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Robert Habeck

Alle gegen Rechts: Aschermittwoch im Schatten von Hanau

Nach dem Attentat von Hanau haben die Parteien den politischen Aschermittwoch für scharfe Attacken gegen den wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland und die AfD genutzt. CSU-Chef Markus Söder warnte vor „braunem Gift“, Grünen-Chef Robert Habeck forderte „einen Schutzschild des Anstandes“, SPD-Chefin Saskia Esken eine starke Abgrenzung zur AfD. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Gottfried Curio sah seine Partei dagegen als Opfer von Verleumdung.

Saskia Esken

SPD-Chefin Esken: Spahn bedient Klischees am rechten Rand

Die SPD-Bundesvorsitzende Saskia Esken hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgeworfen, mit rechtspopulistischen Themen auf Stimmenfang zu gehen. Der CDU-Politiker sei nicht nur als Gesundheitspolitiker bekannt, sagte sie beim politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Vilshofen. „Er ist auch bekannt, weil er immer wieder die Klischees bedient, die am rechten Rand zünden.“ Auch wenn es um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen gehe, sei Spahn kein progressiver Politiker.

Saskia Esken

Esken ruft CDU zu klarer Abgrenzung von AfD auf

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat die CDU nach dem Wahl-Eklat in Thüringen zu einer klaren Abgrenzung von der AfD aufgerufen. „Nur weil die AfD in einer demokratischen Wahl in die Parlamente gewählt wurde, sind es noch lange keine Demokraten. Nazis bleiben Nazis. Und wer einigermaßen geschichtsbewusst ist, der darf sich von denen nicht den Steigbügel halten lassen“, mahnte Esken beim politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Vilshofen vor rund 500 Teilnehmern.

Markus Söder

CSU gegen Grüne beim politischen Aschermittwoch

Mit scharfen Attacken auf den Gegner hat der politische Aschermittwoch in Bayern begonnen. CSU-Chef Markus Söder griff in Passau insbesondere die Grünen und deren Vorsitzenden Robert Habeck scharf an. Ihr Programm mit Verboten und Belehrungen atme den Mief der 80er Jahre, sagte Söder. Die Grünen wollten „nix Neues, viel Altes, immer das gleiche“.

Bayerns Grünen-Landeschefin Eva Lettenbauer wiederum rief in Landshut zum Kampf gegen die AfD und Rechtsextremisten auf: „Wir haben ein tiefgreifendes Problem mit rechtem Terror in ...

Markus Söder

Aschermittwoch im Schatten von Hanau und CDU-Krise

Nach dem Anschlag von Hanau haben die Parteien den politischen Aschermittwoch für scharfe Attacken gegen den wachsenden Rechtsextremismus und die AfD genutzt.

Das Fernduell zwischen den Kandidaten für den CDU-Vorsitz dagegen fiel deutlich zahmer aus als erwartet. Die im April scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer warnte ihre Partei vor zu viel Selbstbeschäftigung: „Wir sind nicht der Nabel der Welt“, sagte sie in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern.

CDU und Politischer Aschermittwoch 2020 steht auf einer Karte

Krisen, Kandidaten, Koalitionäre: Politischer Aschermittwoch

Eine bessere Rampe als den Machtkampf in der CDU kann es für den politischen Aschermittwoch kaum geben: Nur knapp 24 Stunden nachdem Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und CDU-Vize Armin Laschet offiziell ihre Kampfkandidaturen für die Nachfolge von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer bekannt gegeben haben, holen am Mittwoch die Spitzen aller Parteien zum verbalen Rundumschlag aus. Traditionell werden die Schmerzgrenzen in den meist angriffslustigen Reden sehr weit oben angesetzt - sehr zur Freude der zig Tausend Zuschauer in den Hallen, ...

Rosenmontag in Köln

Hunderttausende feiern Rosenmontag - Auto fährt in Umzug

Hunderttausende Narren haben an Rosenmontag den Höhepunkt des Straßenkarnevals gefeiert. Überschattet wurde das fröhliche Treiben von einem schweren Zwischenfall im nordhessischen Volkmarsen.

Dort raste ein Autofahrer in einen Rosenmontagsumzug, laut Polizei wurden Dutzende Menschen verletzt. Der Fahrer sei festgenommen worden. Vorsichtshalber wurden daraufhin alle Fastnachtsumzüge in Hessen abgebrochen.

In Köln kam eine junge Frau bei einem Straßenbahnunfall ums Leben.

Nach der Bürgerschaftswahl

Rot-grüner Wahlsieg in Hamburg - FDP-Ergebnis ungewiss

Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg hat die SPD nach Auszählung aller Landesstimmen ihre Position als stärkste Kraft klar verteidigt.

Eine mögliche Verwechslung bei der Stimmerfassung im Wahlbezirk Hamburg-Langenhorn stellt allerdings den knappen Wiedereinzug der FDP in die Bürgerschaft infrage. In einem Wahllokal kamen die Liberalen nach der vereinfachten Auszählung am Sonntagabend auf 22,4 Prozent, die Grünen hingegen nur auf 5,1 Prozent.

Menschen, die traurig schauen

Hamburger Wähler strafen CDU ab

Vor der Thüringen-Krise war das Interesse an der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft übersichtlich: Die spannendste Frage schien noch im Januar, ob die Grünen die SPD überholen und so die rot-grüne Koalition umdrehen können.

Ansonsten schien die Sache hanseatisch unaufgeregt: Die Bevölkerung ist zufrieden, die Regierung unter Peter Tschentscher (SPD) beliebt, die Themen sind lokal, bei den Oppositionsparteien waren keine großen Sprünge zu erwarten.

Markus Söder spricht beim politischen Aschermittwoch der CSU

Habeck, Söder und Esken: Aschermittwoch in bewegten Zeiten

CSU-Chef Markus Söder, SPD-Chefin Saskia Esken, Grünen-Chef Robert Habeck: Auch heuer sollen beim politischen Aschermittwoch in Bayern wieder Spitzenpolitiker in Bierzelten für Stimmung sorgen. Während Habeck und Söder schon Aschermittwochsreden halten durften, feiert Esken in Vilshofen ihre Premiere. Verglichen mit Martin Schulz 2017 ist die Ausgangslage für sie aber deutlich schwieriger - die SPD steckt seit Jahren bundesweit in einer Krise, kämpft mit konstant schlechten Umfragewerten.