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Kreishaus I ist derzeit noch wichtigster Standort des Landratsamtes – gemeinsam mit dem früheren Telekomgebäude an der Gartenst

Landratsamt: Neubau ist unwahrscheinlich

Die Reaktionen der Kreistagsfraktionen auf die jüngst bekannt gewordene Kostenschätzung zur Bündelung der Landratsamtsstandorte in Ravensburg und Weingarten fallen sehr unterschiedlich aus. Während die Freien Demokraten ein sofortiges Ende der Planungen fordern, weil die finanzielle Leistungsfähigkeit des Kreises ansonsten gesprengt werden könnte, wollen andere mehr Informationen. Weitgehender Konsens scheint über zwei Dinge zu bestehen: Die Sanierung der Berufsschulen hat Vorrang, und eine teure (Neubau)-Lösung wird es wohl nicht geben.


Das WG-Kennzeichen, hier eines an einem alten Traktor, erreicht die politische Ebene.

ÖDP spricht sich für WG-Kennzeichen aus

Das WG-Kennzeichen ist auf politischer Ebene angekommen: Die ÖDP-Kreistagsfraktion hat sich in einem am Freitag veröffentlichten Brief an Landrat Harald Sievers für das Retrokennzeichen ausgesprochen. Zudem will sie eine Kreistagsdiskussion vor den Kommunalwahlen.

„Niemand bricht sich dabei einen Zacken aus der Krone!“ Unter anderem mit diesen Worten argumentiert ÖDP-Fraktionschef Siegfried Scharpf pro Retroschilder. Und: „Wir glauben, dass dieses kleine Stück Freiheit auf der Nummerntafel für die Bürger ein kluges Entgegenkommen ...


Wenn Landwirte Düngemittel aus Speiseresten ausbringen, dann sind diese oftmals mit Kunststoffresten belastet. Diese Weichmache

Politiker wollen Plastikmüll vom Acker fernhalten

Die Aufregung über Plastikpartikel, die über vergorenen Biodünger auf Feldern landen, ist weiterhin groß. Nachdem der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) des Landkreises Ravensburg darüber im Dezember vergangenen Jahres beratschlagt hat und zu dem Entschluss gekommen ist, die Kunststoffreste im Biomülldünger zu reduzieren, hat das Thema jetzt auch Berlin erreicht: Der Ravensburger Bundestagsabgeordnete Axel Müller (CDU) sprach das Problem gegenüber der neuen Bundesregierung an.


Bekamen von Siegfried Genal für ihre (Mit-) Arbeit in der Heimatstube Blumen überreicht : Anneliese Maier, Cilly Huber, Elfried

Heimatmuseum Kißlegg feiert 25-jähriges Bestehen

Der Heimat eine Plattform geben, darum drehte sich am Freitag der Festabend zum 25-jährigen Jubiläum des Heimatmuseums. Rund 70 Bürger waren dazu der Einladung des Heimatvereins „D’Schellenberger“ und der Gemeinde ins Neue Schloss gefolgt. Musikalisch umrahmt wurde die Festlichkeit von dem Quartett „Allgäuer Duranand“.

Die Festrede des ehrenamtlichen Museumsmitarbeiters Siegfried Genal beinhaltete viel Dank und Anerkennung an seine Mitstreiter.

Siegfried Genal in der Käseküche.

Heimatmuseum Kißlegg startet in neue Saison

Nach der Winterpause öffnet das Heimatmuseum am Sonntag, 8. April, wieder seine Räume zur neuen Saison. Gleichzeitig wird am kommenden Wochenende auch das 25-jährige Bestehen des Museums gefeiert, wie die Gemeinde ankündigt.

Um 19 Uhr geht es am Freitag, 6. April, los mit einer Jubiläumsfeier, die die vergangenen 25 Jahre des Heimatmuseums Revue passieren lässt. Außerdem wird die Sonderausstellung „Max Scharpf – Malerei“ zum Kißlegger Maler und Restaurator Max Scharpf eröffnet, der das Museum im Jahr 1993 initiiert hat.


Der Kreistag hat über das Thema „Kurzzeitpflege“ diskutiert.

