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Dr. Bettina Jäpel (v. l.), Christoph Vieten und Barbara John erinnerten an die 619 ermordeten Patienten aus Bad Schussenried und

Ein bergendes Haus und schützendes Dach für die Ungeschützten sein

Auch wenn keine öffentliche Gedenkfeier möglich war: Das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus ist der Regionaldirektion Donau-Riss im ZfP Südwürttemberg auch in Corona-Zeiten wichtig. Im kleinen Kreis gedachten sie zusammen mit der Klinikseelsorgerin am 27. Januar, dem nationalen Gedenktag, aller Verstorbenen.

Am Denkmal „Offenes Haus“ neben dem Kloster Bad Schussenried kamen Dr. Bettina Jäpel und Christoph Vieten, Regionaldirektion Donau-Riss im ZfP, mit der katholischen Klinikseelsorgerin Barbara John im kleinen Kreis ...

Freuen sich über die Eröffnung des neuen psychiatrischen Fachpflegeheims

Ein neues Zuhause für 90 psychisch kranke Menschen

Nach drei Jahren Bauzeit ist das neue psychiatrische Fachpflegeheim des ZfP in Bad Schussenried fertig gestellt. In wenigen Tagen sollen die Bewohner des Abt-Siard-Hauses dort einziehen. Normalerweise wäre das Haus diese Woche mit einem riesigen Fest eröffnet worden. Doch in Pandemiezeiten ist das nicht möglich. Darum kamen am Dienstag nur die Verantwortlichen seitens Stadt, Landkreis und Träger zusammen, um der Presse die Besonderheiten des Neubaus vorzustellen.

 Renate Schepker (links), Regionaldirektorin des Zentrums für Psychiatrie Südwürttemberg, und der Ravensburger Oberbürgermeister

Kranz für die Opfer des Nationalsozialismus niedergelegt

Zum Gedenken an die in der NS-Zeit ermordeten Patienten der ehemaligen Heilanstalten in Weißenau, Bad Schussenried und Zwiefalten haben die Glocken der Kirche St. Peter und Paul am Mittwoch pünktlich ab 12 Uhr 691 mal geschlagen.

Nachdem der lezte Schlag verhallt war, legten die Regionaldirektorin des Zentrums für Psychiatrie, Renate Schepker, und Oberbürgermeister Daniel Rapp einen Kranz am Denkmal der grauen Busse an der „alten Pforte“ der ehemaligen Heilanstalt nieder.

Sauberes Trinkwasser ist ein hohes Gut. In diesem Fall ist der Streitpunkt vor allem der Wasserpreis, der sich für die Laimbache

Bau neuer Wasserleitung ist umstritten – Rat vertagt Entscheidung

Die Stadt Bad Schussenried möchte die Teilorte Otterswang, Kürnbach und Laimbach an das Schussenrieder Trinkwasserversorgungsnetz anschließen. Bisher sind diese Ortschaften entweder nur einfach an das Netz angeschlossen – das heißt, die Hauptwasserleitung endet dort – oder sie werden über ein anderes System versorgt.

Geplant ist eine Ringleitung zwischen Otterswang und Kürnbach, die über Laimbach führt. So eine Ringleitung hat den Vorteil, dass wenn ein Teil einer Leitung kaputt geht, die Ortschaften immer noch von der anderen Seite ...

 Simon Kraft (rechts, hier im Duell mit Dettingens Bastian Fischer) trägt künftig nicht mehr das Trikot des FV Bad Schussenried,

Schussenried muss große Lücke schließen

Fußball-Landesligist FV Bad Schussenried kann künftig nicht mehr auf die Dienste von Simon Kraft bauen. Der 24-jährige defensive Mittelfeldspieler hat den FVS in der Winter-Wechselperiode in Richtung Bodensee-Bezirksligist SV Seibranz verlassen.

