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Das sagt die Wirtschaft zum Koalitionsvertrag

Aus der Wirtschaft kommt viel grundsätzliches Lob für den Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP - und manche Kritik.

Vieles weise in die richtige Richtung, sagte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger am Mittwoch. Digitalisierung, Dekarbonisierung und demografischer Wandel verlangten allerdings Antworten und einen «großen Wurf», so Dulger. «Dieser ist leider nicht durchgängig im Koalitionsvertrag erkennbar.»

Unter anderem lobte der BDA-Präsident den Verzicht der Ampel auf Steuererhöhungen und das Festhalten an der ...

BDI-Chef Siegfried Russwurm

Energie- und Klimapolitik: Industrie fordert Entlastungen

Die deutsche Industrie hat die neue Bundesregierung zu schnellen Maßnahmen in der Energie- und Klimapolitik mit Entlastungen für Betriebe aufgefordert.

Industriepräsident Siegfried Russwurm sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Strom und klimaneutraler Wasserstoff kosten derzeit und absehbar noch ein Mehrfaches von Erdgas.» Eine Kostenentlastung für CO2-neutrale Energieträger sei notwendig. «Besonders energieintensive Unternehmen brauchen für eine gewisse Zeit Betriebskostenzuschüsse, um in neue, klimafreundliche Verfahren zu ...

Coronavirus

Wirtschaft lobt Verlängerung von Corona-Hilfe

Vertreter der deutschen Wirtschaft haben die Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März 2022 begrüßt.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks mahnte am Freitag aber auch, die Fortführung müsse für alle Unterstützungsinstrumente gelten, einschließlich der Sonderregelungen für Bürgschaftsbanken sowie der Möglichkeit von Steuerstundungen. Die Linke hätte sich eine Verlängerung der Hilfen bis zum Sommer gewünscht. «Denn Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft», sagte Christian Görke, Finanzexperte der Linksfraktion im ...

Ehemaliger BDI-Präsident Michael Rogowski gestorben

Der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Michael Rogowski, ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 82 Jahren in Heidenheim, wie eine BDI-Sprecherin am Montag mitteilte. Der Wirtschaftsingenieur und langjährige Geschäftsführer des Heidenheimer Maschinenbauers Voith war von 2001 bis 2004 Präsident des Spitzenverbands der deutschen Industrie.

Rogowski habe einen enorm wichtigen Beitrag zur Stärkung des Industriestandortes Deutschland und zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung des BDI ...

 Michael Rogowski, langjähriger Voith-Chef, ist im Alter von 82 Jahren gestorben

Ehemaliger Voith-Chef gestorben - Trauer um Dr. Michael Rogowski

Dr. Michael Rogowski, der langjährige ehemalige Vorsitzende der Voith-Konzerngeschäftsführung sowie ehemalige Vorsitzende des Aufsichtsrats und des Gesellschafterausschusses von Voith, ist am 12. November im Alter von 82 Jahren in Heidenheim verstorben. Neben seiner Tätigkeit für Voith nahm Dr. Michael Rogowski zahlreiche Verbandsaufgaben, Aufsichtsratsmandate und Ehrenämter wahr.

„Wir verlieren mit Michael Rogowski eine charismatische Persönlichkeit und einen wertvollen Begleiter.

Bürogebäude

Corona-Zahlen: 3G am Arbeitsplatz für Wirtschaft eine Option

Industriepräsident Siegfried Russwurm hat Bund und Länder aufgefordert, deutlich mehr gegen die rasant steigende Zahl von Corona-Neuinfektionen zu tun.

«Die Politik droht den gleichen Fehler zu machen wie im Herbst vorigen Jahres, als die Politik vor konsequenten und zentral wirksamen Maßnahmen zurückschreckte», sagte Russwurm der Deutschen Presse-Agentur. Er machte deutlich, eine Option könnte auch eine 3G-Regel am Arbeitsplatz sein - das würde einen Zugang nur noch für Genesene, Geimpfte und Getestete bedeuten.

Braunkohlekraftwerk

Industrie fordert mehr Tempo bei Klimaschutz

Die deutsche Industrie mit Millionen von Beschäftigten hat die nächste Bundesregierung zu schnellen grundlegenden Weichenstellungen im Klimaschutz aufgefordert.

Sonst würden Klimaziele 2030 verfehlt, sagte Industriepräsident Siegfried Russwurm in Berlin. «Uns läuft die Zeit davon.» Der Umbau zur Klimaneutralität bis 2045 sei eine gesamtgesellschaftliche «Mammutaufgabe» historischen Ausmaßes und erfordere schon bis zum Jahr 2030 Mehrinvestitionen von 860 Milliarden Euro.

US- und EU-Flaggen

Handelsrat von USA und EU tagt - nach schweren Verstimmungen

Die EU will sich trotz der schweren Enttäuschung über das jüngste US-Vorgehen in Sicherheitsfragen um engere transatlantische Wirtschaftskooperationen bemühen.

Vertreter der EU und der USA kamen am Mittwoch in der US-Stadt Pittsburgh zur ersten Sitzung eines neuen europäisch-amerikanischen Handels- und Technologierates zusammen. Das Treffen soll den Startschuss für eine bessere Kooperation bilden. Nach Angaben aus dem EU-Ministerrat stimmten alle 27 Mitgliedsstaaten einer Erklärung zu dem Treffen zu - zwischenzeitlich war unklar ...

BDI-Chef Russwurm

Wirtschaft für schnelle Regierungsbildung und Entscheidungen

Führende Wirtschaftsverbände haben vor einer langen Regierungsbildung nach der Bundestagswahl gewarnt. Alle Parteien müssten Verantwortung zeigen, Prioritäten angehen und auf «taktische Manöver» verzichten, sagte der Präsident des Industrieverbandes BDI, Siegfried Russwurm.

Um Herausforderungen wie Klimaschutz, digitalen Wandel oder geopolitische Krisen zu bewältigen, brauche man etwa eine Verwaltungsreform, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und ein Wachstumsprogramm.

Online-Veranstaltung des BDI zur europäischen Raumfahrt

Ab ins All - Der deutsche „Weltraumbahnhof“ rückt näher

Den geplanten deutschen «Weltraumbahnhof» muss man sich nicht vorstellen wie Cape Canaveral in den USA oder Baikonur in Kasachstan.

Stattdessen ist eine schwimmende Startplattform in der Nordsee geplant: Von einem Spezialschiff mit Startrampe soll es möglichst bald abgehen ins All - für kleine Trägerraketen, die kleine Satelliten von der Größe eines Schuhkartons transportieren. Die sind Bestandteil des neuen, milliardenschweren «New Space»-Marktes.