Ravensburger Kreistag diskutiert über „Kurzzeitpflege“

Bis zu 210 Langzeit-, 140 Kurzzeit und 89 Tagespflegeplätze werden im Landkreis Ravensburg im Jahr 2025 fehlen. Das hat eine Bestands- und Bedarfsanalyse des Landratsamtes ergeben. Und das sei auch eines der drängendsten Themen im nun vorgestellten Seniorenkonzept, erklärte Sozialdezernentin Diana Raedler in der jüngsten Sitzung des Kreistags. 40 Handlungsempfehlungen für die kommenden Jahre listet das seniorenpolitische Konzept auf, unter anderem die Deckung des Bedarfs an Pflegeplätzen bis zum Jahr 2025.


Die OB-Wahl ist gelaufen, der Sieger steht fest: Ravensburgs Oberbürgermeister Daniel Rapp (Mitte) spricht nach der Bekanntgabe

Gemeindewahlausschuss bestätigt Ergebnis der OB-Wahl

Nun steht das endgültige Ergebnis der OB-Wahl vom 11. März fest: Wie Erster Bürgermeister Simon Blümcke in der öffentlichen Sitzung des Gemeindewahlausschusses am Montagabend bekannt gab, sind 406 Stimmen ungültig. 41 Ravensburger hatten beispielsweise für Oswald Metzger votiert, zwölf für Hermann Vogler, drei für Siegfried Scharpf, neun für Rolf Engler. Das ändert allerdings nichts am vom Ausschuss nun so festgestellten Wahlergebnis: Daniel Rapp ist und bleibt Ravensburgs Oberbürgermeister.


Befreiungsschlag für die Finanzen der Stadt Ravensburg: 
Vertragsunterzeichnung zwischen der Stadt Stuttgart , Fritz Kuhn , der

Stratege, Sparer, Strippenzieher

Welche Fähigkeiten muss ein guter Oberbürgermeister mitbringen? Er muss Krisenmanager sein, Moderator, Erster Bürger, Vereinsmensch – aber auch Stadtplaner sowie Verwaltungs- und Wirtschaftsfachmann. Die „Schwäbische Zeitung“ hat den Ravensburger Amtsinhaber, OB Daniel Rapp, dahingehend überprüft. Die Bilanz einer Amtszeit.

Der OB als Krisenmanager

Beim erbitterten Streit mit Stuttgart um die Steuermillionen der WGV-Versicherung lief Rapp zur Hochfom auf.

Wenn das Busfahren im Schussental nichts kosten würde, dann würden viel mehr Menschen dieses Verkehrsmittel nutzen. Und das käm

Gratis-Bus würde gewaltige Kosten produzieren

Zehn bis 20 Millionen Euro: So viel Geld müsste Berlin jährlich allein ins Schussental überweisen, um einen kostenlosen Stadtbus Ravensburg-Weingarten zu finanzieren. Das ist zumindest die Einschätzung von Stadtwerke-Chef Andreas Thiel-Böhm angesichts des jüngsten Vorstoßes der Bundesregierung.

Zur Erinnerung: In der vergangenen Woche haben die Ministerien für Umwelt und Verkehr sowie das Bundeskanzleramt in einem Brief an den Brüsseler EU-Umweltkommissar unter anderem vorgeschlagen, modellhaft in fünf deutschen Kommunen einen ...

Rolf Engler nahm die Glückwünsche von Oberbürgermeister Daniel Rapp entgegen.

Weststadt-Bürgermeister und Antragskönig

Der Aufruf von Berthold Traub, Stadtrat der „Bürger für Ravensburg“, kam ein wenig ungelegen. Wegen der grassierenden Viren möge der Gemeinderat doch rund um seine Sitzung auf das Händeschütteln verzichten, hatte der Rechtsanwalt per Email angeregt. Unter Umständen könne von Ravensburg dadurch gar ein Signal ausgehen für eine „vernünftige Bewegung“ zur Gesundheitsförderung im Land. Dumm nur, dass es ausgerechnet am Montag mehrere Personalien zu behandeln gab - Verabschiedung, Ehrung, Glückwünsche und obligatorisches Händeschütteln inklusive.