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Mit einer Spezialmaschine, die extra breite Ketten hat und nur geringen Bodendruck verursacht, wird am Schmiechener See gearbeit

Schwere Geräte sorgen für mehr Ausblick am Schmiechener See

Das Vorhaben klingt paradox: Schwere Spezialmaschinen rollen derzeit auf den Flächen des Naturschutzgebietes Schmiechener See und schneiden kiloweise Gehölz aus dem sensiblen Areal – für den Artenschutz.

Gebietsreferent Sven Jeßberger vom Regierungspräsidium Tübingen (RP) erklärt: „Der Schmiechener See ist eine Schatzkammer des Artenschutzes und deswegen werden Seggenbestände, Röhrichte und Kleingewässer von Gehölzen befreit. Damit werden Lebensräume für landesweit hochgradig gefährdete Arten entwickelt.

 Der Vortrag fand Gefallen – auch bei Gerlinde Kretschmann (vorne).

„First Lady“ Gerlinde Kretschmann lobt die lebhaften Dörfer im Schmiechtal

Die Ministerpräsidenten-Gattin Gerlinde Kretschmann hat als Patin eines Festvortrages in Hütten fungiert, den auch 70 weitere Zuhörer nicht verpassen wollten. Es ging um die Schäfereigeschichte, die einst in Justingen mit herzoglicher Genehmigung eine herausragende Rolle einnahm. Anschließend wurde gewandert.

Der Vortrag war Teil des Biosphärentages im Oberen Schmiechtal, fand aber mit Vertretern aus Landtag und Landratsamt zu Ehren des zehnjährigen Bestehens des Biosphärengebiets „Schwäbische Alb“ eine besondere Aufmerksamkeit.

Schelklingens Gesamtkommandant Alexander Högerle (vorne, links), Bürgermeister Ulrich Ruckh und der KFV-Vorsitzende Armin Eberha

42. Leistungsmarsch: Fast 1000 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Als voller Erfolg darf der Leistungsmarsch der Feuerwehren aus dem Kreisfeuerwehrverband Ulm/Alb-Donau in Schelklingen bewertet werden. Die geplante Teilnehmerzahl wurde durch Nachmeldungen deutlich übertroffen.

Mehr TeilnehmerAnstatt der zunächst erwarteten 520 erwachsenen Feuerwehrleute erschienen 580 Teilnehmer. Noch deutlicher wich die tatsächliche Teilnehmerzahl bei den Jugendfeuerwehren ab. Anstatt 210 Kindern und Jugendlichen traten 400 Personen zu der Erlebnistour an, wie der Leistungsmarsch bei den Minderjährigen heißt.

Feuerwehrmänner

Warum bald mehr als 700 Feuerwehrleute in Schelklingen zu Gast sind

Mehr als 520 aktive Feuerwehrleute und über 210 Jugendliche aus den 55 Gemeindewehren im Alb-Donau-Kreis machen sich am Sonntag auf den Weg nach Schelklingen: Beim nunmehr 42. Leistungsmarsch messen sich die Einsatzkräfte auf einer rund zehn Kilometer langen Strecke und bewältigen dabei drei Aufgaben.

„Der Gedanke hinter dem Leistungsmarsch ist es, die Kameradschaft zu fördern und auch, dass sich die Kameraden aus der Region auch danach hier besser auskennen“, erklärt Alexander Högerle, Gesamtkommandant in Schelklingen.

Schelklingens Tourismusbeauftragte Laura Gobs arbeitet schon mit dem neuen Logo der Stadt.

So wirbt Schelklingen um mehr Touristen

Der Tourismus in Schelklingen wächst und um sich für die künftigen Arbeiten zu wappnen, erhält die Tourismusbeauftragte der Stadt, Laura Gobs, ab Oktober Unterstützung.

Die Blaubeurerin Katrin Straub wird zum Tourismus-Team stoßen. Die gelernte Reiseverkehrskauffrau besetzt damit die zweite 50-Prozent-Stelle im Haus und teilt sich bald die Arbeit mit Laura Gobs.