„Der Abgang wiegt sehr schwer, menschlich wie sportlich“, sagt Sportvorstand Stefan Buck, der bei den Schussenriedern für den Aktivenbereich zuständig ist. „Simon hinterlässt eine riesen Lücke. Er war einer der Leistungsträger im Team.

Die Gaskammer lag nur 40 Kilometer von Biberach entfernt

Deutschland gedenkt an diesem Mittwoch der Opfer des Nationalsozialismus. Von Januar bis Dezember 1940 wurden in Grafeneck bei Münsingen etwa 10.000 Menschen von den Nazis ermordet. Wegen geistiger oder körperlicher Behinderungen waren sie in der Zeit des Nationalsozialismus als „lebensunwert“ abgestempelt worden, als unnütze Esser, als Ballastexistenzen. Aus dem Gebiet des heutigen Landkreises Biberach fielen etwa 200 Menschen diesen Mordaktionen zum Opfer, vom dreijährigen Kind bis zur 81-jährigen Frau.

Neuer Radweg zwischen Otterswang und Laimbach

Der Landkreis Biberach plant, die Kreisstraße zwischen Otterswang und Laimbach zu sanieren. Im Zuge dieser Arbeiten soll ein Rad- und Gehweg entlang der Straße mit gebaut werden. Wie die Schussenrieder Stadtverwaltung in der öffentlichen Gemeinderatssitzung mitteilte, will der Landkreis in diesem Jahr die Schussenbrücke beim Schwaigfurter Weiher abbrechen und durch einen Neubau ersetzen. Ende 2021 wird dann voraussichtlich mit dem Neubau des Rad- und Gehwegs begonnen.

Mit der Online-Aufführung des Theaterstücks „T4. Ophelias Garten“ soll das gemeinsame Gedenken an die Opfer des Nationalsozialis

ZfP Südwürttemberg in Ravensburg erinnert an Opfer des Nationalsozialismus

Das ZfP Südwürttemberg gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus im Jahr 2021 bedingt durch die Corona-Pandemie auf neue Weise. Mit der Online-Aufführung des Theaterstücks „T4. Ophelias Garten“ soll das gemeinsame Gedenken auch in der Krise ermöglicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Der italienische Bühnenautor Pietro Floridia hat die Ermordung psychisch Kranker und geistig Behinderter zum Thema seines Dramas „T4. Ophelias Garten“ gemacht.

In Bad Schussenried soll an dieser Stelle ein neues Pflegeheim entstehen. Dafür wurde eine Bebauungsplan aufgestellt.

Schussenrieder Rat stellt Bebauungsplan für neues Pflegeheim auf

Der private Investor PPB Real Estate GmbH aus München plant, in Bad Schussenried in zentraler Lage ein Pflegeheim mit 92 Betten zu bauen. Zusätzlich sollen an diesem Standort eine Tagespflege mit 15 bis 20 Plätzen und 15 altersgerechte Wohnungen entstehen. Um dieses Projekt zu ermöglichen, stellt die Stadt Bad Schussenried für das Gebiet, das drei Grundstücke im Ortskern der Stadt umfasst, den Bebauungsplan Lindergarten auf.

Das Gasthaus Linde in der Biberacher Straße 3, das sich auf dem Gelände befindet, wird abgerissen.

 Ostrachs Kapitän Andreas Zimmermann (weißes Trikot) beim torlosen Unentschieden gegen die TSG Balingen II (v.l.): Tim Göttler,

Schwieriger Saisonstart

Seit Ende Oktober ruht der Fußball im Amateurbereich. Der Abbruchsaison 2019/2020 scheint sich pandemiebedingt eine weitere Saison anzuschließen, die nicht so über die Bühne gebracht wird, wie es sich die Verantwortlichen des Württembergischen Fußball-Verbandes (WFV) gedacht haben. In der fußballlosen Zeit wirft die „Schwäbische Zeitung“ einen genaueren Blick auf die Klubs. In dieser Folge steht Landesligist FC Ostrach im Mittelpunkt, für den die Saison bislang nicht nach Wunsch verlief.