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Cyber-Versicherung: Ellwangen will sich gegen Hacker-Schäden absichern

Um den Schaden durch mögliche digitale Attacken zu begrenzen, will die Stadt Ellwangen eine Cyber-Versicherung abschließen. Die Stadt hat dem Verwaltungsausschuss des Gemeinderats vorgeschlagen, das Angebot des Kölner Versicherers Cogitanda mit einer jährlichen Prämiensumme von rund 16 400 Euro anzunehmen. Obwohl der Ausschuss dem Vorschlag zustimmte, blieben Fragen offen.

Vor vier Jahren umfasste die EDV der Stadt Ellwangen noch etwa 850 Geräte.

 Der Hartplatz am Waldstadion wird ab Frühjahr zum Kunstrasenplatz umgebaut. Das hat OB Michael Dambacher bei der Einbringung de

Comeback für den Kunstrasenplatz

Die Stadt lebt über ihre Verhältnisse: Im vergangenen Jahr hat OB Michael Dambacher mächtig Alarm geschlagen. In seiner Haushaltsrede 2022 hört sich das ganz anders an. Die Corona-Pandemie wirke sich immer noch auf den Alltag aus, aber die Stadt Ellwangen und ihre Finanzen zeigten sich „derzeit beinahe unbeeindruckt von der Krise“.

Am Donnerstag hat Dambacher den Haushalt 2022 eingebracht – in einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinde- und Ortschaftsräte in der Röhlinger Sechtahalle.

 Auf diesen landwirtschaftlichen Flächen entsteht das Gewerbegebiet Neunheim IX. Die Stadt hat mehr Grundstücke gekauft als geda

Grundstückskauf fürs Gewerbegebiet in Neunheim läuft besser als gedacht

Weil viele Anlieger nicht verkaufen wollen, hat die Stadt im Dezember ein Umlegungsverfahren für das Gewerbegebiet Neunheim IX auf den Weg gebracht. Das scheint Wirkung zu zeigen. Der Grundstücksverkauf läuft – und zwar so gut, dass sich die Stadtverwaltung jetzt nachträglich eine Ausgabe über Plan genehmigen lassen musste.

Stadtkämmerer Sebastian Thomer hat dem Gemeinderat am Donnerstag die Zahlen erläutert. Der Haushaltsansatz für den Erwerb von Grundstücken liegt bei 5,6 Millionen Euro.

 Die Hochwassersituation im Schwabsberger Rückhaltebecken. Das Becken fasst eine Wassermenge von rund zwei Millionen Kubikmetern

Jahrhundert-Starkregen vom 8. Juli: Rückhaltebecken an der Jagst haben sich bewährt

Die Regenfälle vom 8. und 9. Juli sind entlang der Jagst ein Jahrhundertereignis gewesen. Das hat Josef Gentner, der Betriebsleiter des Wasserverbands Obere Jagst, in einem Pressegespräch erläutert: Innerhalb von 14 Stunden fielen 100 Millimeter Regen. Die Kapazitäten der Rückhaltebecken entlang der Jagst seien aber bei weitem nicht ausgeschöpft gewesen, erläuterte Gentner.

Über der Karte Baden-Württembergs liegt ein dunkelblaues Band, das sich an einigen Stellen sogar violett oder dunkelrot färbt.

 Die Wirtschaft brummt, die Gewerbesteuer sprudelt. Stand heute wird die Stadt Ellwangen zum Jahresende ein positives Ergebnis e

Gewerbesteuer sprudelt mehr als erwartet: Ellwangen macht plötzlich plus

Corona kann der Ellwanger Wirtschaft nichts anhaben. Im Gegenteil. Sie zeigt sich sehr robust, wie Klaus Schönle, Mitarbeiter der Stadtkämmerei, am Donnerstag im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats sagte. „Da brummt es richtig.“

Dann präsentierte Schönle den Stadträtinnen und Stadträten die „ganz große Überraschung“. Die Kämmerei hatte fürs laufende Jahr mit 19 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen geplant. Stand heute werden es aber 30,5 Millionen sein.

