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 Am ersten Adventssonntag wählen die evangelischen Christen die neuen Kirchengemeinderäte und geben auch für das Kirchenparlamen

Kirchenwahlen: Mehr als nur ein Wörtchen mitzureden

Sie bestimmen über Bautätigkeiten und Finanzen, entscheiden über die Einstellung oder Entlassung von Beschäftigen und haben auch ein Wort bei der Besetzung von Pfarrstellen mitzureden: Kirchengemeinderäte haben in der evangelischen Kirche viel Mitspracherecht und große Verantwortung. Am ersten Adventssonntag wird in den evangelischen Kirchengemeinden neu gewählt, neben ihren direkten Vertretern vor Ort geben die evangelischen Christen für die nächsten sechs Jahre auch ihre Stimmen für die Synode der württembergischen Landeskirche ab.

 Beate Kaiser (links) und Barbara Kiesinger-Jehle mit ihrem Buch „Der Stein, der mein Leben rettete“. Im Hintergrund ein Foto de

Der Knabe Siegfried Einstein erzählt Kindern von heute sein Schicksal

Zwei neue Bücher gibt es zu Siegfried Einstein, beide wurden am Gedenkabend vorgestellt.

An acht- bis zehnjährige Leser wendet sich das Buch „Der Stein, der mein Leben rettete“ (Verlag Klemm und Oelschläger, Ulm). Verfasst haben es Beate Kaiser, Fachleiterin für Deutsch am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte in Laupheim, und Barbara Kiesinger-Jehle, Bereichsleiterin für Sachunterricht ebendort. Susanne Harnisch steuerte Illustrationen, das Museum Fotos bei;

 Auf Laupheim-Besuch: Siegfried Einstein um das Jahr 1935.

Nie verwundener Heimatverlust: Schalomtage erinnern an Siegfried Einstein

„Nirgends, Mutter, war ich zu Haus, Fremdling blieb ich auch mir.“ Verse aus Siegfried Einsteins Gedicht „Die Heimkehr“, veröffentlicht 1950, gewidmet seiner Mutter Fanny. Verse, in denen sich ein von Entwurzelung geprägtes Leben wie unter dem Brennglas bündelt. Der Verfasser, jüdischer Herkunft, vor 100 Jahren in Laupheim geboren, ist zwar der Nazi-Barbarei entronnen, doch litt er zeitlebens unter der Vertreibung, antisemitischen Anfeindungen auch im Nachkriegsdeutschland, und fühlte sich heimatlos.

 Das haben sie sich eigentlich anders gedacht, aber nun müssen die Männer selber den Haushalt schmeißen.

Turbulenzen in der Senioren-WG

Betreutes oder doch eher bereutes Wohnen? Um diese Frage dreht sich alles im neuen Stück der Theatergruppe Burgweiler. Unter der Leitung von Lucy König passt das aktuelle Theaterstück hervorragend zum demografischen Wandel und handelt von einer Gruppe Senioren, die sich zu einer Rentner-WG zusammengeschlossen hat.

Die zwei Freunde Franz Krüger (Hubert Rothmund) und Karl-Heinz Schmucker (Hubert Zoll), zwei rüstige Rentner, mieten ein großes Haus, um es unter dem Motto „Betreutes Wohnen“ teuer an andere Senioren weiterzuvermieten.

Traurigkeit einerseits, Vorfreude andererseits

Traurigkeit einerseits, Vorfreude andererseits

Die leeren Räume noch mal mit Leben erfüllen, bevor das fast 70 Jahre alte Gemeindehaus an der Anheggerstraße in Lindau dem Abrissbagger weichen muss – das macht zum einen traurig, zum andererseits nährt es die Erwartung, dass etwas Neues kommt. So lassen sich die Gefühle und Gedanken derer umschreiben, die am Sonntag nach dem Erntedank-Gottesdienst in der benachbarten Christuskirche im Gemeindehaus von ihren Erinnerungen berichteten. Dabei sorgten Kinder, Erwachsene und Ältere nochmals für ein volles Haus.

