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Corona-Newsblog: Das waren die wichtigsten Entwicklungen am Montag

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.675 (43.853 Gesamt - ca. 38.312 Genesene - 1.866 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg:  1.866 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 16.474 (250.799 Gesamt - ca. 225.000 Genesene - 9.325 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 9.

Corona-Kinderbonus kommt aufs Konto

Auszahlung des Corona-Kinderbonus startet heute

Von diesem Montag an erhalten die Eltern von rund 18 Millionen Kindern in Deutschland 300 Euro extra pro Kind von den Familienkassen. Im September sollen zunächst 200, im Oktober dann noch einmal 100 Euro Corona-Kinderbonus ausgezahlt werden.

Das Geld muss nicht beantragt werden; ausgezahlt wird es automatisch. Voraussetzung: Ein Kind muss mindestens einen Monat im Jahr 2020 Kindergeld bezogen haben.

Der Kinderbonus wird aber nicht zusammen mit dem Kindergeld ausgezahlt, sondern als eigene Zahlung.

Einkommen im Öffentlichen Dienst

Lohnplus im öffentlichen Dienst unter dem anderer Branchen

Im öffentlichen Dienst in Deutschland haben Beschäftigte in den vergangenen Jahren teils deutlich geringere Einkommenszuwächse verzeichnet als in anderen Schlüsselbranchen. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamts, auf die die Linke im Bundestag aufmerksam machte.

So ergeben sich für den Bereich öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung 52,8 Prozentpunkte, wenn man die jährlichen Steigerungsraten von 1996 bis 2019 addiert.

Sabine Zimmermann

Linke fordert von Unternehmen Ausbildung über Bedarf

Angesichts von Problemen auf dem Ausbildungsmarkt durch die Corona-Krise fordert die Linke im Bundestag Unternehmen auf, über Bedarf auszubilden.

„Trotz sinkender Bewerberzahlen drohen auch in diesem Jahr wieder viele junge Menschen am Ausbildungsmarkt leer auszugehen“, sagte die Linke-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Aufgrund Corona könnten es leider noch mehr als in den Vorjahren werden“, so Zimmermann weiter.

Jeder Fünfte geht mit Abschlägen in Rente

Jeder Fünfte geht mit Abschlägen in Rente

Mehr als jeder fünfte Rentner geht mit Abschlägen vorzeitig in den Ruhestand. Hunderttausende Menschen sind jedes Jahr betroffen - Tendenz deutlich sinkend.

Die Rentenversicherung betont, es könnte ganz unterschiedliche Gründe für ein früheres Ende des Arbeitslebens geben. Die Linke im Bundestag meint, viele könnten einfach nicht mehr und schufteten sonst bis zum Umfallen.

Der Anteil der neu dazugekommenen Altersrenten mit Abschlägen lag im vergangenen Jahr bei 22,5 Prozent, wie eine vom Bundestag veröffentlichte Antwort ...

Krankenkassen - Versichertenkarten

Mehr Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherung

In Deutschland gibt es immer mehr Menschen ohne Krankenversicherung. Waren es 2015 noch 79.000 Betroffene, so gab es im vergangenen Jahr 143.000 Menschen ohne Krankenversicherung im Land.

Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Die Linke im Bundestag machte darauf in einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ aufmerksam. In Westdeutschland waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

Wie Heil 12 Euro Stundenlohn erreichen will

Millionen Menschen in Deutschland werden in den kommenden Jahren von Steigerungen des Mindestlohns profitieren. Der wirksamste der bereits vereinbarten Erhöhungsschritte greift allerdings erst im Juli 2022. Dann soll die Lohnuntergrenze von jetzt 9,35 Euro auf 10,45 Euro pro Stunde steigen. Eine weitere kräftige Erhöhung auf 12 Euro will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) danach rasch erreichen. Um die auch politisch zum Symbol gewordene Marke von 12 Euro zu schaffen, will Heil der Mindestlohnkommission neue Vorgaben machen.

Einkommen

Im Osten wird immer noch deutlich weniger verdient

Die Autostadt Wolfsburg hat die Autostadt Ingolstadt als Ort mit dem höchsten mittleren Brutto-Einkommen in Deutschland abgelöst. In Wolfsburg wurden 2019 den Angaben der der Bundesagentur für Arbeit zufolge im Mittel 5089 Euro pro Monat verdient.

Es folgten die bayerischen Städte Ingolstadt mit 5004 Euro und Erlangen mit 4907 Euro. Das geht aus dem neuen Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit hervor, der in diesen Tagen online gehen wird.

Kassiererin

Eben noch "Helden des Alltags", jetzt Hartz-IV-Aufstocker

Die Linke im Bundestag kritisiert, dass in mehreren Berufen besonders viele Beschäftigte Löhne mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken müssen.

„Betroffen sind auch ausgerechnet diejenigen, die eben noch als Helden des Alltags gefeiert wurden“, sagte Linke-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur etwa mit Blick auf Beschäftigte im Einzelhandel oder Reinigungskräfte und die Corona-Krise. Insgesamt sei es nicht hinnehmbar, dass rund eine Million Menschen in Deutschland ihr niedriges Einkommen mit Hartz IV ...

Fleischtheke

Billigfleisch am Pranger - Klöckner für Tierwohlabgabe

Nach dem erneuten großen Corona-Ausbruch in der Schlachtbranche wächst der Druck, den massiven Preiskampf bei den Arbeitsbedingungen und bei Fleisch im Supermarkt zu unterbinden.

„Fleisch ist zu billig“, sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Landwirte bräuchten faire Preise und Förderungen, um Stallumbauten zu ermöglichen. Daher setze sie sich für eine Tierwohlabgabe ein. Im Gespräch ist außerdem, Billigpreiswerbung für Fleisch einen Riegel vorzuschieben.