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Axel Nagel und Matthias Kehrle spielten - coronagerecht - im Garten bei den Mammutbäumen.

Siedlergemeinschaft bekommt ein Zuhause

„Fast fertig“. Markus Mayer-Wunderlich, Vorsitzender der Neuen Siedlergemeinschaft Pelzwasen-Zebert, bittet am Rande des 1. Pelzwasen-Kulturspaziergangs am Samstagnachmittag stolz zur Besichtigung – exklusiv für die „Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung“. Im Januar haben die fleißigen Siedler den Mietvertrag für den neuen Stadtteiltreffpunkt unterschrieben. Jetzt, ein starkes halbes Jahr später, steht das Haus in der Meisenstraße 17 kurz vor der Einweihung.

Hochstimmung im Garten der Familie Reichl – hier wird mit Freunden und Nachbarn gefeiert.

In Löwental versteht man zu feiern

In der Siedlung Löwental versteht man zu feiern – auch in Corona-Zeiten. Weil der Kampf gegen das Virus das traditionelle Sommerfest mit der damit verbundenen Ansammlung von vielen Festbesuchern unmöglich macht, hat man am Sonntag unter dem Motto „Löwental auf de Gass“ mal was ganz anderes gemacht. Insgesamt waren fast 30 Familien der Anregung des Siedlergemeinschaft gefolgt, zeitgleich in ihrem Privatgarten ihr ganz eigenes Fest zu gestalten und dazu Nachbarn und Freunde einzuladen.

 Markus Maier, Jan Etzel und Volker Dunz

Siedlung Löwental trickst Corona mit Gartenfesten aus

Ihr gewohntes Sommerfest muss die Gemeinschaft Siedlung Löwental e.V. wegen Corona absagen. Rund 400 Personen trafen sich im letzten Jahr in Löwental - das Vierfache dessen, was die aktuellen Coronaschutzbestimmungen erlauben. Aber die Siedlergemeinschaft zeigt sich erfindungsreich und plant stattdessen nun ein Gartenfest.

Besser ausgedrückt: „Es sind zeitgleich stattfindende Feste in verschiedenen Gärten“, sagt Jan Etzel, einer von drei Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft.

Bei einem Vort-Ort-Termin haben am Freitag (von links) OB Thilo Rentschler, der Geschäftsführer der Aalener Wohnungsbau, Robert

Baugebiet Pelzwasen-Zebert: Es geht los

Die Martinskirche ist dem Erdboden gleich gemacht, auf ihrem eingezäunten einstigen Areal steht jetzt ein riesiger Baukran. Er zeigt an, dass im Gebiet Pelzwasen-Zebert mit der Neubebauung begonnen worden ist.

Auf 5500 Quadratmetern entstehen hier Mehrfamlien- und elf Reihenhäuser sowie Penthouse-Wohnungen. „Es wird ein tolles Wohnquartier mit hoher Qualität“, freute sich OB Thilo Rentschler am Freitag bei einem Vor-Ort-Termin. „Das ist eine faszinierende Lage mit einem Rundblick, wie es ihn in Aalen nicht so schnell gibt“ ergänzte ...

 Sie sind derzeit eifrig am Renovieren. Die Mitglieder der Neuen Siedlergemeinschaft Pelzwasen-Zebert. Endlich hat der Verein in

Im Siedlerhaus wird eifrig gewerkelt

Während andere am Samstag in ihren eigenen vier Wänden werkeln, legen sich die Mitglieder der Neuen Siedlergemeinschaft Pelzwasen-Zebert seit Wochen für ein gemeinsames Projekt richtig ins Zeug. Nach Jahren ist es dem Verein endlich gelungen, ein Haus im Quartier anzumieten, das künftig den Bewohnern vom Pelzwasen, Zebert, Pflaumbach und Taufbach als Ort der Begegnung zur Verfügung steht. Unter dem Motto Kultur, Geselligkeit, Information und Heimat sollen hier zahlreiche kleinere Veranstaltungen stattfinden und auch Neues ausprobiert werden, ...

