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Bertram Brossardt

Studie: Ende der Globalisierung wäre für Deutschland fatal

Ein Ende der Globalisierung und eine mögliche Aufteilung der Welt in chinesisch und amerikanisch dominierte Blöcke würde den Wohlstand in Deutschland nach einer Studie stark gefährden. Der deutschen Wirtschaft könnten damit beträchtliche Teile ihrer Exporte verloren gehen, warnt das Forschungs- und Beratungsinstitut Prognos in der am Montag veröffentlichten Untersuchung. Hintergrund sind Sorgen unter Ökonomen und Außenpolitikern, dass die Handelskonflikte zwischen den USA und China in eine dauerhafte Konfrontation der beiden Großmächte münden ...

Grenze zu Polen

Gibt es bald neue Grenzkontrollen wegen Corona?

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie versuchen die 27 EU-Staaten, das Tempo beim Impfen zu erhöhen und die gefürchteten neuen Virusvarianten einzudämmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warb am Donnerstag vor einem EU-Videogipfel für einen „kooperativen Ansatz“.

Doch schloss die CDU-Politikerin nicht aus, notfalls Grenzkontrollen einzuführen, um hochansteckende Virusformen fernzuhalten. Belgien plädierte für ein Verbot touristischer Reisen.

Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine junge Frau, die aufgrund der Corona-Pandemie im Homeoffice arbeitet, nimmt in ihrem Wohnzimme

Industrie gegen Zwang zum Homeoffice

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) lehnt strengere Vorgaben für mehr Homeoffice oder gar die Schließung von Betrieben ab. Über Möglichkeiten der Heimarbeit könnten die Betriebsparteien am besten entscheiden, sagt der neue BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Es gebe keine Hinweise darauf, dass in den Industriebetrieben Hotspots entstehen. Der BDI warnt auch davor, Betriebe wie im vergangenen Frühjahr stillzulegen. Nach einer vierwöchigen Pause würden dann weitere vier Wochen zum Hochfahren der Produktion gebraucht.

Wetter in den Alpen

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Dienstag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesene Infizierte Baden-Württemberg: ca. 42.000 (260.001 Gesamt - ca. 212.500 Genesene - 5530 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg: 5530 Sieben-Tage-Inzidenz Baden-Württemberg: 138,8 Aktuell nachgewiesene Infizierte Deutschland: ca. 322.249 (1.933.

Homeoffice

Mehr Homeoffice? Wirtschaft wehrt sich gegen Druck

Angesichts der weiter angespannten Corona-Lage und Sorgen vor einer Verbreitung neuer Virusvarianten hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) an die Unternehmen appelliert, schnell so viel Homeoffice wie möglich anzubieten.

„Wir brauchen, wo immer es geht, die Möglichkeit für Beschäftigte von zu Hause aus zu arbeiten, wo das sinnvoll und möglich ist, und zwar sofort“, sagte der SPD-Politiker nach Gesprächen mit Personalvorständen mehrerer großer börsennotierter Unternehmen.

Dieter Kempf

Industrie: Bei Digitalisierung einiges verschlafen

Industriepräsident Dieter Kempf hat die Politik zu mehr Tempo bei der Digitalisierung in der Bildung und der öffentlichen Verwaltung aufgefordert.

„Hier befindet sich Deutschland immer noch im Dornröschenschlaf“, sagte Kempf der Deutschen Presse-Agentur. „Dass Gesundheitsämter im 21. Jahrhundert Corona-Daten per Fax weitergeben, ist mir unerklärlich. Die Datenlage könnte und sollte viel besser sein, gerade im Angesicht einer Pandemie. Auch beim Bauen passiert noch zu vieles per Papier.

Siegfried Russwurm

Russwurm: Spitzenstellung deutscher Wirtschaft behaupten

Der künftige Industrie-Präsident Siegfried Russwurm will sich dafür einsetzen, dass die deutschen Unternehmen „ihre weltweite Spitzenstellung“ im Zeitalter der Digitalisierung behaupten. „Der durch Corona verschärfte Strukturwandel der deutschen Industrie ist tiefgreifend“, sagte Russwurm, der am Montag von der Mitgliederversammlung in Berlin an die Spitze des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) gewählt wurde. „Nur eine starke und international wettbewerbsfähige Industrie sichert Deutschlands Zukunftsfähigkeit.

 Seit gut drei Wochen wird bei Voith in Sonthofen gestreikt. Anfangs für den Erhalt des Werks, jetzt für einen fairen Sozialplan

Verhärtete Fronten bei Voith in Sonthofen - Schließung trotz voller Auslastung?

Das Management des Technologiekonzerns Voith hat am Montag mit Vertretern der Arbeitnehmer und der IG Metall Gespräche über einen Sozialplan für die von der Schließung betroffenen Mitarbeiter am Standort Sonthofen im Allgäu begonnen. Nach Aussage einer Unternehmenssprecherin liege das Angebot deutlich über dem branchenüblichen Standard, aber auch deutlich über den sonst bisher bei Voith üblichen Umfängen. Mit Verweis auf die weiteren Gespräche wollte die Sprecherin aber keine Details zum Inhalt machen.

Martina Merz

Thyssenkrupp: Aktionäre schimpfen über Führungschaos

Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz hat Beschäftigte und Aktionäre des kriselnden Stahl- und Industriekonzerns auf einen harten und mehrjährigen Sanierungskurs eingestimmt.

Im Stahlbereich sei eine „harte Restrukturierung“ nötig, sagte Merz am Freitag bei der Hauptversammlung in Bochum. „Das wird nicht ohne Arbeitsplatzabbau gehen.“ Konzernweit will Thyssenkrupp 6000 Stellen streichen. Für 2300 Jobs gibt es bereits Vereinbarungen mit den Arbeitnehmervertretern, wie Personalvorstand Oliver Burkhard sagte.

Guido Kerkhoff

Thyssenkrupp trennt sich von Vorstandschef Kerkhoff

Der angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp bekommt die dritte Führungsspitze innerhalb von nur 15 Monaten. Von diesem Dienstag an wird Martina Merz das Ruder bei dem Essener Traditionsunternehmen übernehmen.

Die Ingenieurin, die lange für Bosch gearbeitet hat und seit ein paar Jahren hauptberufliche Aufsichtsrätin ist, löst den bisherigen Vorstandsvorsitzenden Guido Kerkhoff ab. Das habe der Aufsichtsrat einstimmig beschlossen, teilte Thyssenkrupp am Montag mit.