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Der Trossinger Schuldenberg wächst weiter an.

Trossingen: Schuldenberg wächst und wächst

Trossingens Schuldenstand wächst weiter an: Wie Kämmerer Axel Henninger am Montagabend bei den Haushaltsberatungen des Gemeinderats im Konzerthaus sagte, werde er Ende des Jahres bei acht Millionen Euro liegen. Und er werde ob der hohen Investitionen, vor allem in Trossinger Schulen, in den kommenden Jahren weiter stark wachsen. Um gegenzusteuern, sollen zahlreiche andere Projekte verschoben werden. Zudem soll eine Haushaltsstrukturkommission eingerichtet werden, die sämtliche Einnahmen und Ausgaben prüft.

Start zur 200. Tour vor dem Johannes-Brenz-Gemeindehaus: (von links) Begleitperson Erich Messner, Fahrerin Margarita Walter und

Trossinger Einkaufsbus startet zur 200. Tour

Zu seiner 200. Tour ist der Einkaufsbus für Senioren des Krankenpflegevereins Trossingen am Donnerstag gestartet. Fast auf den Tag genau vor vier Jahren begann das Projekt, durch das in erster Linie ältere Trossinger kostenlos zum Einkauf gebracht werden. 800 Personen seien seither befördert worden, bilanziert Koordinator Gerhard Appenzeller.

Wenn der Rollator zum steten Begleiter wird, ist es schwierig, längere Strecken zurückzulegen. Appenzeller stieß 2016 auf ein ähnliches Projekt in Tuttlingen.

Der Gemeinderat beriet ganz corona-konform mit Masken.

Trossingen droht hohe Verschuldung

War das Deckblatt des Trossinger Haushaltsplans vergangenes Jahr noch grün wie die Hoffnung, ist es für 2021 „grau wie die Wolken, die im kommenden Jahr aufziehen“, wie Kämmerer Axel Henninger in der Gemeinderatssitzung am Montagabend nüchtern festgestellt hat.

1,8 Millionen Euro müssen 2021 eingespart werden, um die Schuldenlast nicht zu groß werden zu lassen, und die Stadt wird wieder Kredite aufnehmen müssen. Bis zum Ende des Jahres 2024 droht eine Verschuldung von rund 30 Millionen Euro.

Müll im Wald – seit Corona hat die Umweltschweinerei zugenommen. Erwischt man einen Sünder, wird’s teuer.

Coronakrise fördert Müllproblem: Warum die Entsorgung nicht immer einfach ist

Das kann teuer werden: Bis zu 100 000 Euro Bußgeld zahlen die, die ihren Müll illegal in der Natur entsorgen, je nach Schwere des Delikts. „Ist der Wald auch ein Corona-Verlierer? Eine grenzenlose Wut bekomme ich, wenn ich so etwas sehe. Was denken diese Leute, die so mit unserer Umwelt umgehen?“, schreibt ein Leser, der der Redaktion Bilder vom Wochenende geschickt hat.

Nahe der Kreisstraße nach Schura hat jemand jede Menge Müllsäcke, Reifen, Baumüll, Kanister und anderes zwischen die Bäume geworfen.

Natürlich mit Maske: Susanne Irion (im roten Mantel) beim Bürgertreff.

Susanne Irion will „Bürgermeisterin auf Augenhöhe“ werden

Kräftiger Applaus für Susanne Irion: Am Samstagnachmittag waren gut 70 Trossinger in die Hans-Lenz-Straße gekommen, um die in „wie-wer-was“ gegliederte Vorstellung der Bürgermeisteramts-Kandidatin zu hören.

Unaufgeregt, wertschätzend und bodenständig. Susanne Irion

„Schon überwältigend“ seien die Reaktionen aus der Bürgerschaft gewesen, nachdem sie erst mal hineingehört hatte. Nun, da sie sich für eine Kandidatur entschieden hat, möchte die 35-Jährige bei acht „feurigen Bürgertreffs“ um Unterstützung werben.

Ortsvorsteher Wolfgang Schoch (Zweiter von rechts) hielt die Rede zum Volkstrauertag auf dem Friedhof in Schura.

Schura: 100 Flüchtlinge bei 600 Einwohnern

Zeitgleich zur Kranzniederlegung zum Volkstrauertag in Trossingen (wir berichteten), hat eine Gedenkstunde auf dem Friedhof in Schura stattgefunden. Ortsvorsteher Wolfgang Schoch hielt eine Rede, in der er auf die Situation Schuras in der NS-Diktatur einging. Die besondere Lage durch die Corona-Pandemie „soll und darf uns nicht daran hindern, an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft zu gedenken“, mahnte Schoch.

Der Volkstrauertag stehe im Zeichen des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges und der ...

Immerwährende Mahnung: Das Gefallenendenkmal auf dem Trossinger Friedhof.

Die Toten mahnen auch heute wieder

Am Sonntag sind an der Gefallenengedenkstätte bei den Kriegsgräbern des Trossingen Friedhofs Kränze und weiße Rosen niedergelegt worden, um „an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer“ aller Nationalitäten zu erinnern. Bürgermeisterstellvertreter Gustav Belzer und Ortsbeauftragter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Walter Haas leiteten durch die Zeremonie, die aufgrund der Corona-Pandemie erstmals ohne Teilnahme der Öffentlichkeit stattfand.

Bei Schura entsorgte ein Unbekannter illegal Müll.

Unbekannter entsorgt illegal Müll

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat ein unbekannter Täter in den vergangenen Tagen an der Einmündung K 5913 / K 5914 (zwischen Schura und Gunningen) mehrere blaue Müllsäcke und Bauschutt entsorgt. Der laut Polizei illegal abgelegte Müll musste vom Bauhof der Gemeinde Gunningen entsorgt werden. Personen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an den Polizeiposten Trossingen, Telefon 07425 3386-6, zu wenden.

Der Chefsessel im Trossinger Rathaus ist derzeit vakant. Wer hier künftig sitzt, entscheiden die Wähler am 6. Dezember.

Vier Kandidaten wollen in Trossingen Bürgermeister werden

Überraschung im Trossinger Bürgermeisterwahlkampf: Neben Ralf Sulzmann und Susanne Irion, die seit mehreren Wochen präsent in der Musikstadt sind, haben mit Stephen Trewer und Torsten Kelpin noch zwei weitere Kandidaten ihre Bewerbungen eingereicht. Der Gemeindewahlausschuss hat am Montagabend alle eingegangenen Bewerbungen zugelassen.

Die Bewerbungsfrist endete am Montag um 18 Uhr. Gewählt wird am 6. Dezember. Ralf Sulzmann gab seine offizielle Bewerbung als Bürgermeister bereits Anfang Oktober ab.

Matthias Sacher, Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer der Wohnbau Trossingen, verlässt die Stadt zum Jahresende Richtung Tübi

Wirtschaftsförderer verlässt Trossingen

Von Trossingen nach Tübingen: Der Wirtschaftsförderer und Geschäftsführer der Wohnbau, Matthias Sacher, verlässt die Musikstadt zum Jahresende. Der 48-Jährige war seit 2012 in Trossingen tätig. In diese Zeit fielen unter anderem die Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebiets Neuen und die Entwicklung der neuen Baugebiete „Am Stadtgarten“ und „Albblick“. Sacher wechselt in leitender Funktion zur Kreisbau Tübingen GmbH.

Eine lange Liste legt Sacher vor, wenn er auf seine acht Jahre in Trossingen zurückblickt.