Suchergebnis

 Nur wenige der jesidischen Flüchtlinge sind bisher ins Shingal-Gebirge zurückgekehrt. Darunter Faruk Khalaf Faruk, der dankbar

Die riskante Rückkehr der Jesiden in ihre Heimat

Der 15. Dezember ist für Faruk Khalaf ein außergewöhnlicher Tag, auf den sich der 38-Jährige in diesem Jahr so freut, wie vielleicht noch nie zuvor. Denn an diesem Tag feiert die Religionsgemeinschaft der Jesiden das Fest Cejna Ezi, das vergleichbar ist mit Weihnachten. „Drei Tage vorher fasten wir“, erzählt Khalaf, „dann besuchen wir uns gegenseitig, machen Ausflüge und kochen zusammen.“

Traditionell gibt es in Weinblätter gehülltes Gemüse, Kurkuma-Reis, Teigtaschen mit Lammfleisch, süßes Gebäck, vielleicht auch Nüsse und Obst, ...

 Für den Kampf gegen das Coronavirus wird im Irak vor allem Schutzausrüstung für medizinsches Personal benötigt.

Situation im Irak: „Flüchtlinge geraten durch Pandemie noch stärker ins Abseits“

Die Corona-Pandemie, der Verfall der Ölpreise, weiterhin über eine halbe Million Flüchtlinge und die fragile Sicherheitslage: Im Nordirak müssen sich die Behörden den verschiedenen Herausforderungen stellen. Ismail Ahmed, seit 2014 stellvertretender Gouverneur für humanitäre Angelegenheiten in der Region Dohuk, und Ansprechpartner für die Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“, erläutert im Gespräch mit Claudia Kling, Dirk Grupe und Ludger Möllers, dass Hilfe auf lange Sicht weiter gebraucht wird.

In den Camps Sheikhan und Mam Rashan leben weiterhin Tausende jesidische Flüchtlinge: Sie bitten um eine Ausbildungsbäckerei, um

„Helfen bringt Freude“: Hassan und seine Familie brauchen Hilfe

Delvin und ihre fünf Kinder haben es gewagt: Nach Jahren im Flüchtlingscamp Sheikhan im Nordirak hat die junge Frau, die der Krieg früh zur Witwe gemacht hat, beschlossen, in ihre Heimat im Shingal-Gebirge zurückzukehren. Die Sicherheitslage dort hat sich in den vergangenen Monaten verändert: zum Guten.

In dem Dorf Tel Qasab will sie den Neuanfang schaffen – und braucht Hilfe: „Im Camp Sheikhan hat die Familie stark von der Unterstützung durch Euch profitiert, helft ihr bitte auch weiter“ appelliert Amer Abo, der Leiter des Camps ...

 Die Kinder haben die Möglichkeit, auf der „Rancho Santa Fe“ in Honduras auch in die Schule zu gehen.

Hilfe, die ankommt: Spendenaktion „Helfen bringt Freude“ startet

Nein, normal war in diesem Jahr auch im Nordirak nichts: Shero Smo und Amer Abo, die beiden Leiter der Flüchtlingscamps Mam Rashan und Sheikhan in der Autonomen Region Kurdistan, berichten über die Wucht, mit der das Corona-Virus auch die Menschen in den Camps getroffen hat. Ein Brand hat in Sheikhan gewütet. Dazu politische Unruhen. Gab’s auch Lichtblicke? „Ja, Eure Hilfe!“

+++ Hier geht es direkt zum Spendenformular +++

Seit 2016 unterstützen die Leserinnen und Leser der „Schwäbischen Zeitung“ mit der ...

 Eine Ladenzeile in dem Camp ging in Flammen auf und damit die Existenzgrundlage vieler Flüchtlinge.

Feuer im Camp Sheikhan: Lebensgrundlage jesidischer Familien geht in Flammen auf

Im Flüchtlingscamp Sheikhan im Nordirak sind fünf Geschäfte einer Ladenzeile, die mit Mitteln aus der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ der „Schwäbischen Zeitung“ finanziert worden waren, abgebrannt. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt etwa 15.000 Euro. Der Wiederaufbau hat bereits begonnen. Betroffen sind zwei Friseurgeschäfte, ein Schneider, ein Lebensmittelhändler und eine Reparaturwerkstatt für Handys. Im Camp leben derzeit 4000 Personen, die der religiösen Minderheit der Jesiden angehören.

