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Bundesarbeitsminister Hubertus Heil

Wie Heil 12 Euro Stundenlohn erreichen will

Millionen Menschen in Deutschland werden in den kommenden Jahren von Steigerungen des Mindestlohns profitieren. Der wirksamste der bereits vereinbarten Erhöhungsschritte greift allerdings erst im Juli 2022. Dann soll die Lohnuntergrenze von jetzt 9,35 Euro auf 10,45 Euro pro Stunde steigen. Eine weitere kräftige Erhöhung auf 12 Euro will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) danach rasch erreichen. Um die auch politisch zum Symbol gewordene Marke von 12 Euro zu schaffen, will Heil der Mindestlohnkommission neue Vorgaben machen.

Einkommen

Im Osten wird immer noch deutlich weniger verdient

Die Autostadt Wolfsburg hat die Autostadt Ingolstadt als Ort mit dem höchsten mittleren Brutto-Einkommen in Deutschland abgelöst. In Wolfsburg wurden 2019 den Angaben der der Bundesagentur für Arbeit zufolge im Mittel 5089 Euro pro Monat verdient.

Es folgten die bayerischen Städte Ingolstadt mit 5004 Euro und Erlangen mit 4907 Euro. Das geht aus dem neuen Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit hervor, der in diesen Tagen online gehen wird.

Kassiererin

Eben noch "Helden des Alltags", jetzt Hartz-IV-Aufstocker

Die Linke im Bundestag kritisiert, dass in mehreren Berufen besonders viele Beschäftigte Löhne mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken müssen.

„Betroffen sind auch ausgerechnet diejenigen, die eben noch als Helden des Alltags gefeiert wurden“, sagte Linke-Arbeitsmarktexpertin Sabine Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur etwa mit Blick auf Beschäftigte im Einzelhandel oder Reinigungskräfte und die Corona-Krise. Insgesamt sei es nicht hinnehmbar, dass rund eine Million Menschen in Deutschland ihr niedriges Einkommen mit Hartz IV ...

Fleischtheke

Billigfleisch am Pranger - Klöckner für Tierwohlabgabe

Nach dem erneuten großen Corona-Ausbruch in der Schlachtbranche wächst der Druck, den massiven Preiskampf bei den Arbeitsbedingungen und bei Fleisch im Supermarkt zu unterbinden.

„Fleisch ist zu billig“, sagte Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Landwirte bräuchten faire Preise und Förderungen, um Stallumbauten zu ermöglichen. Daher setze sie sich für eine Tierwohlabgabe ein. Im Gespräch ist außerdem, Billigpreiswerbung für Fleisch einen Riegel vorzuschieben.

Agentur für Arbeit

Corona-Krise kostet bislang 578.000 Arbeitsplätze

Die Corona-Krise nimmt dem deutschen Arbeitsmarkt weiter die Luft zum Atmen: Völlig untypisch für einen Mai ist die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum April noch einmal um 169.000 Menschen auf 2,813 Millionen gestiegen. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, geht davon aus, dass inzwischen 578.000 Menschen wegen der Folgen der Corona-Pandemie in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind.

„Jeder fünfte Arbeitslose von den 2,8 Millionen ist gegenwärtig auf den Corona-Effekt zurückzuführen“, sagte Scheele.

Armutsrisiko für Erwerbslose in Bayern am geringsten

Das Risiko für arbeitslose Menschen, in Armut zu geraten, ist in Bayern am geringsten unter allen Bundesländern. Die Armutsrisikoquote betrug im Jahr 2018 für Bayern 44,3 Prozent für Erwerbslose. Bundesweit lag die Quote bei 57,4 Prozent, in den neuen Bundesländern sogar bei 67,1 Prozent, wie aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht. Unrühmlicher Spitzenreiter unter den 16 Bundesländern ist Sachsen-Anhalt mit 74,9 Prozent.

Armutsrisiko von Erwerbslosen

Regionale Unterschiede bei Armutsrisiko für Arbeitslose

Arbeitslose sind besonders stark von Armut bedroht - es gibt aber weiter große regionale Unterschiede. In den westlichen Bundesländern galten 53,7 Prozent der Erwerbslosen nach jüngsten Daten für 2018 als armutsgefährdet - in den östlichen Ländern mit Berlin waren es dagegen 67,1 Prozent.

Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens hat.

Armut

Armutsrisiko für Erwerbslose in Bayern am geringsten

Das Risiko für arbeitslose Menschen, in Armut zu geraten, ist in Bayern am geringsten unter allen Bundesländern. Die Armutsrisikoquote betrug im Jahr 2018 für Bayern 44,3 Prozent für Erwerbslose. Bundesweit lag die Quote bei 57,4 Prozent, in den neuen Bundesländern sogar bei 67,1 Prozent, wie aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht. Unrühmlicher Spitzenreiter unter den 16 Bundesländern ist Sachsen-Anhalt mit 74,9 Prozent.

Armut

Regionale Unterschiede bei Armutsrisiko für Arbeitslose

Arbeitslose sind besonders stark von Armut bedroht - es gibt aber weiter erhebliche regionale Unterschiede. In Baden-Württemberg galten 48,5 Prozent der Erwerbslosen nach jüngsten Daten für 2018 als armutsgefährdet - in ganz Deutschland 57,4 Prozent.

In den westlichen Bundesländern waren es 53,7 und in den östlichen Ländern mit Berlin waren es dagegen 67,1 Prozent. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Sabine + Eduard Zimmermann

Frühere „XY“-Moderatorin Sabine Zimmermann gestorben

Die frühere Co-Moderatorin der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“, Sabine Zimmermann, ist tot. Sie sei am Freitag im Alter von 68 Jahren in München gestorben, teilte das ZDF mit.

Zimmermann war 14 Jahre lang - von 1987 bis 2001 - „Aktenzeichen“-Co-Moderatorin, darunter zehn Jahre an der Seite ihres Adoptivvaters Eduard Zimmermann (1929-2009), der das Format 1967 ins Leben gerufen hatte. Später moderierte sie neben Butz Peters.