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Gratulation

Die Niederlage macht Mut: Clijsters erstaunt die Konkurrenz

Garbiñe Muguruza wusste, wem der Applaus der Zuschauer eigentlich galt. Als die Australian-Open-Finalistin in Dubai nach ihrem Erstrunden-Sieg gegen Kim Clijsters ins Publikum winkte, deutete sie schnell mit beiden Händen auf die 36 Jahre alte Belgierin, die nach mehr als sieben Jahren Pause ein beeindruckendes Comeback gezeigt hatte. Zwar musste sich Clijsters mit 2:6, 6:7 (6:8) geschlagen geben, die Niederlage machte der ehemaligen Nummer eins der Tennis-Welt aber Mut und dürfte sie darin bestärken, mit ihrer überraschenden Rückkehr den ...

Schlusspunkt

Lob und Erleichterung: Tennis-Damen bei Endrunde dabei

Die Komplimente waren verdient, die Erleichterung verständlich: Die zweite Reihe der deutschen Tennis-Damen hat die Fed-Cup-Aufgabe in Brasilien gemeistert und die Teilnahme an der neuen Endrunde insgesamt souverän gesichert.

Der neue Kapitän Rainer Schüttler umarmte beim 4:0-Erfolg in Florianopolis nach der vorzeitigen Entscheidung Laura Siegemund. In Abwesenheit von Angelique Kerber und Julia Görges führte die 31-jährige Schwäbin die DTB-Auswahl mit zwei Einzelerfolgen in die Endrunde Mitte April in Budapest.

Strategiewechsel

Coach von Serena Williams für Strategiewechsel

Die 23-malige Grand-Slam-Turniersiegerin Serena Williams braucht nach Meinung ihres Trainers eine neue Herangehensweise, um den Traum vom 24. Titel wahr zu machen.

„Wir müssen die Tatsache akzeptieren, dass es gerade nicht läuft“, sagte Coach Patrick Mouratoglou dem britischen Sender BBC. „Vielleicht müssen wir mit einem anderen Blickwinkel, einer anderen Strategie und anderen Zielen zurückkommen, damit sie es schafft“, ergänzte der Franzose.

Sofia Kenin

Kenin ist neue Australian-Open-Queen: „Wie auf Wolke sieben“

Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin schmunzelt über ihre verblüffend draufgängerischen Antworten als kleines Mädchen noch immer. Schon als Sechsjährige war sie überzeugt, den Aufschlag ihres Lieblingsspielers Andy Roddick zurückschlagen zu können.

„Ja“, sagte sie 2005 ernst, wie Videos zeigen, die seit ihrem rasanten Aufstieg in Melbourne im Internet kursieren: „Wenn ich mich früh vorbereite und kurz aushole.“ Roddick war mit einem Aufschlag von fast 250 Stundenkilometern zeitweise Rekordhalter bei den Herren.

Siegerin

Kenin überrascht mit Australian-Open-Titel: „Traum ist wahr“

Sofia Kenin ließ ihren Schläger plumpsen, zärtlich küsste sie wenig später die Australian-Open-Trophäe. In einem Außenseiter-Finale hat die 21-jährige Amerikanerin ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert und sich zur jüngsten Siegerin seit zwölf Jahren gekürt.

„Dies ist meine erste Rede, aber ich versuche mein Bestes“, sagte Kenin: „Mein Traum ist offiziell wahr geworden. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben.“ Anders als während des 4:6, 6:2, 6:2 in Melbourne gegen die ungesetzte Spanierin Garbiñe Muguruza, als sie phasenweise mit ...

Garbiñe Muguruza

Muguruza und Kenin vor Australian-Open-Premiere

Mit ihrem Premieren-Titel bei den Australian Open will Garbiñe Muguruza ihre Rückkehr in die Weltspitze des Damen-Tennis endgültig perfekt machen.

In einem unerwarteten Endspiel trifft die 26-jährige Spanierin am Samstag (09.30 Uhr MEZ/Eurosport) in Melbourne auf die fünf Jahre jüngere Amerikanerin Sofia Kenin.

2016 hatte Muguruza die French Open gewonnen, ein Jahr später in Wimbledon triumphiert und bei den French Open 2018 im Halbfinale gestanden.

Ashleigh Barty

Tennisspielerin Barty in Melbourne im Viertelfinale

Die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty kann weiter auf den ersten Sieg einer australischen Tennisspielerin seit 1978 bei den diesjährigen Australian Open hoffen.

Die 23-Jährige setzte sich in Melbourne gegen die Amerikanerin Alison Riske mit 6:3, 1:6, 6:4 durch und zog damit ins Viertelfinale ein. Nach 1:36 Stunden stand der Erfolg der French-Open-Gewinnerin am Australia Day, dem Nationalfeiertag, fest.

Barty revanchierte sich damit auch für ihr Achtelfinal-Aus gegen Riske in Wimbledon und spielt nun gegen die zweimalige ...

Angelique Kerber

Kerber müht sich ins Achtelfinale - „Große Herausforderung“

Der Gang ins Eisbad war für Angelique Kerber ein Muss. Nach ihrem wechselhaften und mehr als zwei Stunden zehrenden Auftritt in der dritten Runde der Australian Open rückte schnell die notwendige Regeneration für den erhofften Einzug ins Viertelfinale in den Fokus.

Vom sportlich schwachen Jahr 2019 will sich Kerber Down Under befreien. „Ich weiß, was ich kann“, sagte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin am Samstag in Melbourne. „Das Turnier ist noch nicht zu Ende.

Serena Williams

Emotionale Momente: Abschiede zweier Tennis-Freundinnen

Serena Williams war tief gerührt, als sie über Caroline Wozniacki reden sollte. „Ich kann keine Fragen über Caroline beantworten“, sagte sie, „ich werde weinen. Ich werde sie so vermissen.“

Kurz vorher war sie „einer ihrer besten Freundinnen auf der Welt“ im Melbourne Park in der Umkleidekabine begegnet. Beide seien nach ihren verlorenen Matches irgendwie „frustriert“ gewesen, schilderte Serena Williams. Unterschiedlicher aber hätten sich die beiden Grand-Slam-Siegerinnen von den Australian Open kaum verabschieden können.

Roger Federer

Federers Zittersieg - Keine „Sunday-Night-Party“ für Görges

Nach einem irren Tennis-Spektakel holte sich Roger Federer ein Küsschen von seiner Frau ab. Erleichtert umarmte der Schweizer beim Gang aus der Rod-Laver-Arena seine Mirka.

Mit einem Zittersieg in einem wilden Fünf-Satz-Krimi wendete der 38-Jährige ein Drittrunden-Aus bei den Australian Open noch ab und setzte damit den Schlusspunkt unter einen aufregenden Tennis-Tag mit großen Abschieden. Anders als Serena Williams, Caroline Wozniacki und Julia Görges zog Federer am Freitag doch noch ins Achtelfinale ein.