Die 26-Jährige ist seit fast einem Jahr bei der Stadt beschäftigt und dafür zuständig, Schelklingen mehr Touristen zu bescheren.

 Eselbesitzer Franz Gerstenlauer mit seinen Tieren am Untermarchtaler Kalkofenmuseum.

Hier sind haarige Landschaftspfleger im Einsatz

Weil Personalkosten bei Landschaftspflegemaßnahme oft als zu hoch bewertet werden, kommen gerne Tiere zum Einsatz. Doch Wanderschäfer schaffen es längst nicht, alle Stellen in ihren Routenplan zu bekommen. So müssen andere Tiere ran. Ziegen sind im felsigen Gelände beliebt, am Schmiechener See sind es bekanntlich Wasserbüffel, die das Buschwerk dezimieren.

Letztlich muss anhand des Bewuchses und des Zieles der einzelnen Landschaftspflegemaßnahme entschieden werden, welches Tier dabei als Helfer die beste Arbeit leisten kann.

 Die Vogelkundlerin kennt sich am Schmiechener See aufgrund ihrer Beobachtungen sehr gut aus.

In diesem Schutzgebiet leben besonders seltene Vögel

Ganz allein kreist Nummer 96 am Rande des Schelklinger Bergs über den nördlichen Zipfel des Schmiechener Sees. Für die Teilnehmer, die an der letzten Station der öffentlichen Exkursion rund um das bemerkenswerte Naturschutzgebiet zusammengekommen sind, ist der Wespenbussard unscheinbar.

Für Vogelkundlerin und Diplom-Biologin Pia Reufsteck aus Tübingen ist der anmutig gleitende Bussard der Höhepunkt des Tages – er komplettiert die Liste an Arten, die sich an und auf dem Schmiechener See aufhalten.

Professor Peter Detzel (2. v. r.) mit Exkursionsteilnehmenden am Schmiechener See.

Den Heuschrecken auf der Spur

Der Landschaftserhaltungsverband (LEV) Alb-Donau-Kreis hat mit Peter Detzel die Heuschrecken-Fauna am Schmiechener See und in Hütten erkundet. Der Experte hat die Teilnehmer in einer spannenden Exkursion in die fachlichen Grundlagen der Heuschrecken-Faunistik eingeführt.

Eine wichtige Art, die Große Goldschrecke, fehlt noch. Peter Detzel, eine Koryphäe unter den Heuschrecken-Experten in Baden-Württemberg, motiviert die Mitarbeiter des Landschaftserhaltungsverbands Alb-Donau-Kreis erneut „auszuschwärmen“ und in den Feuchtwiesen des ...

Schon im Frühjahr hat Robert Rewitz die Entscheidung getroffen, wieder zu kandidieren.

Altheims Bürgermeister: „Ein Dorfladen wäre der Knüller“

In wenigen Wochen, am 15. September, wählen die Altheimer ihren Bürgermeister. Amtsinhaber Robert Rewitz hat sich entschieden, wieder zu kandidieren, noch gibt es keine weiteren Kandidaten. Im Interview mit SZ-Redakteurin Nina Lockenvitz verrät er seine Beweggründe und was er in den kommenden Jahren in der Gemeinde umsetzen möchte.

Herr Rewitz, wann haben Sie entschieden, ein weiteres Mal in Altheim zu kandidieren?

Im Laufe des Frühjahrs, als ich etwa ein dreiviertel Jahr nicht mehr Bürgermeister von Allmendingen war.

 Walter Kneer und Bürgermeister Florian Teichmann vor der neu gestalteten Infotafel

Was die neue Broschüre über Allmendingen zu bieten hat

Druckfrisch hat Bürgermeister Florian Teichmann die Broschüre mit Information und Wissenswertem über Allmendingen in drei Sprachen mitgebracht. Auf 55 Seiten haben er, Walter Kneer und die Allmendinger Vereine und Geschäftsleute zusammengetragen, was nicht nur für Allmendinger interessant zu lesen ist.

Darum gibt es die Broschüre außer in deutscher Sprache auch auf Französisch für die Partnerstadt Querqueville und auf Slowakisch für die Mitarbeiter der Firma Burgmaier.