untergröningen hat bei seiner Hauptversammlung im Brauereigasthof Lamm ein neues Vorstandsteam gewählt. Bisher führten Horst Reuter und Klaus Posselt kommissarisch den Verein für ein Jahr.

Horst Reuter betonte bei der Begrüßung der Mitglieder, dass das Hauptziel die Wahl eines neuen Vorstandes sei und dass man dafür nun auch Interessenten gefunden habe. Schriftführerin Irmgard Steeb ließ das vergangene Jahr Revue passieren.

Kirchengründer und Gründungsstifter

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So startet die evangelische Kirchengemeinde am Freitagabend, 15. März, um 19.30Uhr einen zweijährigen Festreigen rund um Bau und Vollendung ihrer Dreifaltigkeitskirche. Der Grundstein für den Sakralbau wurde vor 400Jahren am 14. März 1613 gelegt, und bereits am 1.Februar 1615 zog die Gemeinde in das Kirchenschiff ein. Die selbstbewussten evangelischen Reichsstädter hatten damit die erste evangelische Gemeindekirche im Oberland südlich der Donau erstellt – ein Alleinstellungsmerkmal, das dem ...