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Saša Stanišić

Saša Stanišić erzählt vom Zufall der Herkunft

Eine Welt in der Flüsse sprechen und Urgroßeltern ewig leben: So hat Saša Stanišić seiner Großmutter seine Romane erklärt. Um es vorwegzunehmen - die Großmutter lebt nicht mehr. Sie starb während der Arbeiten am Roman „Herkunft“, der im Luchterhand Verlag erschienen ist.

In dem Buch hat der Enkel Wort gehalten und seiner Familie - allen voran der Großmutter - ein Denkmal gesetzt. Das Ergebnis ist weit mehr als ein Familienporträt.

In seinem Roman erzählt der 1978 im jugoslawischen Visegrad geborene Autor von der Flucht ...

Saša Stanišić erhält den Deutschen Buchpreis

Saša Stanišić erhält den Deutschen Buchpreis 2019. Das gab die Jury in Frankfurt am Main bekannt. Sein Roman „Herkunft“ gilt damit als das beste Buch des Jahres. Schon 2014 hatte der aus Bosnien stammende Autor mit „Vor dem Fest“ den Preis der Leipziger Buchmesse bekommen. Der 41-Jährige erzählt in seinem Roman über seine Großmutter, die langsam das Gedächtnis verliert, über die Flucht der Familie während des Bosnien-Kriegs nach Deutschland und behandelt dabei die Frage, welche Rolle Herkunft überhaupt spielt.

Saša Stanišić

Deutscher Buchpreis für Saša Stanišić - Dankesrede mit Wut

Als sich Saša Stanišić erhebt, fällt es ihm schwer zu sprechen. Vor wenigen Minuten hat er erfahren, dass er für seinen Roman „Herkunft“ den Deutschen Buchpreis 2019 erhält.

Viel Ehre, garantierte Verkaufzahlen und 25.000 Euro Preisgeld sind damit verbunden. Aber nicht vor Rührung versagt seine Stimme: Der 41-Jährige ist krank und außerdem wütend.

„Bitte halten Sie eine Spuckdistanz Abstand“, rät er den Gratulanten im Kaisersaal des Frankfurt Römer.

 Die für den Deutschen Buchpreis nominierten Titel auf einen Blick.

Gleich drei Debüts stehen auf der Shortlist

Ein großkotziger Fußballstar und ein schwules Pärchen, zwei dunkelhäutige Brüder und ein Epileptiker, der zum Helden wird. Männlichkeit wird neu verhandelt in den Büchern, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2019 stehen. Gleich drei Debüts haben es auf die Shortlist geschafft, aus der Mitte Oktober der beste deutsche Roman gewählt wird.

Mit ihren ersten Werken wurden Raphaela Edelbauer („Das flüssige Land“), Miku Sophie Kühmel („Kintsugi“) und Tonio Schachinger („Nicht wie ihr“) nominiert.

Shortlist Deutscher Buchpreis

Drei Debüts auf der Shortlist für den Buchpreis

Ein großkotziger Fußballstar und ein schwules Pärchen, zwei dunkelhäutige Brüder und ein Epileptiker, der zum Helden wird. Männlichkeit wird neu verhandelt in den Büchern, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2019 stehen. Gleich drei Debüts haben es auf die Shortlist geschafft, aus der Mitte Oktober der beste deutsche Roman gewählt wird.

Mit ihren ersten Werken wurden Raphaela Edelbauer („Das flüssige Land“), Miku Sophie Kühmel („Kintsugi“) und Tonio Schachinger („Nicht wie ihr“) nominiert.

Shortlist für Wilhelm Raabe-Literaturpreis

Der engere Nominierten-Kreis für den Wilhelm-Raabe-Literaturpreises steht fest. Hoffnungen auf eine der angesehensten literarischen Auszeichnungen in Deutschland dürfen sich die Autorinnen Judith Kuckart mit „Kein Sturm, nur Wetter“, Terézia Mora mit „Auf dem Seil“ und Jackie Thomae mit „Brüder“ machen.

Das teilten die Stadt Braunschweig und der Deutschlandfunk als Stifter der mit 30 000 Euro dotierten Auszeichnung am Dienstag mit. Auf der Shortlist stehen zudem Norbert Gstrein mit „Als ich jung war“ und Norbert Scheuer mit ...

Bücher

Deutscher Buchpreis: Viele Debüts auf der Longlist

Reihenweise haben es erste Werke junger Autoren in die Vorauswahl für den Deutschen Buchpreis 2019 geschafft. Auf der Longlist, die 20 Titel umfasst, stehen aber auch bekannte Namen wie Saša Stanišić, Ulrich Woelk oder Marlene Streeruwitz.

„Um die Zukunft des Lesens und des Schreibens muss uns da nicht bange sein“, sagte der Sprecher der siebenköpfigen Jury, der Literaturkritiker Jörg Magenau, am Dienstag in Frankfurt. „Besonders erfreulich“ findet die Jury, „dass es so viele gelungene Debüts zu entdecken gab“.

Saša Stanišić schreibt Abi-Prüfung mit

Der Bestseller-Autor Saša Stanišić (41, „Herkunft“) hat die Abitur-Deutschklausur in Hamburg mitgeschrieben - über seinen eigenen Roman.

„Freunde! Ich hab im Deutsch-Abi 13 Punkte geholt! "Vor dem Fest" ist in HH Abi-Lektüre, also schrieb ich mit und legte nach den 12 Zählern 1997 mit Goethes "Novelle" einen neuen Highscore hin. Das Ganze unter Pseudonym: Elisabeth von Bruck!“, schreibt Stanišić auf dem Kurznachrichtenportal Twitter. Er fährt fort: „Fand Goethe übrigens leichter als Stanišić, da es bei Goethe ja immer nur darum ...

Saša Stanišić bekam 2017 den Schubart-Literaturpreis. Gleich danach recherchierte er für sein neues Buch „Herkunft“. Jetzt las e

Jäger der Erinnerungen

In Aalen schließt sich für ihn ein Kreis. Das sagt Saša Stanišić vor seiner Lesung. 2017 wurde ihm hier der Schubart-Literaturpreis verliehen, gleich danach machte er sich an die Recherche für sein Buch „Herkunft“ mit dem Drachen auf dem Cover. Es handelt von „Heimaten“, Krieg und Flucht, Sprache, Tätern, Angst, Schwarzarbeit, den Großeltern, dem Fluss in der Heimatstadt und den bisweilen steilen Hügeln der Pubertät. Die war für ihn eine „extrem wichtige Zeit.