Auch Ärztin Daisy Winkler (Steffi Mayer, 3. v.l.) und Krankenschwester Ines (Ade Epple, 4. v.l.) wurden von dem Gaunertrio Rudol

Reichtum in der Psychiatrie

Das Erntedankfest-Wochenende bedeutet in Mietingen schon seit mehreren Jahrzehnten gleichzeitig Theaterzeit; so auch in diesem Jahr. Am vergangenen Samstag und Sonntag lud die Mietinger Kolpingsfamilie zu ihrem traditionellen Erntedanktheater in die Mietinger Mehrzweckhalle ein, und die Theaterfreunde strömten in Scharen. Bereits eine Viertelstunde nach Saalöffnung war am Samstagabend die Halle fast vollständig besetzt.

Eröffnet wurde der Theaterabend von Isabell Ruf, die als „Überbleibsel“ aus dem im Vorjahr aufgeführten Stück ...

Die Kolpingsfamilie Mietingen hat in den vergangenen Monaten fleißig geprobt. Die einstudierte Gaunerkomödie spielt in einer psy

Diamanten sorgen auf der Theaterbühne für Verwirrung und Ärger

Die Kolpingsfamilie Mietingen lädt zum Erntedanktheater ein. Der Vorhang hebt sich am Samstag, 5. Oktober, um 13.30 (Kinder- und Seniorenvorstellung) und um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 6. Oktober, beginnt die Vorstellung um 18.30 Uhr. Saalöffnung ist jeweils eine Stunde vorher. Die Aufführungen finden in der Mehrzweckhalle in Mietingen statt.

Nach monatelangen Vorbereitungen und intensiven Proben sind die Spieler der Kolping-Theatergruppe nun auf der Zielgeraden.

Heinrich Heine

175 Jahre „Deutschland. Ein Wintermärchen“

„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Heinrich Heines berühmtester Gedichtanfang gehört wohl zu den am häufigsten falsch zugeordneten Sätzen in der deutschen Literatur.

Die beiden Verse eröffnen nämlich nicht - wie oft vermutet - das große Epos „Deutschland. Ein Wintermärchen“, sondern bilden den Auftakt zum schlanken Gedicht „Nachtgedanken“.

Nicht weniger düster allerdings beginnt das „Wintermärchen“: „Im traurigen Monat November war's, die Tage wurden trüber, der Wind riss von den ...

André Schwanhäuser, Stefan Kastner, Marius Kleinbach und Luca Kaiser (von links, im Uhrzeigersinn) gehören derzeit zum Allgemein

Ansprechpartner für die Kommilitonen

Auf dem Papier ist der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) am Campus Tuttlingen eigentlich nicht existent. Schließlich darf es an der FH Furtwangen mit den weiteren Standorten Schwenningen und Tuttlingen nur einen offiziellen Asta geben. Die Realität sieht aber anders aus. Seit zehn Jahren kümmern sich die Studenten in der Asta-Außenstelle Tuttlingen um die Anliegen ihrer Kommilitonen.

Zwischen 650 und 700 Studierende lernen im Campus für ihren späteren beruflichen Erfolg.

 Etwa zehn Minuten dauert die eigentliche Blutspende, für die Spender sich hinlegen.

Vom Gefühl, ein Lebensretter zu sein

Wer hat noch nie davon geträumt, ein ein Held oder eine Heldin zu sein? Jemand, der sich selbstlos opfert, um die Menschheit vor dem Untergang zu retten? Wer ein bisschen kleiner denkt, kommt dem guten Gefühl auf relativ einfache Weise ein Stück näher: zum Beispiel mit einer Blutspende. Mit dem Retter-Gefühl wirbt das Deutsche Rote Kreuz seit Jahren für seine Blutspende-Aktionen. Auch in Laupheim gibt es alle vier Wochen jeweils am Mittwoch von 14.