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 Ehrungen und Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Orsenhausen: (von links) Kommandant Miguel Braunmiller, Florian Mayer

Florian Mayer ist neuer Kassierer

Die Freiwillige Feuerwehr Orsenhausen ist im vergangenen Jahr elf Mal ausgerückt. Dabei leisteten die 26 Aktiven der Wehr 217 Einsatzstunden. Mit solchen Kennzahlen blickte Kommandant Miguel Braunmiller bei der Jahresversammlung am Samstag im Sportheim zurück. Es gab auch eine beachtete Neuerung: Nach 21 Jahren gab Joachim Forderer das Amt des Kassierers ab.

In der Einsatzstatistik taucht drei Mal ein Fehlalarm auf; Brandmeldeanlagen hatten ausgelöst ohne dass Hilfe von Nöten war.

Das Amt als „Herzensangelegenheit“: Thomas Rohmer.

„Denn ich besitze Potenzial...“

„Aus der Gemeinde, für die Gemeinde“, lautet das Motto von Thomas Rohmer. In Schwendi wuchs er auf, hier möchte er nun als Bürgermeister Verantwortung übernehmen. „Dies ist mir eine Herzensangelegenheit“, versichert der 36-jährige Bewerber, ledig und parteilos, bei der offiziellen Kandidatenvorstellung am Freitag.

Nach der Mittleren Reife hat er seine kaufmännische Ausbildung bei HAM und seine berufliche Laufbahn bei der Württembergischen Versicherung begonnen.

„Logischer Schritt zum Bürgermeister“: Wolfgang Späth.

„Die ganze Bandbreite eines Rathauses“

Als langjährig im Kommunalwesen tätiger Fachmann, der aus der täglichen Praxis um die Bedürfnisse der Menschen weiß, hat sich Wolfgang Späth aus Ochsenhausen bei der Kandidatenvorstellung am Freitag den Schwendier Wählern für das Amt des Bürgermeisters empfohlen. Er würde dieses Amt als „Lebensaufgabe“ ansehen, betont der 43-jährige parteilose Diplom-Verwaltungswirt, verheiratet und Vater zweier Buben.

Späth hat an der Fachhochschule Ludwigsburg studiert.

Christian Wölfle will „unserer Gemeinde gut tun“.

Wer miteinander redet, „kriegt was geregelt“

Seit fast fünf Jahren wohnt Christian Wölfle in Schwendi. Dort Wurzeln zu schlagen, nennt er „die beste Entscheidung meines Lebens“. Nun will er sich in den Dienst der Gemeinde stellen, die „in kurzer Zeit meine Heimat geworden ist“, und Bürgermeister werden. Nicht, um das Amt als Karrieresprungbrett zu nutzen, „sondern aus Überzeugung, unserer Gemeinde gut zu tun“, wie er in seiner Bewerbungsrede bei der offiziellen Kandidatenvorstellung am Freitag in der Schwendier Veranstaltungshalle betont.

 Die TSG Achstetten (am Boden Marc Göggelmann) setzte sich gegen die SF Schwendi (hier Serkan Tokmak) durch.

Sulmetingen übernimmt Platz zwei

Zum Auftakt des Fußballjahrs 2019 haben einige Teams in der Bezirksliga Riß gleich deutliche Ansagen gemacht. Der SV Sulmetingen siegte überraschend deutlich mit 6:2 in Laupheim und hat mit diesem Sieg den zweiten Platz vom spielfreien VfB Gutenzell übernommen. Der SV Ringschnait löste seine Aufgabe beim Tabellennachbarn Steinhausen mit einem 2:0-Sieg. Die TSG Achstetten hatte ebenfalls einen gelungen Einstand und siegte gegen die SF Schwendi deutlich mit 4:1.

 Proppenvoll war die Schwendier Veranstaltungshalle bei der Vorstellung der drei Bürgermeister-Kandidaten.

