Suchergebnis

Buchmarkt

Dank Weihnachten: Buchmarkt-Jahr endet mit hauchdünnem Plus

Aufatmen in der krisengeschüttelten Buchbranche: Ein solides Weihnachtsgeschäft hat ihr im vergangenen Jahr ein minimales Plus beschert. Der Umsatz stieg nach vorläufigen Zahlen um 0,1 Prozent, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

2017 war der Umsatz im Buchmarkt um 1,6 Prozent auf 9,13 Milliarden Euro geschrumpft. Der traditionelle Handel hat sich 2018 vom Einbruch im Jahr zuvor (minus drei Prozent) erholt.

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek dominiert die Buch-Charts

Der bestverkaufte Belletristik-Titel des Jahres geht erneut auf das Konto von Sebastian Fitzek. Mit „Das Paket“ (Taschenbuch-Version) setzte sich der Krimi-Autor an die Spitze der Jahrescharts, wie GfK Entertainment berichtete.

Zusätzlich eroberte er mit „Der Insasse“ (Hardcover) noch Platz drei. Bereits 2017 stand Fitzek mit „AchtNacht“ ganz oben.

Platz der zwei der diesjährigen Charts sicherte sich Rita Falk mit dem Krimi „Kaiserschmarrndrama“.

Passagier 23 -Verschwunden auf hoher See

ZDF-„Bergretter“ vor „Passagier 23“

Der dritte Film in diesem Jahr nach einem Thriller des Bestsellerautors Sebastian Fitzek war auch nach Einschaltquoten der erfolgreichste: Im Schnitt 3,31 Millionen Zuschauer interessierten sich am Donnerstagabend um 20.15 Uhr für den RTL-Film „Passagier 23“, in dem ein Polizeipsychologe erneut die Suche nach seiner Frau und seinem Sohn aufnimmt - die waren fünf Jahre zuvor auf einem Kreuzfahrtschiff spurlos verschwunden. Der Marktanteil betrug 11,9 Prozent.

Passagier 23 -Verschwunden auf hoher See

Passagier 23 - Verschwunden auf hoher See

Der Polizeipsychologe Martin Schwartz ist ein unglücklicher Mann. Seine Frau und sein Sohn sind vor fünf Jahren auf einer Kreuzfahrt an Bord der „Sirius“ spurlos verschwunden. Seitdem findet sich kein Lächeln mehr in seinen finster gewordenen Gesichtszügen.

Schwartz (Lucas Gegorowicz) ist ein gebrochener Mann, zumal ihn ewig die Ungewissheit plagen wird, was seiner Frau und dem Kind wirklich passiert ist.

Das ist die Ausgangssituation in Sebastian Fitzeks Thriller „Passagier 23“, der sich wie viele seiner Bücher stark ...

 Kai Schumann und Franziska Weisz in einer Szene des Films „Amokspiel“.

TV-Kritik: „Amokspiel“

Bei Anruf Mord: Der Psychologe Jan May hält in einem Berliner Radiosender fünf Geiseln gefangen. Zu jeder Stunde wählt er irgendeine Telefonnummer – meldet sich der Angerufene mit dem falschen Slogan, erschießt er eine Geisel. Was der Mann will, ist zunächst völlig unklar. Doch die Kriminalpsychologin Ira Samin, nach der der Geiselnehmer ausdrücklich verlangt, deckt Schritt für Schritt seine Motive auf, die zunächst ziemlich unglaublich klingen …

Der Thriller, der nach einem Bestseller von Sebastian Fitzek gedreht worden ist, kommt ...

Kai Schumann und Franziska Weisz

Amokspiel

Ahnungslos werden unschuldige Menschen plötzlich von einem Unbekannten als Geiseln genommen. Wie es ihnen ergeht, und ob das Ganze schließlich doch noch gut ausgeht, davon handelt der TV-Thriller „Amokspiel“. Er ist an diesem Dienstag (20.15 Uhr) auf Sat.1 zu sehen.

Berlin, im heißen Sommer. Die Stadt flirrt in der Hitze, der Radio-Moderator macht in der Sendung „Cash Call“ seine gewohnten Späßchen und fordert seine Hörer auf, die „Kohle-Parole“ zu sagen, wenn sie anrufen - denn nur dann gibt es 50.

Sebastian Fitzek

Sebastian Fitzek vergleicht Radio und Romane

Buchautor Sebastian Fitzek (47) findet Romane und Radio in bestimmten Punkten vergleichbar. „Wir erzeugen Bilder im Kopf der Hörer beziehungsweise Leser, ohne tatsächlich Bilder zu zeigen. Das ist zunächst einmal schwierig“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wenn man es kann, ist es das Schönste.“

Auch andere Autoren haben diese Verbindung gesehen: „Stephen King hat mal gesagt, das sei der Beweis von Telepathie. Man pflanzt etwas in die Köpfe anderer Leute, mit denen man überhaupt nicht in Verbindung steht.

Sebastian Fitzek

Fitzeks „Der Insasse“: Mit Wahnsinn zur Erkenntnis

Oh Mann, Fitzek! Sein neues Buch „Der Insasse“ ist - wen wundert’s - verstörend. Wie seine Vorgänger. Aber dieses Mal hat sich der Berliner Autor auf ein Terrain begeben, das von vornherein zur Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Verstand einlädt.

Oder wie er selbst schreibt: „Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren“. „Er“ ist in diesem Fall ein Mann, der seinen kleinen Sohn verloren hat - und, damit einhergehend, seine Sinne.


 Jasna Fritzi Bauer als Linda und Fahri Yardim als Ender Müller in einer Szene des Films „Abgeschnitten“.

Filmkritik: Abgeschnitten

Sebastian Fitzek ist ein Bestsellerautor, der für harte Stoffe bekannt ist. Mit „Abgeschnitten“ hat Fitzek gemeinsam mit dem Rechtsmediziner Michael Tsokos einen Psychothriller geschrieben. Christian Alvart hat „Abgeschnitten“ fürs Kino verfilmt.

Es ist kein Routinefall für Rechtsmediziner Paul Herzfeld (Moritz Bleibtreu), den Chefpathologen an der Berliner Charité. Auf seinem Obduktionstisch liegt ein schrecklich zugerichtetes Mordopfer.

"Abgeschnitten"

Horrorthriller „Abgeschnitten“ erwacht zum Leben

Sebastian Fitzek ist aktuell der Star am literarischen Horrorthriller-Himmel. Bisher erklomm fast jedes seiner neuen Werke die Spitze der Bestsellerlisten. Auch „Abgeschnitten“ aus dem Jahr 2012 wurde eines davon.

Christian Alvart, der sowohl den Kino-„Tatort“ „Tschiller: Off Duty“ als auch diverse Horrorwerke wie „Fall 39“ für das Ausland verfilmte, nimmt sich nun mit einer deutschen Starbesetzung ebenjenen Roman vor und übersetzt ihn für die große Leinwand.