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Ein Bild, das die Schlussphase der Partie zwischen dem SSV Ulm 1846 Fußball und dem VfR Aalen gut trifft: Die Spatzen drücken, a

Erste Niederlage für die Spatzen

Ein kleiner Exkurs von der Regionalliga Südwest in die große Fußballwelt: Wenn sich Trainer Pep Guardiola von Manchester City einen Vorwurf gefallen lassen muss, dann den, dass er wichtige Partien vornehmlich in der Champions League durch Taktik-Experimente verzockt. Grämen muss er sich nicht, denn Experimente können auch glücken, wie Roland Seitz bewies. Der Trainer des VfR Aalen gewann im Donaustadion nicht die Champions League (oder sonst einen Titel), aber sein Team schlug den SSV Ulm 1846 2:0.

 Spieler, die auch beim Gegner höchsten Respekt genießen: Niklas Weissenberger (2. v. l.) vom TSV Essingen und Timo Barwan (r.)

Der Titelfavorit kommt nach Kirchbierlingen

Drei Niederlagen in Folge hat der SSV Ehingen-Süd in der Fußball-Verbandsliga einstecken müssen – und ausgerechnet jetzt treffen die Kirchbierlinger auf den Tabellenführer. Der TSV Essingen ist am Samstag, 26. September, 15.30 Uhr, zu Gast beim SSV, der versuchen wird, seine Negativserie zu beenden. Dazu bedarf es aber einer Steigerung gegenüber den zurückliegenden Spielen. In der vergangenen Saison bezwang Süd die Essinger zweimal knapp, doch die Qualität des ohnehin guten Kaders nahm im Sommer noch zu.

Sie müssen sich deutlich steigern: Die VfR-Offensivabteilung um Toni Vastic (rechts).

Hoffnung auf den angeschlagenen Boxer

Der Fokus liegt klar auf dem Spiel an diesem Freitag (19 Uhr) im Donaustadion. Dort trifft die Mannschaft von Cheftrainer Roland Seitz auf den SSV Ulm 1846 Fußball – ein echtes Schwergewicht und ein Spitzenteam in der Regionalliga. Viel spricht eigentlich in diesen Tagen wahrlich nicht für ein Erfolgserlebnis für den VfR Aalen (Tabellen-19., 3 Punkte). Aber genau das soll die Chance sein.

„Warum nicht in Ulm?“, fragt VfR-Trainer Seitz und blickt in die Gesichter der anwesenden Journalisten bei der Pressekonferenz an diesem ...

Derby in der Regionalliga Südwest: Ulm trifft auf Aalen

Derby in der Regionalliga Südwest: Ulm trifft auf Aalen

Der SSV Ulm 1846 Fußball hat momentan einen kleinen Höhenflug. Keine Niederlage in den letzten 10 Spielen, eine Runde weiter im Pokal, 39 geschossene Tore und nur 3 Gegentreffer sorgen bei den Spatzen für den 5. Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest. Am Freitagabend steht das Derby gegen den VfR Aalen an. Die stehen momentan am unteren Ende der Tabelle mit drei Niederlagen und erst einem Sieg.Zusätzlich dazu mussten sie ihr nächstes Heimspiel gegen den FC Gießen aufgrund eines Corona-Falls in deren Mannschaft absagen.

Das Spiel der Aalener gegen Gießen wird verlegt.

VfR: Nach Ulm ist Pause

Nun ist also Fakt. Der Fußball-Regionalligist VfR Aalen hat nach dem Spiel am Freitag gegen den SSV Ulm 1846 Fußball erst einmal Pause. Das Heimspiel gegen den FC Gießen (eigentlich Mittwoch, 30. September, um 19 Uhr) muss aufgrund eines Corona-Falles beim FC ausfallen. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Das nächste Heimspiel steht damit am 10. Oktober gegen Mainz auf dem Plan.

Derzeit wollen wohl nicht viele mit VfR-Cheftrainer Roland Seitz (rechts) tauschen.

