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 Noch ein Sieg fehlt den Ravensburg Razorbacks (Phil Martial im Hinspiel bei den Kirchdorf Wildcats) zum Aufstieg in die German

Ravensburg Razorbacks stehen vor dem letzten Schritt

Die Ravensburg Razorbacks können am Sonntag im Weingartener Lindenhofstadion Historisches schaffen. Noch nie haben die American Footballer des TSB Ravensburg in der ersten Liga gespielt. Mit einem Heimsieg gegen die Kirchdorf Wildcats könnte der zweifache Meister der German Football League 2 Süd den Sprung in die GFL Süd schaffen. Das Hinspiel haben die Razorbacks gewonnen, es ist für die Ravensburger aber gleichzeitig auch eine Warnung vor dem Rückspiel am Sonntag in Weingarten (15 Uhr, Lindenhofstadion).

Footballspieler jubeln

Razorbacks: Wieder Meister, wieder Relegation

Mit der letzten Aktion der Partie wich die Anspannung. Spieler, Trainer sowie die Fans der Ravensburg Razorbacks ließen ihren Gefühlen freien Lauf, nachdem Finn Kearns einen fallengelassenen Ball des Gegners in deren Endzone zurückgetragen hatte (ein sogenannter Fumble-Return-Touchdown) und mit diesen Punkten das Spiel entschied. Alle Rechenspiele, ob die Oberschwaben auch bei einer Niederlage bei den Wiesbaden Phantoms noch Meister in der Südstaffel der German Football League 2 (GFL2) werden würden, waren nun endgültig Makulatur.

 Oliver Billstein (von links) und Kurtis Ovesen mit Linebacker Nico Weber und den Defensivbacks Dominik Pohl und Martin Körber.

Mit großem Herzen auf Titeljagd

Wenn die Ravensburg Razorbacks in wenigen Wochen auf eine womöglich erneut meisterliche GFL2-Süd-Saison zurückblicken werden, könnten sie zu dem Ergebnis kommen, dass dieser Transfer der Knackpunkt gewesen ist: Seit Defensivcoach Kurtis Ovesen nämlich zu den Razorbacks gestoßen ist, ist die Abwehrarbeit entscheidend besser geworden. „Er ist eine Riesenunterstützung“, freut sich Coach Oliver Billstein über den 34-jährigen US-Amerikaner an seiner Seite.

 Ravensburgs Andrecus Lindley (links) auf dem Weg in die Endzone, Florian Messner (Saarland Hurricanes) kann ihn nicht aufhalten

Großer Sieg: Die Razorbacks holen sich im Saarland die Tabellenführung

Kapitän Sebastian Trabold genügten nach dem 26:20 der Ravensburg Razorbacks bei den Saarland Hurricanes zwei Worte, um auszudrücken, was dieses Ergebnis für den Meister der German Football League 2 Süd bedeutet: Schlicht und trotzdem ausdrucksstark „Big Win“ schrieb Trabold am Samstagabend auf seiner Facebookseite. Und hatte damit natürlich vollkommen recht. Nichts anderes als ein „großer Sieg“ war das, was die Razorbacks da aus dem Saarland mit nach Oberschwaben heimbrachten.

 Enges Spiel: Im ersten Duell der Saison gewannen die Ravensburg Razorbacks (weiße Trikots) gegen die Saarland Hurricanes.

Razorbacks greifen nach der Tabellenführung

Das Selbstverständnis eines Titelverteidigers scheint bei den Ravensburg Razorbacks wieder intakt zu sein. Drei Siege vor der Sommerpause haben dazu geführt, dass der Meister wieder kräftig um die Spitzenposition in der German Football Leauge 2 (GFL2) mitmischt. Am Samstag (17 Uhr) greifen die Razorbacks im Spitzenspiel bei den Saarland Hurricanes nach der Tabellenführung.

Die bisherige Saison der Razorbacks verläuft holprig: Knappen Auswärtssiegen in Darmstadt (40:33) und Straubing (28:21) zum Start folgten ärgerliche ...

3 Football-Spieler kämpfen in einem Spiel um den Ball

Ravensburg Razorbacks: Schimpfwörter am Spielfeldrand

Nach den Spielen stehen die American Footballer immer zusammen, besprechen kurz das Geschehen auf dem Rasen – was war gut, was war schlecht. Meist recht ruhig. Am Sonntag allerdings, nach der bitteren wie unnötigen 35:37-Heimniederlage gegen die Wiesbaden Phantoms, wurde es in diesem Huddle – wie es in der Footballersprache heißt – laut. Und direkt.

Zunächst ließ Quarterback Garrett Dellechiaie seine Wut raus. „Ich bin zurückgekommen, um zu kämpfen“, schrie der US-Amerikaner.

 Christian Steffani erreichte zweimal für die Ravensburg Razorbacks die Endzone.

Razorbacks gewinnen nach „Herzschlagfinale“

Oft sagen Sportler, dass es kaum auszuhalten sei, einem Spiel der eigenen Mannschaft zusehen zu müssen und nicht eingreifen zu können. Sebastian Trabold, verletzter Kapitän der Ravensburg Razorbacks, machte da am späten Samstagnachmittag keine Ausnahme. Nach dem 28:21 bei den Straubing Spiders, dem zweiten Saisonsieg für den Titelverteidiger, klang Trabold ein bisschen wie nach der Sichtung eines Ufos.

Er brauche ein neues Herz, sagte Trabold, etliche Haare würden ihm zudem fehlen.

 Erster Spanier bei den Ravensburg Razorbacks: José Rafael Ariza Paredes.

Razorbacks reagieren auf Verletzungen

Der Trainer ist weg, ein Leistungsträger in der Defensive ist weg. In den vergangenen Tagen hatten die American Footballer der Ravensburg Razorbacks wenig Gutes zu berichten. Vor dem Saisonstart am Sonntag in der German Football League 2 Süd bei den Darmstadt Diamonds vermeldet der amtierende Meister zwei Zugänge.

„Wir hatten noch nie so viele Anfragen von Spielern aus Europa, die zu uns kommen wollen“, sagt Razorbacks-Vorstand Frank Kienzle.

John Harper verlässr Razorbacks

Nur eine Woche vor Saisonstart verlieren die Razorbacks ihren Trainer

„Eine Woche vor dem Saisonbeginn gegen die Darmstadt Diamonds verlieren die Ravensburg Razorbacks ihren Headcoach John Harper“, vermelden die American Footballer auf ihrer Homepage.

Die Gründe für den überraschenden Abschied seien persönlicher Natur, heißt beim Meister der GFL2 Süd. Genauer darauf eingehen wollte Razorback-Pressesprecher Sebastian Trabold auf Rückfrage von Schwäbische.de aber nicht. Man wolle es bei dem Hinweis „auf persönliche Beweggründe belassen“.

 Die Razorbacks spielen am Samstag gegen die HSU Snipers.

Zum Saisonauftakt der Razorbacks in der Geberit Arena werden rund 1500 Fans erwartet

Die Ravensburger Football-Mannschaft Razorbacks startet am Samstag, 6. April, in der sonst nur für den Fußball genutzten Geberit-Arena in Pfullendorf in die neue Saison. Da der Ligabetrieb in der Football-Bundesliga Anfang Mai startet und zudem die ersten zwei Spiele der Razorbacks Auswärtsspiele sind, haben die Ravensburger ein regionales Vorbereitungsspiel gegen die HSU Snipers – eine Universitätsmannschaft der Bundeswehr aus Hamburg – organisiert.