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Notstand aufgehoben

Japan hebt den Corona-Notstand vollständig auf

Japan hat den Corona-Notstand für das gesamte Inselreich vorzeitig aufgehoben. Regierungschef Shinzo Abe erteilte am Montag die Freigabe auch für den Großraum Tokio sowie die nördlichste Provinz Hokkaido.

Für die übrigen Landesteile hatte der Rechtskonservative den Notstand bereits zuvor aufgehoben. Der Notstand war ursprünglich bis zum 31. Mai angesetzt worden, wobei das keine harten Ausgangsbeschränkungen wie in einigen europäischen Ländern bedeutete.

Thomas Bach

Bach: Olympia ohne Fans? „Nicht das, was wir wollen“

IOC-Präsident Thomas Bach hat Verständnis, dass die um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele von Tokio abgesagt werden müssten, wenn sie auch im Sommer 2021 wegen der Corona-Krise nicht stattfinden können.

Premierminister Shinzo Abe habe ihm klar gemacht, dass für Japan der nächste Sommer „die letzte Option“ sei. Zudem hätten die Organisatoren keinen Plan für ein Backup. „Man kann nicht ewig 3000 bis 5000 Menschen in einem Organisationskomitee beschäftigen.

Rezession

Japan rutscht in Rezession

Wie Deutschland ist auch Japan im Zuge der Corona-Krise in eine Rezession gerutscht. Japans Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 0,9 Prozent, wie die Regierung in Tokio auf vorläufiger Basis bekanntgab.

Auf das Jahr hochgerechnet sank das BIP um 3,4 Prozent. Die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt war schon im Schlussquartal 2019 geschrumpft, und zwar nach neuesten Berechnungen um eine hochgerechnete Jahresrate von 7,3 Prozent.

Coronavirus - Japan

Japan hebt Covid-Notstand vorzeitig auf - Tokio ausgenommen

Japan hebt den Corona-Notstand in den meisten Landesteilen vorzeitig auf. Regierungschef Shinzo Abe gab dies nach Beratungen mit Experten bekannt.

Ausgenommen sind städtische Großräume wie Tokio und Osaka. Der Notstand hätte eigentlich überall noch bis zum 31. Mai gegolten - wobei das keine harte Ausgangsbeschränkungen wie in Europa bedeutet. Die Bürger sind nur gebeten, möglichst zu Hause zu bleiben.

In 39 von Japans 47 Provinzen könne der Notstand jetzt aufgehoben werden, sagte Abe.

Olympische Spiele

Japan verstimmt wegen IOC-Eintrag zu Olympia-Kostenübernahme

Die Frage der zusätzlichen Kosten wegen der Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio ins nächste Jahr hat für Irritationen zwischen Japan und dem Internationalen Olympischen Komitee gesorgt.

Eine vom IOC auf seiner Homepage unter „Fragen und Antworten“ („Q&A“) gemachte Aussage, wonach Japans Regierungschef Shinzo Abe zugestimmt habe, den eigenen Anteil an den Kosten gemäß Auflagen zu tragen, zog das IOC am Dienstag zurück.

Japans Organisationskomitee hatte das IOC dazu entsprechend aufgefordert, wie ein Sprecher in ...

Virusbekämpfung in Japan

Japan verhängt landesweiten Notstand

Japan hat wegen steigender Coronavirus-Fälle den Notstand auf das ganze Land ausgeweitet. Das entschied Ministerpräsident Shinzo Abe am Donnerstag.

Er hatte diesen kürzlich zunächst nur für den besonders betroffenen Großraum Tokio und einzelne andere Provinzen bis zum 6. Mai verhängt und die Bürger aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben.

Harte Ausgangssperren wie in Europa bedeutet der Notstand in Japan aber nicht. Japanische Ärzte warnten angesichts der staatlichen Restriktion von Coronavirus-Tests vor einem ...

Videokonferenz

Olympia-Macher: Gleicher Zeitplan, gleiche Arenen auch 2021

Japan muss wegen des Coronavirus den Notstand über das ganze Land verhängen, doch die Olympia-Macher bereiten unbeirrt die ins kommende Jahr verlegten Spiele in Tokio vor.

Sie sollen dem gleichen Zeitplan folgen wie die eigentlich für diesen Sommer geplanten Spiele, beschlossen die Koordinierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees und Japans Organisatoren in einer Sitzung am 16. April. Drängenden Fragen von Journalisten, was passieren soll, falls die Pandemie bis dahin doch nicht unter Kontrolle ist, wich der ...

Tokio 2021

Olympia-Gastgeber im Notstand - Kein „Plan B“ für Tokio 2021

Das Trainingszentrum für Japans Olympia-Kandidaten geschlossen, die Olympische Flamme an einem geheimen Ort verwahrt und Olympia-Gastgeber Tokio im Notstand - an diesem Mittwoch wären es noch 100 Tage bis zu den Olympischen Spielen in Japans Hauptstadt gewesen.

Doch selbst die Verschiebung der Spiele wegen der Corona-Pandemie um genau ein Jahr auf 2021 erscheint einigen Olympia-Machern weiter fragwürdig.

Werden das Virus bis dahin aus der Welt und die Spiele somit sicher sein?

Japan

Japans Industrie pessimistisch wie seit Jahren nicht mehr

In der japanischen Großindustrie sorgt die Angst vor den Folgen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft erstmals seit Jahren für Pessimismus.

Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Quartalsumfrage („Tankan“) der Notenbank unter rund 10.000 Unternehmen des Landes hervorgeht, sank der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionsunternehmen zum März erstmals seit Jahren ins Negative, und zwar von Null auf minus 8. Ein negativer Index bedeutet, dass die Pessimisten jetzt in der Mehrheit sind.

IOC-Präsident

IOC-Chef Bach als Krisenmanager in der Kritik

Als Krisenmanager ist dem obersten Sportfunktionär der Welt eines gewiss: jede Menge Kritik, und die von allen Seiten. Das quälend lange Festhalten an Olympia in Tokio in diesem Sommer wurde IOC-Präsident Thomas Bach als emotionslose Sturheit ausgelegt.

Funktionärskollegen, aber vor allem die in langer Ungewissheit ausharrenden Athleten brachte der 66-Jährige gegen sich auf. Das Aussitzen der letztendlich unausweichlichen Entscheidung zur Verschiebung wurde ausgerechnet von Hayley Wickenheiser, Mitglied der Athletenkommission des ...