Übernächster VfR-Gegner mit Corona-Fall

Spätestens nach der Ansage von Giuseppe Lepore (VfR-Geschäftsführer) vom Montag sollten die Sinne bei allen Spielern und Trainern des VfR Aalen geschärft sein. Es wartet der SSV Ulm 1846 Fußball am Freitagabend (Donaustadion, 19 Uhr). Danach könnte eine kleine Pause drohen.

Nun hat es also auch Gießen erwischt. „Wir haben einen positiven Corona-Fall. Das Training wird bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, die Behörden sind informiert. Wir warten jetzt auf weitere Anweisungen vom Gesundheitsamt“, bestätigte der Co-Trainer Marco ...

Von links: Iris Mann, Andreas Stich, Arthur Abele, Gernot Gruber, Stefanie Dauber und Martin Rivoir im Donaustadion.

Ausbau des Donaustadions: So will die SPD das Land unter Druck setzen

Gerade einmal fünf deutsche Stadien sind für internationale Leichtathletik-Wettbewerbe geeignet. Eins davon steht nur pro forma auf der Liste: das Ulmer Donaustadion. Die Wettkampfanlagen dort sind zwar ganz gut in Schuss, die Mehrkampfanlage richtet die Stadt gerade für rund eine halbe Million Euro her. Doch die Umkleiden sind nicht zeitgemäß, zu klein und veraltet. Die Sitzplätze sollten ausgebaut werden, ein angemessener Vip-Bereich fehlt. Und für Fernseh-Übertragungen gibt es zu wenig Platz.

Sind in der Pflicht: Die Spieler des VfR Aalen.

VfR-Geschäftsführer: „Es stehen alle auf dem Prüfstand“

So geht es nicht. Das haben nicht nur die anwesenden knapp 500 Zuschauer in der Ostalb Arena am vergangenen Sonntag gesehen. Regionalligist Aalen hat mit der 1:2-Niederlage gegen Bayern Alzenau einen neuerlichen Tiefpunkt in einer noch jungen Saison erreicht. Nach Kapitän Daniel Bernhardt warnt nun auch Aalens Geschäftsführer Giuseppe Lepore jeden einzelnen Spieler beim VfR.

„Das reicht nicht. So eine Leistung können und wollen wir nicht anbieten“, stellt Lepore schon zu Beginn des Gesprächs unumwunden klar und weiter: „Da gibt es ...

Erzielte nach einem perfekten Konter das 2:0: Kai Merk (Mitte).

Alles eine Frage der Einstellung

Durchatmen. Das 2:0 gegen den SSV Ulm 1846 Fußball sacken lassen. Spürbar die Erleichterung bei den Spielern, Fans und den Verantwortlichen des Fußball-Regionalligisten VfR Aalen. Dennoch schwang sie auch kurz nach dem Triumph an der Donau noch mit, die Befürchtung: Es könnte nur noch so eine Eintagsfliege gewesen sein.

Reden wollten sie nicht alle. Obwohl sie nach diesem 2:0-Sieg doch einiges hätten klarstellen können. Gino Windmüller beispielsweise, der zurückkehrte nach Verletzung und seine Abwehr stabil um sich formierte – trotz ...

Ein sicherer Rückhalt: Daniel Bernhardt.

VfR-Kapitän: „80 Prozent im nächsten Jahr arbeitslos“

Daniel Bernhardt ist ein Mann klarer Worte. Daher wird er auch oft und gerne befragt. So auch nach der Pleite seiner Aalener am Sonntag gegen den FC Bayern Alzenau und er hatte wieder etwas zu sagen.

Bernhardt hatte seine Leistung auf den Platz gebracht und das gehalten, was er eben halten konnte. Dass es dennoch nicht zu einem Punkt gereicht hat, das lag an anderen Dingen. „Wir haben zu viele Spieler in der Truppe, die zufrieden sind in der Position, die sie beim VfR Aalen spielen“, legte der Kapitän und Publikumsliebling los.