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Babylon Berlin

Babylon Berlin

Was bisher geschah: „Babylon Berlin“ wurde in mehr als 100 Länder verkauft. Der Soundtrack ist ein Hit. In Berlin gibt es extra Stadtführungen zu den Schauplätzen. Der Tourismusverband und der Senat hängten sich an den Hype, „Babylon Berlin“ wurde zur perfekten Werbung für die Stadt.

Der 20er-Jahre-Krimi, ein Sittengemälde der Weimarer Republik, gewann reihenweise Preise und brachte die Mediatheken zum Glühen. Endlich hatte Deutschland eine Serie, die großes Kino war.

Mann steht an einer Theke und raucht

Kino: „Lindenberg! Mach dein Ding“

Udo Lindenbergs erste Schritte gen Showbusiness stehen im Fokus der Rockbiografie von Hermine Huntgeburth, die mit manch ernstem Moment überrascht – und mit viel guter Musik unterhält.

Dass heute Deutsch als Sprache im Rock und Pop und nicht nur im Schlagerbereich selbstverständlich ist, liegt zu großen Teilen an einem Musiker wie Udo Lindenberg und seinen Songs wie „Andrea Doria“, „Cello“, „Daumen im Wind“ und „Durch die schweren Zeiten“.

Lindenberg! Mach dein Ding!

„Lindenberg! Mach dein Ding“: Udos Anfänge als Künstler

Zum Jahreswechsel veröffentlichte „Die Zeit“ ein Interview mit Roland Kaiser, in dem der Schlager-Sänger auch von den Jahren spricht, „in denen die junge Generation keine deutschsprachige Musik gehört hat. Aber das hat sich komplett gewandelt...“.

Dass heute Deutsch als Medium auch im Rock und Pop und nicht nur im Schlagerbereich ziemlich selbstverständlich ist, liegt auch an einem Musiker wie Udo Lindenberg und seinen Songs wie „Andrea Doria“, „Cello“, „Daumen im Wind“ und „Durch die schweren Zeiten“.

Saskia Rosendahl

Zwischen Leben und Tod: „Mein Ende. Dein Anfang.“

Die Supermarktkassiererin Nora (Saskia Rosendahl) und der Physik-Doktorand Aron (Julius Feldmeier) haben sich unsterblich ineinander verliebt. Dann geschieht das Unfassbare: Der zufällig anwesende Aron wird bei einem Banküberfall von den Tätern erschossen.

Wenig später lernt die immer noch traumatisierte Nora den Familienvater Natan (Edin Hasanovic) kennen, der um das Leben seiner leukämiekranken Tochter kämpft. Die beiden kommen sich näher, aber Nora wird das Gefühl nicht los, Natan bereits zu kennen.

Karoline Herfurth

Karoline Herfurth dreht neuen Film

Karoline Herfurth dreht ihren vierten Film: Als Regisseurin holt sie in „Wunderschön“ Nora Tschirner, Martina Gedeck, Emilia Schüle und Joachim Król vor die Kamera, teilte die Filmfördergesellschaft Medienboard Berlin-Brandenburg in Potsdam mit. Herfurths jüngster Film hieß „Sweethearts“, darin spielte sie selbst mit und unter anderem Hannah Herzsprung.

Auch für Marc Rothemunds Film „Es ist zu deinem Besten“ mit Heiner Lauterbach, Jürgen Vogel und Inka Friedrich fällt nach Angaben des Medienboards bald die erste Klappe.

Empfang in der Villa Aurora

Deutscher Ansturm auf den Oscar

Endspurt für Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck und sein Team: Nur wenige Stunden vor der Oscar-Nacht sind die für den Film „Werk ohne Autor“ nominierten Anwärter beim traditionellen Empfang in der Villa Aurora von Kamerateams und hunderten Gästen umlagert.

Die Schauspieler Tom Schilling, Sebastian Koch, Saskia Rosendahl und Oliver Masucci fiebern im Garten der historischen Villa mit Pazifikblick, wo einst der Schriftsteller Lion Feuchtwanger wohnte, der Trophäen-Gala entgegen.

«Babylon Berlin»

Neuer „Babylon Berlin“-Dreh dauert noch bis Mai

Die Dreharbeiten für die neue Staffel der historischen Krimiserie „Babylon Berlin“ sollen Anfang Mai 2019 abgeschlossen sein.

Zu sehen sind die zwölf neuen Episoden, die auf Volker Kutschers Kriminalroman „Der stille Tod“ basieren, Ende 2019 bei Sky und dann im Herbst 2020 im Ersten, wie Sky Deutschland, ARD Degeto, WDR und X Filme und Beta Film am Montag in Berlin mitteilten. Geplant sind insgesamt 110 Drehtage.

Der zweite Fall nach einem Roman aus der Bestsellerreihe um den jungen Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch), ...

Werk ohne Autor

„Werk ohne Autor“: größenwahnsinnig im besten Sinne

Der Oscar für „Das Leben der Anderen“ zählt zu den großen Erfolgen des deutschen Kinos. Die goldene Trophäe ging 2007 an das Stasi-Drama von Florian Henckel von Donnersmarck, seinem ersten abendfüllenden Spielfilm.

Lange elf Jahre ist das her - nun bringt Donnersmarck seinen erst dritten Spielfilm in die Kinos (2010 gab’s den Thriller „The Tourist“ mit Johnny Depp und Angelina Jolie). Für „Werk ohne Autor“ ließ sich der 45-jährige Regisseur nun von wahren Ereignissen inspirieren.


Tom Schilling spielt im Film „Werk ohne Autor“ den Künstler Kurt Barnert.

Ein Maler aus Deutschland

Am Dienstag hatte bei den Filmfestspielen von Venedig Florian Henckel von Donnersmarcks neuer Spielfilm „Werk ohne Autor“ Premiere. In dem Film erzählt der 45-jährige Regisseur, nur leicht verfremdet, eine entscheidende Episode aus dem Leben des Malers Gerhard Richter. Am 3. Oktober kommt der Film in Deutschland in die Kinos.

„Sieh nicht weg! Nie wegsehen, Kurt, alles, was wahr ist, ist schön.“ Sie ist der eigentliche Star dieses Films, und das im doppelten Sinn: Saskia Rosendahl, bisher außer durch ein paar gehobene Nebenrollen vor ...

Das Verschwinden

Das Verschwinden

Nebelschleier streifen über dicht bewaldete Hügel, Laub verfärbt sich herbstlich gelb und rot. Idyllisch schaut es aus im Niederbayerischen, nahe der deutsch-tschechischen Grenze, mit seinen vielen Schutzgebieten für Natur, Landschaft und Tiere.

Wenn sich dort zwischen Nadelbäumen in der Morgendämmerung ein Gewehrlauf langsam auf ein Stück Wild richtet und das dabei verletzte Reh anschließend vom Jäger den Gnadenschuss erhält, verheißt das zu Beginn einer Filmgeschichte nichts Gutes.