EATA wird rund 11,3 Millionen Euro teurer als geplant

Die Europäische Ausbildungs- und Transferakademie EATA in Ellwangen wird voraussichtlich 11,3 Millionen Euro mehr kosten als ursprünglich geplant. Das haben Oberbürgermeister Michael Dambacher und Bürgermeister Volker Grab am Donnerstag in einem Pressegespräch bekannt gegeben. Trotz der Kostensteigerung auf rund 26,9 Millionen Euro will die Stadt Ellwangen das Projekt weiter verfolgen. Das Argument hierfür: Selbst bei einem sofortigen Projektabbruch bliebe die Stadt auf Kosten in Höhe von etwa 14,7 Millionen Euro sitzen.

 Der Hartplatz am Waldstadion soll zum Kunstrasenplatz umgebaut werden. Die Investition gehört zu den Haushaltsresten, die jetzt

EATA, Fluchttreppe, Schulbudgets: Der Berg der Haushaltsreste

Ellwangen - Die Stadt schiebt nach wie vor einen Berg an Haushaltsresten vor sich her. Dabei handelt es sich um geplante Einnahmen und Ausgaben, die 2020 nicht oder nicht ganz abgerechnet worden sind. Etwa, weil Aufträge oder Bestellungen noch offen sind, weil Schulen und Kindergärten ihre Budgets nicht verbraucht haben oder weil sich große Projekte verzögern.

Beispiel EATA. Allein für den Bau der Europäischen Ausbildungs- und Transferakademie in der Kaserne werden Übertragungen in Höhe von 7,8 Millionen Euro nötig.

 Im großen Bogen läuft die Jagst auf die Stadt zu. Etwa ab den Sportplätzen in der Bildmitte soll sie für die Landesgartenschau

Landesgartenschau 2026: Das wollen die Ellwanger

200 Anmeldungen für den DigiLog zur Landesgartenschau. OB Michael Dambacher freut es, dass so viele der Einladung gefolgt sind. Eine Bürgerinformation in der Stadthalle wäre ihm zwar lieber gewesen. Da hätte man die Atmosphäre mitnehmen können, sagt er. Aber besondere Zeiten erfordern eben „besondere Formate“. Also war der Einstieg in die Bürgerbeteiligung zur Landesgartenschau 2026 am Freitag eben digital.

Der OB bezeichnete die Landesgartenschau erneut als „Jahrhundertchance“ für eine „Stadtentwicklung im Zeitraffer“.

 Die Kindergartengebühren der städtischen Kindergärten sollen für den Januar und für den Februar 2021 erlassen werden. Darauf ha

Kita-Gebühren sollen erlassen werden

Die Kindergartengebühren der städtischen Kindergärten sollen für den Januar und für den Februar 2021 erlassen werden. Darauf hat sich der Ellwanger Verwaltungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung einmütig verständigt.

Darüber hinaus wurde sich dafür ausgesprochen, dass Kindergartengebühren auch in den kommenden Monaten (bis Juli) erlassen werden können, vorausgesetzt es ist wegen der Pandemie kein Betrieb möglich. Bei unklarer Lage zu Beginn des Monats soll die Abbuchung der Elternbeiträge ausgesetzt werden.

Die Fraktionen im Aldinger Gemeinderat haben eine gemeinsame Erklärung zum Haushalt abgegeben.

Landesgartenschau, Konversion, Eata: Kann sich die Stadt ihre Investitionen leisten?

Die Stadt Ellwangen hat viel vor. Die Landesgartenschau, die Konversion des früheren Kasernengeländes und die Eata sind nur drei der Zukunftsprojekte, die die Stadt in den kommenden Jahren angehen wird. Dafür nimmt Ellwangen umfangreiche Kredite auf. Ende 2024 wird der Schuldenstand der Stadt laut mittelfristiger Finanzplanung auf knapp 74 Millionen Euro klettern. Das sind knapp 3000 Euro pro Einwohner. Franz Graser den neuen Kämmerer Sebastian Thomer dazu befragt.