Ein älterer Mann in einem Wohnzimmer

Was ist Schwäbisch an den Donauschwaben?

„Schaffe, schaffe, Häusle baue’“ gilt als typisch schwäbische Maxime. Die Banater Schwaben, die in den vergangenen Jahrzehnten nach Spaichingen gekommen sind, haben diese Haltung schon aus ihrer rumänischen Heimat mitgebracht und leben heute in der Tat meist in eigenen Häusern. Aber inwiefern sind sie wirklich Schwaben?

„Der schwätz doch gar ’et Schwäbisch“, hat sich so mancher Banater Schwabe oder Donauschwabe anhören müssen, der nach Spaichingen kam.

Zwei Personen dekorieren einen großen Weihnachtsbaum

Größter Christbaum der Region soll wieder leuchten

Er ist wahrscheinlich der größte Christbaum in Ostwürttemberg: Der rund 30 Meter hohe Mammutbaum, der mit fünf weiteren kleineren Exemplaren dieser Gattung gegenüber dem Haus von Bernd Weingart in der Scheffelstraße im Pelzwasen steht und der am Samstag mit Holzkreuzen und Lichterketten festlich geschmückt wird. Für die Neue Siedlergemeinschaft Pelzwasen-Zebert ist das eine Mammutaufgabe, der sie sich jedoch gerne stellen. Denn der Baum ist wie seine Artgenossen für die Bewohner der Oststadt eine Art Identifikationsfigur und steht für eine ...

„Zauberwäldle“ heißt das Areal der ehemalige Gärtnerei Schmid. Was aus ihm wird, ist momentan noch offen.

Der Wunsch nach einem kleinen Zentrum

Ein kleines „Zentrum“, ein eigener Treff: Das bleibt der größte Wunsch der Siedlergemeinschaft Pelzwasen-Zebert. Das zeigte sich auch am Dienstagabend bei einem Stadtteilrundgang mit Aalens Oberbürgermeister. Rund 70 Bürgern marschierten mit und hatten dabei viele konstruktive Anregungen und Ideen im Gepäck. Beim Thema Baugebiet „Maiäcker“ scheinen sich die Wogen schon seit längerem geglättet zu haben, nachdem dessen Größe deutlich zurückgefahren wurde.

Ein letztes Mal haben die Pelzwasener ihr Kinder- und Sommerfest auf dem Platz an der Martinskirche gefeiert.

Letztmals Quartiersfest an der Martinskriche

Ein letztes Mal haben die Pelzwasener ihr Kinder- und Sommerfest auf dem Platz an der Martinskirche gefeiert. In Kürze werden die Bagger rollen und eine Wohnbebauung wird starten.

Durch die gelungene Programmkombination von Disco über einen Revue-Abend bis zum sonntäglichen ökumenischen Gottesdienst schaffen es die Organisatoren immer wieder Alt und Jung gleichermaßen für diesen jährlichen Höhepunkt der nachbarschaftlichen Gemeinschaft im Quartier zu begeistern.

 Die Stadt Aalen werde in den kommenden Jahren, so der OB, der Bebauung der Flächen der Martinskirche mit rund 100 neuen Einwohn

Rentschler schreibt offenen Brief an Siedlergemeinschaft

Wegen ihres Widerstands gegen die geplante Ausweisung der Maiäcker als Wohnbaupotenzialfläche im künftigen Aalener Flächennutzungsplan (FNP) hat Oberbürgermeister Thilo Rentschler an die Neue Siedlergemeinschaft Pelzwasen/Zebert jetzt einen offenen Brief geschrieben. Darin geht er unter anderem auf die Befürchtung ein, ein neues Baugebiet könnte im Bereich Pelzwasen/Zebert zu einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen führen.

Die Stadt, so schreibt Rentschler, nehme die Anregungen und Diskussionen der Neuen Siedlergemeinschaft ...