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Gästelisten als Corona-Vorsorge

Polizeizugriffe auf Gästedaten in mehreren Bundesländern

Sogenannte Corona-Gästelisten, die in Restaurants und Cafés ausliegen, dienen zur Nachverfolgung von Infektionsketten - in Einzelfällen greift aber auch die Polizei auf diese Daten zu, um Straftaten zu verfolgen.

In Bayern, Hamburg und Rheinland-Pfalz gab es solche Zugriffe bereits, in anderen Bundesländern sind solche Fälle bisher nicht bekannt oder gar nicht zulässig, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Bundesländern ergab.

Tim Bendzko

Corona-Studie mit Tim Bendzko - Teilnehmer gesucht

Gut drei Wochen vor Beginn einer Corona-Studie mit Popmusiker Tim Bendzko (35) haben sich mehr als 1400 Teilnehmer gefunden. Das geht aus den Angaben des Internetauftrittes des Projektes hervor.

Bei dem Konzert mit dem Berliner Musiker („Nur noch kurz die Welt retten“) in der Arena Leipzig wollen Forscher der Universitätsmedizin Halle herausfinden, wie Großveranstaltungen in Corona-Zeiten gestaltet werden können. Es werden gut 4000 Probanden für das Konzert am 22.

Peter Altmaier

Steigende Fallzahlen: Altmaier will mit Strafen gegensteuern

Angesichts zunehmender Coronavirus-Neuinfektionen plädiert Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln.

„Wer andere absichtlich gefährdet, muss damit rechnen, dass dies für ihn gravierende Folgen hat“, sagte Altmaier der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Wir dürfen den gerade beginnenden Aufschwung nicht dadurch gefährden, dass wir einen erneuten Anstieg der Infektionen hinnehmen.

Pflegerin hält in einem Altenheim die Hand einer Bewohnerin

Eigenanteile für Pflegebedürftige im Heim steigen weiter

Pflegebedürftige müssen für die Betreuung im Heim im Südwesten besonders viel zahlen. Der Eigenanteil liegt bei durchschnittlich 2354 Euro, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen hervorgeht. Anfang 2018 waren es noch 2019 Euro. Im aktuellen Vergleich der Bundesländer ist es mit 2405 Euro nur in Nordrhein-Westfalen teurer. Dagegen ist die Belastung in Sachsen-Anhalt mit 1436 Euro am niedrigsten. Im bundesweiten Schnitt stiegen die selbst zu zahlenden Anteile jetzt über die Marke von 2000 Euro im Monat.

Frau im Pflegeheim

Eigenanteile für Pflegebedürftige im Heim steigen weiter

Für Pflegebedürftige wird die Betreuung im Heim immer teurer und teurer. Im bundesweiten Schnitt stiegen die selbst zu zahlenden Anteile jetzt über die Marke von 2000 Euro im Monat, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen mit Stand 1. Juli hervorgeht.

Demnach sind nun durchschnittlich 2015 Euro fällig und damit 124 Euro mehr als Mitte 2019. Es gibt jedoch weiterhin große regionale Unterschiede. Angesichts der erneuten Kostensprünge wächst der Druck auf Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), für Entlastungen zu sorgen - die ...

Frau im Pflegeheim

Pflegebedürftige müssen für Heimbetreuung mehr selbst zahlen

Pflegebedürftige in Bayern müssen für die Betreuung im Heim immer mehr selbst bezahlen. Im Freistaat stiegen die Eigenanteile auf durchschnittlich 2018 Euro im Monat an, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen (vdek) mit Stand vom 1. Juli hervorgeht. Mitte 2019 waren es 1925 Euro gewesen. Damit liegt Bayern etwa im bundesweiten Durchschnitt (2015 Euro).

Die Summe enthält zum einen den Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung. Die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten.

Möwen fliegen über der Nordsee

Alte Bohrlöcher lassen Methan aus der Nordsee entweichen

Rund um Bohrlöcher, aus denen früher in der Nordsee Erdöl oder Erdgas gefördert wurde, treten erhebliche Mengen des Treibhausgases Methan aus.

Diese Leckagen machen einen signifikanten Teil des gesamten Methanbudgets der Nordsee aus, zeigt eine neue Studie des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, die im „International Journal of Greenhouse Gas Control“ veröffentlicht wurde. Sie bestätigt auf größerer Datenbasis frühere Untersuchungen.

Ein Baby hält sich an der Hand einer Erwachsenen fest

Seltener und später: Mütter beim ersten Kind 30,1 Jahre alt

Frauen sind in Deutschland bei der Geburt des ersten Kindes zunehmend älter. Im vergangenen Jahr bekamen Mütter ihr erstes Baby im Durchschnitt mit 30,1 Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zehn Jahre zuvor lag dieser Wert noch bei 28,8 Jahren.

„Das Erstgeburtsalter steigt kontinuierlich. Das ist ein eindeutiger Trend, der sich immer dynamischer entwickelt“, sagte Martin Bujard, Forschungsdirektor beim Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB).

Ausbau der Stromnetze

Noch viel zu tun beim Ausbau der Stromnetze

Es ist eines der größten Projekte der Energiewende - und eines der umstrittensten: Der milliardenschwere Ausbau von Stromnetzen quer durch die Republik. Damit soll der vor allem im Norden produzierte Windstrom in den Süden kommen.

Der Ausbau der Stromnetze kommt zwar schrittweise voran - es müssen aber noch Tausende Kilometer Leitungen neu gebaut oder umgebaut werden. Auch angesichts von Protesten sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, die Energiewende werde nur als „Gemeinschaftswerk“ gelingen.

Stephan Balliet

Halle-Prozess: Zweifel an Darstellung des Angeklagten

Im Prozess zum rechtsterroristischen Anschlag in Halle haben mehrere Anwälte der Nebenklage Zweifel geäußert an der Darstellung des Angeklagten, sich ohne Wissen seines Umfelds radikalisiert zu haben.

Mehrere Juristen der Nebenklage zitierten heute ehemalige Mitschüler und Bekannte, die dem Angeklagten rassistische Äußerungen zuschrieben. Der Prozess gegen den Sachsen-Anhalter Stephan Balliet vor dem Oberlandesgericht Naumburg läuft seit voriger Woche.