Suchergebnis

Es läuft nicht rund rund um Ferraris 1000. WM-Lauf. Nicht bei der Scuderia, nicht bei Sebastian Vettel.

Ferrari ist 1000 – und immer Emotion

Ravensburg - José Froilán González galt als begnadeter Schwimmer. Einer der besten Argentiniens. „El Cabezón“ nannten ihn seine Landsleute, was wohlwollend übersetzt „dicker Kopf“ heißt. Als „Pampas-Stier“ kannte man José Froilán González in England, das europäische Festland sprach gerne vom „argentinischen Puma“. Geschuldet waren die Spitznamen 125 Kilogramm Lebendgewicht, einer gewissen Angriffslust des Sportlers González – und dessen Schnelligkeit .

In der Box

Ferraris endlose Fehlersuche - Vettels bittere Abschiedstour

Sebastian Vettels Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Ferrari-Tristesse wurden umgehend zunichte gemacht.

Zwar werde die kriselnde Scuderia mit einigen technischen Verbesserungen am lahmenden Auto zum nächsten Formel-1-Rennen in knapp zwei Wochen ins russische Sotschi reisen, „aber diese werden das große Bild nicht verändern können“, gestand Teamchef Mattia Binotto: „Um uns neu aufzustellen, brauchen wir mehr Zeit. Wir arbeiten unermüdlich im Windkanal und im Simulator, um unsere Schwierigkeiten zu ergründen.

Rekord-Jäger

Die Lehren aus dem Großen Preis der Toskana

Was soll Sebastian Vettel für diesen Jahr noch Hoffnung machen? Nicht mal auf der eigenen Ferrari-Strecke in Mugello kann der Dienstwagen des 33-Jährigen aus Heppenheim auch nur annähernd mithalten.

Derweil läuft in der Formel 1 alles wie immer - und Mercedes schaffte in Italien den 100. Grand-Prix-Sieg der teameigenen Neuzeit.

HAMILTON KURZ VOR NÄCHSTEM REKORD

Sein verpatzter Start verhinderte nicht, dass Lewis Hamilton auf dem Ferrari-Hausstrecke seinen 90.

Der Sieger

Hamilton siegt beim Crash-Chaos - Vettels nächstes Debakel

Im Crash-Chaos auf der Ferrari-Hausstrecke in der Toskana fuhr Lewis Hamilton den 100. Mercedes-Erfolg seit dem Wiedereinstieg als Werksteam vor zehn Jahren ein.

Der Finne Valtteri Bottas als Zweiter machte beim wilden Rennen mit mehreren Unfall-Unterbrechungen den Tag der Silberpfeile perfekt. Dritter wurde der Thailänder Alexander Albon, der im Red Bull erstmals einen Podestplatz eroberte.

Für Sebastian Vettel reichte es noch zu einem müden Gruß an die Fans aus seinem lahmenden Ferrari heraus.

Ferrari-Box

Schumacher im Ferrari seines Vaters - Führung in Formel 2

Die Ausfahrt im legendären Ferrari F2004 seines Vaters konnte Mick Schumacher nach der erstmaligen Eroberung der Gesamtführung in der Formel 2 voll und ganz genießen.

Am Sonntag durfte der 21-Jährige in dem Wagen, mit dem Michael Schumacher vor 16 Jahren seinen siebten und letzten WM-Titel geholt hatte, in Mugello für eine Spazierfahrt hinters Steuer. Der Youngster könnte bald schon selbst dauerhaft in einem aktuellen Auto der Motorsport-Königsklasse sitzen und sammelt dafür weiter fleißig Argumente.

John Elkann

Ferrari-Boss Elkann glaubt an erfolgreiche Scuderia-Zukunft

Ferrari sieht sich vor dem 1000. Grand Prix der Scuderia in der Formel 1 am Sonntag in Mugello noch längst nicht am Ende seiner Motorsport-Geschichte.

„Wir schauen schon nach vorne und denken bereits an die nächsten Tausend. Wir sind stolz, Teil dieser neuen Formel 1 zu sein“, sagte Ferrari-Chef John Elkann bei einem Termin anlässlich des besonderen Jubiläums in Florenz. Die Italiener wollen weiterhin ihren Teil dazu beitragen, den Sport „größer und spektakulärer zu machen, aber die DNA zu bewahren“, sagte Elkann.

Sebastian Vettel

Darauf muss man beim Großen Preis der Toskana achten

Sebastian Vettels Aussichten sind schlecht. Im ersten Grand Prix nach Bekanntwerden seines Wechsel zu Aston Martin im kommenden Jahr muss der viermalige Weltmeister am heutigen Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) von weit hinten starten.

Seit fast einem Jahr wartet der 33-Jährige aus Hessen nun schon auf einen Sieg - es könnte noch wesentlich länger dauern, bis er endlich wieder jubeln kann.

SCHON WIEDER MERCEDES

Der Sieg von Außenseiter Pierre Gasly im Alpha Tauri vor einer Woche in Monza war eine willkommene ...

Sebastian Vettel

Vettel in Mugello ohne Chance - Nächste Pole für Hamilton

Für Sebastian Vettel war schon wieder alles vorbei, bevor es überhaupt richtig um die Pole Position ging. Als 14. schied der viermalige Formel-1-Weltmeister im italienischen Mugello vor der entscheidenden dritten Phase in der Qualifikation aus.

Während sich Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes zum siebten Mal in der Corona-Saison den ersten Startplatz sicherte, könnte das 1000. Rennen der Scuderia am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) in Italien für den 33-Jährigen aus Heppenheim wieder ganz bitter werden.

Valtteri Bottas

Bottas wieder Trainings-Schnellster in Mugello - Vettel 18.

Formel-1-Vizeweltmeister Valtteri Bottas hat auch im abschließenden Training vor dem Großen Preis der Toskana den stärksten Eindruck hinterlassen.

Der Finne fuhr am Samstag im italienischen Mugello in 1:16,530 Minuten kurz vor dem Qualifying wie schon bei beiden Einheiten tags zuvor die Bestzeit. Weltmeister Lewis Hamilton aus Großbritannien steuerte den zweiten Mercedes auf den dritten Platz. Zwischen die beiden Silberpfeile schob sich der starke Niederländer Max Verstappen im Red Bull auf Rang zwei.

Mugello

Trübe Aussichten fürs Ferrari-Heimspiel - Mercedes Favorit

In der Heimat von Ferrari fühlen sich ausgerechnet die Mercedes-Piloten wohl: „Diese Strecke ist richtig intensiv, schnell und fordernd. Wirklich ein fantastisches Erlebnis. Ich liebe sie“, sagte Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton nach dem ersten Training im italienischen Mugello.

Silberpfeil-Teamkollege Valtteri Bottas ergänzte nicht weniger euphorisch: „Das hat heute unheimlich viel Spaß gemacht und ich habe jede Runde genossen.“ Während der Trainingsschnellste Bottas und der Zweitplatzierte Hamilton am heutigen Samstag (15.