Rund 700 Menschen hören und befragen die Bürgermeister-Kandidaten

Riesiges Interesse hat am Freitagabend die offizielle Vorstellung der drei Bürgermeister-Kandidaten in Schwendi gefunden. Wohl an die 700 Menschen strömten in die Veranstaltungshalle, um die Reden von Christian Wölfle, Wolfgang Späth und Thomas Rohmer zu hören.

20 Minuten hatte jeder Bewerber Zeit, seinen Werdegang zu schildern und zu skizzieren, was ihn für das Amt befähigt, was ihn dazu motiviert, wie er es anpacken würde und was er für die Gemeinde Schwendi in den nächsten Jahren erreichen will.

 Die Vereinsfunktionäre der Bezirksligisten sind sich vollkommen einig: Der künftige Meister heißt SV Mietingen (hier Marcel Rol

Alle trauen dem SV Mietingen den Titel zu

Nach 112 Tagen Abstinenz rollt ab Sonntag, 17. März. wieder der Ball in der Fußball-Bezirkliga Riß. Angesichts des sehr komfortablen Vorsprungs des Tabellenführers sind sich die Vereinsfunktionäre bei der SZ-Umfrage in der Winterpause vollkommen einig gewesen – der künftige Meister heißt SV Mietingen. Deutlich mehr Spannung versprechen das Rennen um dem zweiten Platz, für den es mehrere ernsthafte Anwärter gibt, sowie der Abstiegskampf.

Die meisten Vereine haben kaum oder nur wenige Kaderänderungen zu vermelden.

 Halit Baykara verließ Olympia Laupheim II in Richtung Inter Laupheim.

Vereinswechsel in der Fußball-Bezirksliga Riß

In der Fußball-Bezirksliga Riß hat es in der Winterpause einige Vereinswechsel gegeben. Die „Schwäbische Zeitung“ gibt einen Überblick darüber, wer wohin gewechselt ist.

TSG Achstetten

Zugänge: Tomislav Jauer (SF Bronnen). Abgänge: keine. Trainer: Michael Stanzl, Werner Böhringer (beide neu für Frank Schuster, der 10/2018 auf Christian Sameisla gefolgt war). Saisonziel: Klassenerhalt. Meisterschaftsfavorit: SV Mietingen.

SV Baltringen

Zugänge: Stefan Korz (SGM Attenweiler/Oggelsbeuren).

 Mit einem etwas abgespeckten Programm läutet die Bezirksliga Riß am Sonntag, 17. März, das Fußballjahr 2019 ein.

Kellerduell auf dem Kunstrasen in Ochsenhausen

Mit einem etwas abgespeckten Programm läutet die Bezirksliga Riß am Sonntag, 17. März, das Fußballjahr 2019 ein. Die Partien des SV Mietingen gegen den SV Dettingen und des VfB Gutenzell gegen den SV Eberhardzell wurden auf Karsamstag, 20. April, verschoben.

Bei den übrigen fünf Partien des 19. Spieltags, die alle um 15 Uhr angepfiffen werden, steht das Kellerduell des Vorletzten SV Reinstetten gegen den punktgleichen Letzten TSV Ummendorf auf dem Kunstrasen in Ochsenhausen im Fokus.

 Am Ende das Gespräch mit dem Publikum: Wolfgang Späth (Mitte) und Ehefrau Heike (l.) in Sießen.

Bürgermeisterwahl: Späth möchte mit Erfahrung überzeugen

Wie er da vorne steht und ruhig in die Runde schaut, dabei nichts sagt, nicht auffordert, sondern glatt eine halbe Minute lang die nächste Frage abwartet, kommt man gar nicht gleich darauf, dass Wolfgang Späth sich im Wahlkampf befindet. Als einer von drei Kandidaten möchte er Bürgermeister in Schwendi werden, aber er gibt nicht den Unterhalter, stimmt nicht ein in den üblichen Reigen von Versprechungen, als er sich am Donnerstag in Sießen einem 50-köpfigen Publikum vorstellt.