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Abiy Ahmed

Sprecher: Ministerpräsident Abiy an äthiopischer Front

Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed ist nach Angaben eines Regierungssprechers an der Front bei den Regierungstruppen. Als Regierungschef ist der Friedensnobelpreisträger auch Oberbefehlshaber der Truppen.

Die laufenden Regierungsgeschäfte führe sein Stellvertreter Demeke Mekonnen, berichtete der Informationsminister am Mittwoch. Der Vielvölkerstaat Äthiopien ist durch den seit etwa einem Jahr andauernden Konflikt im Land vom Zerfall bedroht.

Jan Kubis

UN-Vermittler in Libyen tritt zurück

Rückschlag im Friedensprozess: Nur einen Monat vor der geplanten Präsidentenwahl in Libyen ist der UN-Sonderbeauftragte für das Krisenland, Jan Kubis, überraschend zurückgetreten. Das bestätigten die Vereinten Nationen.

Die genauen Hintergründe blieben zunächst unklar. Ein UN-Sprecher betonte jedoch, dass der Slowake bis auf Weiteres im Amt bleibe und nach einem Nachfolger gesucht werde. Mit dem Rücktritt schwindet die Hoffnung auf längerfristige politische Stabilität in dem Wüstenstaat.

Konflikt in Afghanistan

UN: Mehr Angriffe des IS in Afghanistan

Die UN haben vor einer Erweiterung des Einflusses der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan gewarnt.

Die seit Mitte August in dem Land regierenden militant-islamistischen Taliban hätten die Expansion des IS nicht eindämmen können, sagte die UN-Sondergesandte für Afghanistan dem UN-Sicherheitsrat am Mittwoch in New York (Ortszeit). Der IS sei einst auf wenige Provinzen und Kabul beschränkt gewesen und scheine nun in fast allen Provinzen präsent und zunehmend aktiv.

Lukaschenko

Lukaschenko droht mit scharfer Antwort auf neue Sanktionen

Angesichts steigender Migrantenzahl an der östlichen EU-Außengrenze haben eine Reihe westlicher Staaten Belarus zum Einlenken aufgefordert.

Machthaber Alexander Lukaschenko instrumentalisiere Menschen, um Nachbarländer und die Außengrenze der Europäischen Union zu destabilisieren. Das teilten die USA, Großbritannien, Estland, Frankreich, Irland, Norwegen und Albanien am Donnerstag nach einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York mit.

Konflikt in Äthiopien

UN-Sicherheitsrat will über Krise in Äthiopien beraten

Der UN-Sicherheitsrat will sich heute erneut mit dem eskalierenden Konflikt in Äthiopien beschäftigen. Das mächtigste UN-Gremium solle um 15.00 Uhr zusammenkommen, hieß es aus diplomatischen Kreisen.

Am Freitag hatten die 15 Ratsmitglieder die Konfliktparteien in einer Erklärung aufgefordert, «einen dauerhaften Waffenstillstand auszuhandeln sowie die Bedingungen für den Beginn eines inklusiven äthiopischen nationalen Dialogs zu schaffen».

Äthiopien

Drohende Implosion in Äthiopien

Afrikas zweitgrößtes Land Äthiopien droht zu implodieren. Der Konflikt zwischen der Regierung und Rebellen aus der nördlichen Region Tigray erfasst wachsende Teile des Landes.

Die Konfliktparteien liefern sich immer härtere Gefechte. Hunderttausende sind bereits der Gewalt geflohen; etwa 400.000 Menschen sind akut vom Hungertod bedroht. Die Zivilbevölkerung beider Seiten wünscht sich vor allem eins: eine Rückkehr zum Frieden.

Protest gegen TPLF

Hunderttausende zogen in von der Regierung organisierten Protesten ...

Konflikt in Äthiopien

Rebellenvormarsch in Äthiopien: Druck auf Regierung wächst

Im Krisenstaat Äthiopien wächst der Druck auf die Zentralregierung und Ministerpräsident Abiy Ahmed. Die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) steht nach eigenen Angaben weniger als 350 Kilometer vor der Hauptstadt Addis Abeba.

Hunderte von Flüchtlingen aus den Konfliktregionen Tigray, Amhara and Afar trafen in der Hauptstadt ein, wie ein Augenzeuge der dpa sagte. Für Sonntag plant die Regierung eine Demonstration gegen die Rebellen, Hunderttausende Menschen werden zum Protest erwartet.

Christian Schmidt

Diplomat Schmidt: In Bosnien droht gefährliche Eskalation

Angesichts der Abspaltungsbestrebungen in der bosnischen Serben-Republik warnt der Spitzenvertreter der internationalen Gemeinschaft in Sarajevo, Christian Schmidt, vor einer gefährlichen Eskalation.

«Bosnien-Herzegowina sieht sich seiner schwersten existenziellen Bedrohung der Nachkriegsperiode konfrontiert», schrieb der deutsche Diplomat und frühere Landwirtschaftsminister in seinem jüngsten Bericht an die Vereinten Nationen. Das Dokument lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Nach Militärputsch im Sudan

Tote und Verletzte bei Massenprotest im Sudan

Bei Massenprotesten der Demokratie-Bewegung im Sudan gegen die neuen Militärmachthaber hat es nach Angaben des nationalen Ärztekomitees Tote und Verletzte gegeben.

Mindestens drei Zivilisten starben demnach am Samstag in der Stadt Omdurman durch Schüsse von Milizionären. Über Twitter teilte das Ärztegremium mit, die Toten hätten Schusswunden im Kopf- und Bauchbereich. Augenzeugen berichteten von einer großen Beteiligung der Bevölkerung an den Protesten sowie auch von Barrikaden mit brennenden Autoreifen.

Nach Militärputsch im Sudan

Sudans Militärführung entlässt weitere Botschafter

Die Militärführung im Sudan hat vor landesweiten Massenprotesten gegen den Umsturz erneut Botschafter abgesetzt. Wie das Staatsfernsehen am Samstag bekanntgab, handelt es sich um Spitzendiplomaten in Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie der Türkei.

Das Militär hatte am Montag die Macht in dem nordostafrikanischen Land mit 44 Millionen Einwohnern übernommen und damit international Protest und Empörung ausgelöst.

Der zivile Widerstand führte zu tagelangen Protesten, die am Samstagnachmittag ihren vorläufigen ...