Christen in Akre haben Lebensmittelpakete erhalten, die mit Spendengeldern gekauft wurden.

Spendenaktion der Schwäbischen Zeitung: Starthilfe für ein neues Leben im Nordirak

Vielen, vielen Dank nach Deutschland!“ Faruk und Hadia Khalaf haben in diesen Tagen zwar alle Hände voll zu tun. Nach Jahren im nordirakischen Flüchtlingscamp Sheikhan ist das Ehepaar mit seinen vier Kindern ins heimatliche Shingal-Gebirge zurückgekehrt, aus dem die Familie vor sechs Jahren von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ vertrieben worden war. Faruk Khalaf und sein Bruder errichten dort schon Gewächshäuser, um Gurken anbauen zu können.

„Aber wir wollen unbedingt unseren deutschen Freunden danken, die uns im Camp Sheikhan ...

 Familie Hadia und Faruk Khalaf.

Jesiden im Nordirak kehren in ihre geliebte Heimat zurück

Faruk und Hadia Khalaf gehen zurück, kehren endlich zurück in ihre Heimat im nordirakischen Shingal-Gebirge. In den nächsten Wochen wollen die Khalafs zusammen mit ihren Nachbarn in Boruk ihr Haus renovieren, die Äcker bewirtschaften, ihre Existenz neu aufbauen: „Wir danken Gott, dass wir zurückgehen dürfen!“

Vor sechs Jahren, im August 2014, hatte die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) den heute 38-jährigen Faruk, seine Frau Hadia und die vier Kinder aus dem Dorf Boruk im Shingal-Gebirge im Nordirak vertrieben.

 Ahmad Abdullahi vom Innenministerium der Autonomen Region Kurdistan (links) übergab die Lebensmittelpakete einem Vertreter der

Lebensmittelpakete schenken den Flüchtlingen in Zeiten der Pandemie neue Hoffnung

Endlich raus aus dem Camp! Endlich wieder unter Menschen! Endlich wieder Arbeit!“ Für Murad Hassn aus dem Camp Sheikhan, Vater von fünf Kindern, war der 6. Mai ein Glückstag: Vor genau zwei Wochen hat die Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak auch für die 400.000 Flüchtlinge in den 22 Camps die strenge Ausgangssperre aufgehoben.

Hinzu kommen 58.000 syrische Vertriebene: Seit Mitte März galt in der gesamten Region wegen der Corona-Pandemie ein harter Lockdown, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Im Camp Bardarash im Norden des Irak leben immer noch 10000 syrische Flüchtlinge: Im kalten Winter mit viel Schnee wurden 300 Fa

Wie die Hilfe bei den Flüchtlingen im Irak ankommt

Khudiada Rasho Rafo Selo kann wieder lachen, kann wieder sprechen, kann sich wieder mit seiner Familie unterhalten: Der 52-jährige Jeside, der nach Flucht und Vertreibung seit 2014 im Flüchtlingscamp Mam Rashan im Nordirak lebt, war an Kehlkopfkrebs erkrankt, konnte nach einer Operation nicht mehr sprechen. Seit einer Woche lernt Selo, sich mit einer elektronischen Sprachhilfe zu verständigen. „Das Gerät hat ein Händler für Medizingeräte gespendet, als er vom Schicksal Selos erfuhr“, sagt Campleiter Shero Smo, „der Händler hat unsere neue ...

Viele Kinder wie dieses Geschwisterpaar im Flüchtlingscamp Mam Rashan sind durch Krieg und Vertreigung traumatisiert und werden

Hier wirken Ihre Spenden: Wie die Aktion „Helfen bringt Freude“ Flüchtlingen im Irak hilft

Zehnjährige, die als Kindersoldaten kämpfen und Gleichaltrige töten mussten. 20-jährige Mütter, die dutzendfach vergewaltigt wurden. 15-Jährige, die ohne Eltern aufgewachsen sind. Drei von 363 Schicksalen traumatisierter Flüchtlinge, über die an diesem Nachmittag die neun Psychotherapeuten berichten, die seit April 2018 in den nordirakischen Flüchtlingscamps Mam Rashan, Sheikan und Essiayan arbeiten. Und die aus Mitteln der Weihnachtsspendenaktion „Helfen bringt Freude“ bezahlt werden.