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Zwei Tote bei Unfall mit Quad in Stendal

Bei einem schweren Unfall mit einem Quad sind in Stendal in Sachsen-Anhalt zwei Männer ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 38-jährige Fahrer am Abend die Kontrolle über seine Maschine verloren. Das Quad kam von der Straße ab und prallte mit voller Wucht gegen zwei Bäume. Der Fahrer und sein 29 Jahre alter Begleiter wurden von dem Fahrzeug geschleudert. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Männer feststellen.

Zugausfälle

Verspätungen im Bahnverkehr zwischen Berlin und Hamburg

Im Fernverkehr der Bahn zwischen Berlin und Hamburg ist es am Freitagabend zu deutlichen Verspätungen gekommen. Wegen Bäumen im Gleis müsse der Zugverkehr derzeit umgeleitet werden, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend.

Die Rede war von Verspätungen von rund 90 Minuten. Am späten Freitagabend war die Strecke wieder frei. Nach ersten Erkenntnissen waren die Bäume dem Sprecher zufolge wegen Windböen auf die Strecke gestürzt.

Zudem kam es auch auf der Umleitungsstrecke zu Schwierigkeiten, weil in der Nähe von ...

Haseloff und Opferbeauftragter in Halle

Wie es den Opfern nach dem Anschlag in Halle geht

Kerzenlichter flackern zwischen welken Blumen, Herbstlaub hat sich zwischen dem Meer aus Mitleidsbekundungen und Fotos der Opfer angesammelt.

Auch neun Tage nach dem rechtsextremen Terroranschlag von Halle halten immer wieder Menschen vor den Gedenkorten in der Stadt inne - legen frische Blumen neben alte Sträuße.

Für die Opfer sind diese Orte wichtig, um sich über das Erlebte auszutauschen, berichtet etwa Anwohner Andreas Splett.

Viele Neuntklässler verfehlen Mindeststandard in Mathematik

In mehreren Bundesländern sind Neuntklässler in den vergangenen Jahren in Mathematik, Biologie, Chemie und Physik zurückgefallen. Insgesamt blieb das Niveau aber weitgehend stabil. Das geht aus dem IQB-Bildungstrend 2018 hervor, der heute vorgestellt wurde. Teils deutlich zurückgegangen sind die Leistungen in den meisten der genannten Fächer zwischen 2012 und 2018 in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auch in Thüringen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland gibt es in jeweils mehr als einem der ...

Jan Josef Liefers

In der DDR geboren, im vereinten Deutschland ein Star

Ausgerechnet im ausgesprochen westdeutschen Münster, der katholisch geprägten Universitätsstadt in Westfalen, gehört Jan Josef Liefers zum „Tatort“-Team. Geboren wurde der Schauspieler vor 55 Jahren auf der ganz anderen Seite der Republik, in Dresden, in einem Land, das es heute nicht mehr gibt: in der DDR.

Liefers gehört heute zu den beliebtesten TV-Promis. Und es fällt 30 Jahre nach dem Mauerfall auf, dass viele von Deutschlands populärsten Film- und Fernsehstars aus dem Osten kommen.

Zwei Schülerinnen melden sich im Unterricht

Schüler in Naturwissenschaften nur Mittelmaß

Die Leistungen der baden-württembergischen Schüler in den Naturwissenschaften sind einer neuen Studie zufolge im bundesweiten Vergleich nur Mittelmaß. Im Fach Mathe stehen sie besser da. Seit einer vergleichbaren Untersuchung aus dem Jahr 2012 haben sich die Leistungen insgesamt aber kaum verändert. Das geht aus dem am Freitag in Berlin vorgestellten IQB-Bildungstrend 2018 im Auftrag der Kultusminister hervor. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund 45 000 Schüler der 9.

Ferkel-Kastration

Bauern wollen weg von der Ferkel-Kastration: Ein Verbot rückt näher

Millionen männliche Ferkel in Deutschland erleben wenige Tage nach ihrer Geburt eine schmerzhafte Operation: Sie werden ohne Betäubung kastriert.

Der von Tierschützern scharf kritisierte Eingriff ist aus Sicht der Bauern bisher nötig, weil das Fleisch einiger männlicher Schweine einen unangenehmen Geruch entwickelt, wenn die Tiere älter werden. Die Bauern suchen jedoch verstärkt nach Alternativen - weil die emotionale Debatte dem Image der Branche schadet und ein gesetzliches Verbot der betäubungslosen Eingriffe ab 2021 immer näher ...

Bundesländer wollen jüdische Einrichtungen besser schützen

Nach dem antisemitisch motivierten Anschlag von Halle wollen einige Bundesländer mehr Geld für den Schutz jüdischer Einrichtungen bereitstellen. Damit soll unter anderem in Bayern und Sachsen-Anhalt vor allem der bauliche und technische Schutz von Synagogen verbessert werden. Vielerorts bleiben die nach der Attacke erhöhten Sicherheitsvorkehrungen an Synagogen und anderen Einrichtungen vorerst bestehen. Das ergab eine Umfrage der dpa bei den Innenministerien und Sicherheitsbehörden der Länder.

Synagogentür von Halle

Bundesländer wollen jüdische Einrichtungen besser schützen

Mit Polizeischutz, einer Meldepflicht für strafbare Hasspostings und einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts ziehen Bund und Länder erste Konsequenzen aus dem Terroranschlag in Halle.

„Der polizeilichen Präsenz vor den Synagogen kommt eine besondere Bedeutung zu“, heißt es in einer Abschlusserklärung der Innenminister, die am Freitag in Berlin zu einer Sonderkonferenz zusammengekommen waren. Umgesetzt werde dies auch im „regelmäßigen Kontakt der Sicherheitsbehörden mit den jüdischen Gemeinden“.

Innenminister beraten nach Terror in Halle

Bei einer Sonderkonferenz beraten die Innenminister von Bund und Ländern heute Nachmittag in Berlin über Konsequenzen aus dem rechtsextremistischen Anschlag von Halle. Es soll über bundesweit einheitliche Vorkehrungen zum Schutz von Synagogen und eine weitere Verschärfung des Waffenrechts gesprochen werden. Gleichzeitig wollen in Merseburg Angehörige und Freunde eines der beiden Todesopfer Abschied nehmen. Zu der Trauerfeier werden auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff und Bundesjustizministerin Christine Lambrecht in der ...