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Boris Johnson

Johnson für Neuwahl des Unterhauses im Dezember

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat eine Neuwahl für das britische Unterhaus für den 12. Dezember vorgeschlagen. Das sagte er in einem Interview mit der BBC.

Es habe sich gezeigt, dass das Parlament mehr Zeit haben wolle, um die Gesetzgebung für den Brexit zu debattieren. Die Abgeordneten könnten die Zeit haben, müssten aber einer Neuwahl zustimmen, sagte Johnson.

Die Abgeordneten sollen nun bis 6. November Zeit zur Debatte bekommen, wenn sie einer Neuwahl zustimmen.

Boris Johnson

Berichte: Johnson will nach Parteitag Brexit-Pläne vorlegen

Die britische Regierung will Berichten zufolge noch in dieser Woche konkrete Vorschläge für die von ihr geforderten Änderungen am Brexit-Abkommen mit der EU vorlegen.

Ein Regierungssprecher in London wollte das am Montag zunächst nicht bestätigen, sagte jedoch, es werde mit weiteren Gesprächen in dieser Woche gerechnet. Die britischen Konservativen halten derzeit ihren Parteitag in Manchester ab. Abschluss und Höhepunkt ist eine Rede von Premierminister Boris Johnson am Mittwoch.

Boris Johnson

Kurz vor Tory-Parteitag: Neue Vorwürfe gegen Boris Johnson

Der britische Premierminister Boris Johnson gerät kurz vor dem Parteitag der regierenden Konservativen immer stärker unter Druck.

Bei seiner Ankunft mit seiner Freundin Carrie Symonds am Samstagabend in Manchester empfing ihn eine Gruppe von Demonstranten mit Sprüchen wie „Boris ist ein Lügner“. Fragen von Journalisten zu seiner politischen Zukunft und neuen Vorwürfen des Amtsmissbrauchs in seiner Zeit als Bürgermeister beantwortete er nicht.

Bericht: Britischer Schatzkanzler will Brexit-Münze

Der britische Finanzminister Sajid Javid will nach einem Bericht des „Sunday Telegraph“ eine Brexit-Gedenkmünze in Umlauf bringen. Das 50-Penny-Geldstück sollte eigentlich schon zum ursprünglichen Austrittsdatum Ende März als limitiertes Sammlerstück herausgegeben werden. Doch der Brexit wurde mehrfach verschoben, weil sich das Parlament nicht auf eine mehrheitliche Linie einigen konnte. Nun soll die Münze mit der Aufschrift „Frieden, Wohlstand und Freundschaft mit allen Nationen“ zum neuen Brexit-Datum am 31.

Michael Gove

No-Deal-Brexit: London plant Rettungspaket für Unternehmen

Die britische Regierung arbeitet an einem Rettungspaket für Unternehmen im Falle eines Brexits ohne Abkommen am 31. Oktober.

Das Rettungspaket mit dem Namen „Operation Kingfisher“ soll Firmen helfen, die nach dem EU-Austritt vorübergehend mit veränderten Umständen zu kämpfen haben. Das sagte der britische No-Deal-Beauftragte Michael Gove bereits am Freitag vor Journalisten.

Nach einem Bericht der „Times“ vom Samstag geht es um einen Notfallfonds, der in Schieflage geratene Unternehmen vor der Insolvenz retten soll.

Canary Wharf

Britische Wirtschaft schrumpft erstmals seit 2012

Die britische Wirtschaft ist erstmals seit dem Jahr 2012 wieder geschrumpft. Im zweiten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gesunken, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit.

Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einer Stagnation gerechnet. Im ersten Quartal war die Wirtschaft noch um 0,5 Prozent gewachsen. Das britische Pfund gab nach der Veröffentlichung der Daten nach.

Viele Unternehmen hatten vor dem ursprünglichen Brexit-Datum am 29.

Britische Regierung stockt Mittel für No-Deal-Brexit auf

Großbritannien stockt die finanziellen Mittel für den Fall eines No-Deal-Brexits um Milliarden auf. Die Regierung werde zusätzliche 2,1 Milliarden Pfund (rund 2,3 Mrd Euro) zur Verfügung stellen, um das Land auf einen EU-Austritt ohne Abkommen vorzubereiten, kündigte Finanzminister Sajid Javid an. „Mit nur noch 92 Tagen bis zum Austritt ist es lebenswichtig, dass wir unsere Planung intensivieren“, sagte Javid. Die zusätzlichen Gelder sind unter anderem für die Grenzsicherung, die Medikamentenversorgung sowie zur Unterstützung von Unternehmen ...

Johnson fährt sich durchs Haar.

Britische Zerfallserscheinungen

Auf seiner Tour durch das Vereinigte Königreich ist der neue britische Premierminister Boris Johnson auf energischen Widerstand gestossen. In der schottischen Hauptstadt Edinburgh gab Regionalchefin Ruth Davidson dem Tory-Vorsitzenden zu verstehen, sie lehne dessen Kurs auf einen chaotischen Brexit ohne Austrittsvertrag („No Deal“) ab. „Ich werde eine Politik des No Deal nicht mittragen“, sagte sie. Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon von der Nationalpartei SNP forderte erneut ein zweites Unabhängigkeitsreferendum für ihre Nation.

Brexit

Angst der Unternehmen vor No-Deal-Brexit wächst

Deutsche und britische Unternehmen fürchten sich zunehmend vor den schweren Folgen eines drohenden Brexits ohne Abkommen. Nach Angaben des britischen Industrieverbandes CBI sind weder Großbritannien noch die EU ausreichend auf einen ungeregelten Austritt vorbereitet.

Weitere Firmen drohten mit einem Rückzug aus dem Vereinigten Königreich. Europas größter Billig-Flieger Ryanair macht auch das Brexit-Wirrwarr für Einbußen verantwortlich.

Der neue Premierminister Boris Johnson will sein Land am 31.

Gove und Johnson in London

London bereitet „auf Hochtouren“ Brexit ohne Abkommen vor

Die neue britische Regierung unter Premier Boris Johnson stellt sich auf einen Austritt aus der EU zum 31. Oktober ohne Abkommen ein.

Staatsminister Michael Gove, der als Johnsons rechte Hand über die No-Deal-Planungen wacht, sagte der „Sunday Times“, die Regierung gehe davon aus, dass die EU das mit Johnsons Vorgängerin Theresa May vereinbarte Abkommen nicht nachverhandele. „Ein „No Deal“ ist jetzt eine realistische Annahme, und darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagte er.