Suchergebnis

"Daheim auf Platte": Wie junge Menschen in Stuttgart auf der Straße leben

Um Mitternacht torkelt ein Betrunkener in ihre Welt, Schnapsflasche in der Hand, das Gesicht eine fahle Fratze. Er schreit: „Hier soll Dunkelheit herrschen!“

Zwölf Gestalten schrecken aus Schlafsäcken hoch, den Kerl im Blick, der auf sie zukommt, die Flasche drohend erhoben. Bevor er zuschlagen kann, rappeln sich zwei von ihnen auf und stellen sich in den Weg. Der Fremde stutzt, verschluckt den nächsten Schrei und taumelt davon.

„Hall of Fame“ nennen sie ihren Unterschlupf, eine Unterführung in Bad Cannstatt zwischen ...

 Anselm Kiefers „Daphne“ (Aussschnitt).

Anselm Kiefer in Kochel

Vielleicht sind es die Gegensätze, die dieser Ausstellung den besonderen Kick geben. Draußen sprießt es überall in sattem Grün, der weitläufige Park um das Franz Marc Museum ist mit seiner unverschämten Idylle immer auch Konkurrenz für das, was drinnen gezeigt wird. Und für den Blick hinab auf das kühle Blau des Kochelsees, hinter dem sich Herzogstand und Kesselberg erheben, könnte man locker noch einmal Eintritt verlangen.

Im Gebäude dominieren dann ganz andere Töne und Tonlagen.

 Das Ensemble des Rutentheaters besteht aus etwa 100 Schülern und Schülerinnen der Ravensburger Schulen. Im vergangenen Jahr zei

Die Castings fürs Ravensburger Rutentheater beginnen

„Der Feuervogel“ ist der Name des Stücks des Ravensburger Rutentheaters 2020. Schülerinnen und Schüler, die mitspielen möchten, sollten sich die Termine für die Castings der Darsteller vormerken. Ekkehard Zeim hat das Märchen „Der Feuervogel“, ursprünglich ein Werk der Gebrüder Grimm, für das Ravensburger Rutenfest adaptiert. Regie führt wie in den vergangenen Jahren wieder Bodo Klose.

Als Darsteller bewerben können sich Schülerinnen und Schüler der Ravensburger Schulen ab Klasse 1.

Mann liest aus einem Buch vor

Archie Clapp gibt dem Publikum eigenwillige Erziehungstipps

Archie Clapp dürfte der Ansprechpartner Nummer eins bei Erziehungsfragen sein, zumindest wenn man sich davon einen amüsanten Comedyabend erhofft. Genau diesen haben rund 240 Zuhörer in der Möhringer Angerhalle am Freitagabend in voller Bandbreite bekommen. Der Komiker hat mit seinem Programm „Scheiße Schatz, die Kinder kommen nach dir!“ Lacher am Fließband produziert.

Zugegeben, entpuppten sich seine Antworten auf Erziehungsfragen vielleicht nicht gerade als Geheimtipp und sind in der Praxis nicht zu empfehlen, dafür aber umso ...

 Die Viertklässler bedanken sich vor dem Musical bei ihrer Lehrerin und Schulleiterin Henriette Müller (rechts) mit einer Holzba

Grundschul-Piraten als Schrecken der Krauchenwieser Seenplatte

Die Grundschule Göggingen hat ihr traditionelles Sommerfest gefeiert. Die Viertklässler spielten die Hauptrolle im Musical „Das geheime Leben der Piraten“. Die Klassen 1 bis 3 unterstützten sie kräftig. Die Turnhalle war bis auf den letzten Platz besetzt und es gab reichlich Applaus für das unterhaltsame Stück. Auch die Schulleiterin erhielt für ihren Einsatz und den ihres Teams viel persönlich ausgesprochene Glückwünsche. Im Anschluss feierten alle gemeinsam auf dem Schulhof.

 Oliver Bottini liest am 14. November in Tuttlingen aus seinem Kriminal-Roman.

Krimipreis-Autor liest bei Tuttlinger Literaturherbst

„Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ – allein für diesen wunderbar poetischen Titel gebührt Autor Oliver Bottini eine Auszeichnung. Die hat er auch bekommen, aber nicht nur für die Überschrift: Sein Roman wurde mit einem 1. Platz des Deutschen Krimi-Preises 2018 ausgezeichnet. Zurecht?

Ja. Denn hier stimmt das Gesamtpaket. Oliver Bottinis Figuren sind vielschichtig, haben Ecken und Kanten. Allen voran sein Ermittler, Kommissar Ioan Cozma von der Kripo in Temeswar, Rumänien.

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Friedensfeier“ mit Bildern und Installationen des Heidenheimer Künstlers Horst Solf in der L

Krieg, Tod und Vertreibung: Ausstellung in LEA auf 350 Quadratmetern

Mit einer „Friedensfeier“ hat der Heidenheimer Künstler Horst Solf eine Ausstellung mit Bildern und Installationen in der Landeserstaufnahmestelle eröffnet. Schüler begrüßten zudem in verschiedenen Sprachen die vielen Gäste. Anlass ist das Jubiläum „70 Jahre UN-Menschenrechtscharta“.

Regierungspräsident Wolfgang Reimer sprach mit Blick auf die Würdigung der historischen Leistung der Verabschiedung der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen von einem besonderen Projekt.


Während die Kelten sich bei den Dorfbewohnern bedanken wollen, fürchten diese sich.

Nach Öl gebohrt und Kelten gefunden

Kelten und Ölbohrer in einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb? Was es mit dieser seltsamen Konstellation auf sich hat, erfuhren die Zuschauer bei der Premiere von „Der Schatz von Upflamör“. Trotz schlechtem Wetter begeisterte das Theaterstück die Besucher aus Nah und Fern: Sowohl inhaltlich, als auch optisch und akustisch beeindruckte die Vorstellung und sorgte für beste Stimmung. Noch am selben Tag waren alle weiteren Vorstellungen ausverkauft.

Tatort: Ich töte niemand

Tatort: Ich töte niemand

Wer nicht gut aufpasst, hat diesmal beim „Tatort“ aus Franken verloren. Denn es ist eine komplizierte Geschichte über fehlgeleitete Überzeugungen, über Rache und Ehre, die der Autor und Regisseur Max Färberböck in „Ich töte niemand“ an diesem Sonntag (20.15 Uhr) erzählt.

Der 67-Jährige war schon für die erste Ausgabe des ARD-Kultkrimis aus Nordbayern vor drei Jahren verantwortlich - und erreichte damals einen Spitzenwert von mehr als 12 Millionen Zuschauern.

Einblicke in die russische Seele

„An den Ufern der Wolga“ – unter diesem Motto steht das festliche Konzert mit dem Ensemble der Wolga-Kosaken am Sonntag, 24. September, ab 17 Uhr in der evangelischen Kirche Bad Buchau.

Mit grandioser Stimmgewalt, tiefschwarzen Bässen und klaren Tenören sowie virtuosen Instrumental-Solisten wollen die Wolga-Kosaken ein ausgewähltes Programm aus dem reichen Schatz russischer Lieder präsentieren. Flüchtlinge, die dem Schrecken der Revolution und seine Folgen in der Sowjetunion entkommen konnten, gründeten im Exil Chöre.