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Digitalkonferenz newscamp 2019 - Kjersti Thorneus

Moderne Verlage müssen Technikkonzerne sein

Im massiven Umbruch der Medienbranche sehen sich Verlage immer mehr auch als Technikkonzerne. Moderne Medienhäuser müssten beides sein, Verlage und zugleich Technologie-Unternehmen, sagte die Produktchefin des skandinavischen Medienkonzerns Schibsted, Kjersti Thornéus, am Mittwoch in Augsburg bei der Digitalkonferenz newscamp 2019. „Das ist kein Widerspruch, das gehört zusammen.“

Die Verlage müssten dafür im großen Stil Geld ausgeben: „Investiert in Tech!

Hintergrund: Die norwegische Zeitung Verdens Gang

Oslo/Berlin (dpa) - Die norwegische Tageszeitung „Verdens Gang“, bekannt als „VG“, ist eine der auflagenstärksten Zeitungen des Landes. Die Zentrale hat ihren Sitz in Oslo. Sie gehört zur Schibsted Media Group. Chefredakteur der VG ist der 53-jährige Torry Petersen.

Das Blatt hat eine Auflage von 240 000. Die Printausgabe erreicht täglich etwa 900 000 Leser, die Online-Ausgabe rund 1,6 Millionen Nutzer. Die Tageszeitung bedient alle Themen von Politik über Wirtschaft bis zu bunten Themen.

Hintergrund: Die norwegische Zeitung Verdens Gang

Oslo/Berlin (dpa) - Die norwegische Tageszeitung „Verdens Gang“, bekannt als „VG“, ist eine der auflagenstärksten Zeitungen des Landes. Die Zentrale hat ihren Sitz in Oslo. Sie gehört zur Schibsted Media Group. Chefredakteur der VG ist der 53-jährige Torry Petersen.

Das Blatt hat eine Auflage von 240 000. Die Printausgabe erreicht täglich etwa 900 000 Leser, die Online-Ausgabe rund 1,6 Millionen Nutzer. Die Tageszeitung bedient alle Themen von Politik über Wirtschaft bis zu bunten Themen.

Appell an Zeitungsverlage: Internet stärker nutzen

Die Zeitungsverleger müssen nach Experten-Ansicht ihre Aktivitäten vom Printbereich stärker zu Internet-Produkten verlagern. «Nur die, die sich am schnellsten an den Wandel anpassen, werden überleben.

Das ist jetzt eine Zeit voller Chancen», sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende des norwegischen Medienhauses Schibsted, Kjell Aamot, beim Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Dienstag in Fulda. Schibsted gilt in Fachkreisen als eines der modernsten Medienunternehmen Europas.

Appell an Zeitungsverlage: Internet stärker nutzen

Die Zeitungsverleger müssen nach Experten-Ansicht ihre Aktivitäten vom Printbereich stärker zu Internet-Produkten verlagern. „Nur die, die sich am schnellsten an den Wandel anpassen, werden überleben.

Das ist jetzt eine Zeit voller Chancen“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende des norwegischen Medienhauses Schibsted, Kjell Aamot, beim Kongress des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Dienstag in Fulda. Schibsted gilt in Fachkreisen als eines der modernsten Medienunternehmen Europas.

Medien in rasantem Wandel - Aber nicht alle können folgen

Als AOL-Europachef Dana Dunne für anderthalb Jahre in die USA versetzt wurde, wollte er sich trotzdem mit seinem in England gebliebenen Sohn gemeinsam ein Fußballspiel ansehen.

Mit Hilfe einer «Slingbox» konnte er an seinem PC in Amerika das gleiche englische TV-Programm empfangen wie sein Sprössling am Fernseher und dabei noch während des Spiels mit ihm telefonieren. Mit diesem Beispiel illustrierte Dunne am Mittwoch beim Medienforum NRW in Köln, wie weit die Medien und ihre Übertragungswege heute schon zusammengewachsen sind.

Gewinneinbruch beim Axel Springer Verlag

Hamburg (dpa) - Das schlechte Anzeigengeschäft und hohe Papierpreise haben beim Axel Springer Verlag (Hamburg/Berlin) im ersten Halbjahr 2001 den Gewinn einbrechen lassen. Das operative Konzernergebnis sei binnen Jahresfrist von 127 Millionen Euro auf 34 Millionen Euro gesunken, teilte Europas größtes Zeitungshaus am Mittwoch in Hamburg mit. Der Konzernüberschuss, der auch durch Investitionen geschmälert wurde, verringerte sich den Angaben zufolge von 81 Millionen Euro auf 14 Millionen Euro.

Ende des Kölner Zeitungskriegs

Köln (dpa) - Mit dem Aus für die bunten Gratisblätter ist der Kölner «Zeitungskrieg» nach Monaten erbitterter Konkurrenz zu Ende gegangen. Am Mittwoch legte der norwegische Schibsted-Verlag trotz Erfolgen vor Gericht überraschend die letzte Ausgabe des umstrittenen Blatts «20 Minuten Köln» in die Zeitungskästen. Die Verlage M. DuMont Schauberg und Axel Springer reagierten prompt: Die zur Abwehr von Schibsted aufgelegten Blätter «Kölner Morgen» und «Köln extra» werden am Donnerstag und Freitag eingestellt.

Kölner Zeitungskrieg beendet

Köln (dpa) - Mit dem Aus von «20 Minuten Köln» hat die Einführung von kostenlosen Tageszeitungen in Deutschland einen schweren Rückschlag erlitten. Am Mittwoch brachte die norwegische Schibsted-Holding nach rund eineinhalb Jahren die letzten Ausgabe des Blatts heraus. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wertete den Rückzug als «wichtiges Signal» gegen weitere entsprechende Vorhaben in deutschen Großstädten, wie Sprecher Hans-Joachim Fuhrmann am Mittwoch sagte.

Kölner Zeitungskrieg beendet

Köln (dpa) - Mit dem Aus von «20 Minuten Köln» hat die Einführung von kostenlosen Tageszeitungen in Deutschland einen schweren Rückschlag erlitten. Am Mittwoch brachte die norwegische Schibsted-Holding nach rund eineinhalb Jahren die letzten Ausgabe des Blatts heraus. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wertete den Rückzug als «wichtiges Signal» gegen weitere entsprechende Vorhaben in deutschen Großstädten, wie Sprecher Hans-Joachim Fuhrmann am Mittwoch sagte.