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Montage eines Schiffsantriebs bei Voith in Heidenheim an der Brenz: Die Lückem in den internationalen Lieferketten bremsen die U

Volle Auftragsbücher, weniger Produktion: Warum die Industrie skeptisch in die Zukunft blickt

Mal Euphorie, mal etwas Düsternis. Dazwischen schwankt Siegfried Russwurm, der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). „Die Wirtschaftsleistung liegt immer noch unter dem Vorkrisenniveau“, klagt er, sechs Prozent unter der des Jahres 2018.

Die große Erholung schiebt er weiter nach hinten. Russwurm rechnet mit einem Wachstum von 3,5 Prozent in diesem Jahr. Vor allem der Export kommt nicht auf die Touren. Hier erwartet der BDI ein Plus von nur vier Prozent.

Industrieproduktion

Industrie befürchtet „Stop-and-go-Jahr“

Der erhoffte Boom nach schwierigen Corona-Zeiten lässt aus Sicht der deutschen Industrie auf sich warten. «Der Aufschwung kommt nicht richtig in Fahrt», sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm in Berlin.

«Die Auftragsbücher sind relativ voll, die Produktion hält jedoch nicht mit der Nachfrage Schritt.» Pandemiebedingte Einschränkungen und Lieferengpässe beeinträchtigten große Teile der Wirtschaft. Russwurm sprach von erheblichen, teils fundamentalen Risiken für die Unternehmen.

Robert Habeck

Habeck hält bei Klimaschutz „Ultra-Lauf“ für nötig

Der neue Klimaschutzminister Robert Habeck sieht einen «drastischen Rückstand» beim Klimaschutz und will umfassende Sofortmaßnahmen auf den Weg bringen. Das bedeutet zum Beispiel: erheblich mehr Windräder und Solaranlagen.

Die Industrie soll beim Umbau von Produktionsverfahren mehr Planungssicherheit bekommen. Der Grünen-Chef ist seit einem Monat als Minister im Amt. An diesem Dienstag will er in Berlin seine «Eröffnungsbilanz» vorstellen.

Strommasten

Klimapolitik: Wirtschaft warnt vor Abwanderung von Firmen

Die deutsche Wirtschaft warnt in der Energie- und Klimapolitik vor Wettbewerbsverzerrungen mit gravierenden Auswirkungen auf Jobs in Deutschland.

„Wenn die Belastungen immer höher werden, wird es eine Abwanderung von Firmen ins Ausland geben“, sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Peter Adrian, sagte der dpa, die deutschen Unternehmen, und zwar gerade die energieintensiven, müssten im internationalen Wettbewerb mithalten können.

Branchenumfrage

Branchenumfrage: Bessere Geschäfte und mehr Jobs erwartet

In der deutschen Wirtschaft dominiert trotz Lieferengpässen und Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie zum Jahreswechsel einer Umfrage zufolge grundsätzlich die Zuversicht.

«Für das Jahr 2022 ist ein breiter Optimismus zu erkennen», heißt es in einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Der Bundesverband der Deutschen Industrie und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sehen allerdings auch deutliche Risiken.

Lebensmittelwirtschaft bereitet sich auf Omikron-Variante vor

Handel und Industrie wappnen sich gegen Variante Omikron

Handel und Industrie in Deutschland wappnen sich gegen die Ausbreitung der hoch ansteckenden Corona-Variante Omikron.

Die meisten Branchen - von der Lebensmittelwirtschaft bis zur Energieversorgung - halten die Risiken für beherrschbar, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Industrie sorgt sich vor allem um den internationalen Warenaustausch bei einer weiteren Verschärfung der Pandemie.

Für die Lebensmittelbranche habe zur Zeit der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten Vorrang, «damit auch die ...

Das sagt die Wirtschaft zum Koalitionsvertrag

Aus der Wirtschaft kommt viel grundsätzliches Lob für den Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP - und manche Kritik.

Vieles weise in die richtige Richtung, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger am Mittwoch. Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel verlangten allerdings Antworten und einen «großen Wurf», so Dulger. «Dieser ist leider nicht durchgängig im Koalitionsvertrag erkennbar.»

Unter anderem lobte der BDA-Präsident den Verzicht der Ampel auf Steuererhöhungen und das Festhalten an der ...

BDI-Chef Siegfried Russwurm

Energie- und Klimapolitik: Industrie fordert Entlastungen

Die deutsche Industrie hat die neue Bundesregierung zu schnellen Maßnahmen in der Energie- und Klimapolitik mit Entlastungen für Betriebe aufgefordert.

Industriepräsident Siegfried Russwurm sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Strom und klimaneutraler Wasserstoff kosten derzeit und absehbar noch ein Mehrfaches von Erdgas.» Eine Kostenentlastung für CO2-neutrale Energieträger sei notwendig. «Besonders energieintensive Unternehmen brauchen für eine gewisse Zeit Betriebskostenzuschüsse, um in neue, klimafreundliche Verfahren zu ...

Coronavirus

Wirtschaft lobt Verlängerung von Corona-Hilfe

Vertreter der deutschen Wirtschaft haben die Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März 2022 begrüßt.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks mahnte am Freitag aber auch, die Fortführung müsse für alle Unterstützungsinstrumente gelten, einschließlich der Sonderregelungen für Bürgschaftsbanken sowie der Möglichkeit von Steuerstundungen. Die Linke hätte sich eine Verlängerung der Hilfen bis zum Sommer gewünscht. «Denn Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft», sagte Christian Görke, Finanzexperte der Linksfraktion im ...

Ehemaliger BDI-Präsident Michael Rogowski gestorben

Der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 82 Jahren in Heidenheim, wie eine BDI-Sprecherin am Montag mitteilte. Der Wirtschaftsingenieur und langjährige Geschäftsführer des Heidenheimer Maschinenbauers Voith war von 2001 bis 2004 Präsident des Spitzenverbands der deutschen Industrie.

Rogowski habe einen enorm wichtigen Beitrag zur Stärkung des Industriestandortes Deutschland und zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung des BDI ...