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Sie müssen sich deutlich steigern: Die VfR-Offensivabteilung um Toni Vastic (rechts).

Hoffnung auf den angeschlagenen Boxer

Der Fokus liegt klar auf dem Spiel an diesem Freitag (19 Uhr) im Donaustadion. Dort trifft die Mannschaft von Cheftrainer Roland Seitz auf den SSV Ulm 1846 Fußball – ein echtes Schwergewicht und ein Spitzenteam in der Regionalliga. Viel spricht eigentlich in diesen Tagen wahrlich nicht für ein Erfolgserlebnis für den VfR Aalen (Tabellen-19., 3 Punkte). Aber genau das soll die Chance sein.

„Warum nicht in Ulm?“, fragt VfR-Trainer Seitz und blickt in die Gesichter der anwesenden Journalisten bei der Pressekonferenz an diesem ...

Derby in der Regionalliga Südwest: Ulm trifft auf Aalen

Derby in der Regionalliga Südwest: Ulm trifft auf Aalen

Der SSV Ulm 1846 Fußball hat momentan einen kleinen Höhenflug. Keine Niederlage in den letzten 10 Spielen, eine Runde weiter im Pokal, 39 geschossene Tore und nur 3 Gegentreffer sorgen bei den Spatzen für den 5. Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest. Am Freitagabend steht das Derby gegen den VfR Aalen an. Die stehen momentan am unteren Ende der Tabelle mit drei Niederlagen und erst einem Sieg.Zusätzlich dazu mussten sie ihr nächstes Heimspiel gegen den FC Gießen aufgrund eines Corona-Falls in deren Mannschaft absagen.

Das Spiel der Aalener gegen Gießen wird verlegt.

VfR: Nach Ulm ist Pause

Nun ist also Fakt. Der Fußball-Regionalligist VfR Aalen hat nach dem Spiel am Freitag gegen den SSV Ulm 1846 Fußball erst einmal Pause. Das Heimspiel gegen den FC Gießen (eigentlich Mittwoch, 30. September, um 19 Uhr) muss aufgrund eines Corona-Falles beim FC ausfallen. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Das nächste Heimspiel steht damit am 10. Oktober gegen Mainz auf dem Plan.

Derzeit wollen wohl nicht viele mit VfR-Cheftrainer Roland Seitz (rechts) tauschen.

Übernächster VfR-Gegner mit Corona-Fall

Spätestens nach der Ansage von Giuseppe Lepore (VfR-Geschäftsführer) vom Montag sollten die Sinne bei allen Spielern und Trainern des VfR Aalen geschärft sein. Es wartet der SSV Ulm 1846 Fußball am Freitagabend (Donaustadion, 19 Uhr). Danach könnte eine kleine Pause drohen.

Nun hat es also auch Gießen erwischt. „Wir haben einen positiven Corona-Fall. Das Training wird bis auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, die Behörden sind informiert. Wir warten jetzt auf weitere Anweisungen vom Gesundheitsamt“, bestätigte der Co-Trainer Marco ...

Von links: Iris Mann, Andreas Stich, Arthur Abele, Gernot Gruber, Stefanie Dauber und Martin Rivoir im Donaustadion.

Ausbau des Donaustadions: So will die SPD das Land unter Druck setzen

Gerade einmal fünf deutsche Stadien sind für internationale Leichtathletik-Wettbewerbe geeignet. Eins davon steht nur pro forma auf der Liste: das Ulmer Donaustadion. Die Wettkampfanlagen dort sind zwar ganz gut in Schuss, die Mehrkampfanlage richtet die Stadt gerade für rund eine halbe Million Euro her. Doch die Umkleiden sind nicht zeitgemäß, zu klein und veraltet. Die Sitzplätze sollten ausgebaut werden, ein angemessener Vip-Bereich fehlt. Und für Fernseh-Übertragungen gibt es zu wenig Platz.

Sind in der Pflicht: Die Spieler des VfR Aalen.

VfR-Geschäftsführer: „Es stehen alle auf dem Prüfstand“

So geht es nicht. Das haben nicht nur die anwesenden knapp 500 Zuschauer in der Ostalb Arena am vergangenen Sonntag gesehen. Regionalligist Aalen hat mit der 1:2-Niederlage gegen Bayern Alzenau einen neuerlichen Tiefpunkt in einer noch jungen Saison erreicht. Nach Kapitän Daniel Bernhardt warnt nun auch Aalens Geschäftsführer Giuseppe Lepore jeden einzelnen Spieler beim VfR.

„Das reicht nicht. So eine Leistung können und wollen wir nicht anbieten“, stellt Lepore schon zu Beginn des Gesprächs unumwunden klar und weiter: „Da gibt es ...

Ein sicherer Rückhalt: Daniel Bernhardt.

VfR-Kapitän: „80 Prozent im nächsten Jahr arbeitslos“

Daniel Bernhardt ist ein Mann klarer Worte. Daher wird er auch oft und gerne befragt. So auch nach der Pleite seiner Aalener am Sonntag gegen den FC Bayern Alzenau und er hatte wieder etwas zu sagen.

Bernhardt hatte seine Leistung auf den Platz gebracht und das gehalten, was er eben halten konnte. Dass es dennoch nicht zu einem Punkt gereicht hat, das lag an anderen Dingen. „Wir haben zu viele Spieler in der Truppe, die zufrieden sind in der Position, die sie beim VfR Aalen spielen“, legte der Kapitän und Publikumsliebling los.

Auch SSV-Neuzugang mühte sich vergeblich um einen Treffer.

Das nächste torlose Remis

Dafür, dass das Mammut-Programm des SSV Ulm 1846 Fußball der jungen Saison kein Zuckerschlecken ist, kann exemplarisch die vergangene Woche genommen werden: samstags das DFB-Pokalduell gegen Aue (2:0), mittwochs das intensive Ligaspiel gegen den FSV Frankfurt (3:1) und wieder samstags die nächste schwierige Partie in der Regionalliga Südwest gegen den FC Astoria Walldorf. In der Reihe ist die Begegnung die Ausreißerin, denn am Ende gab es für die Ulmer Spatzen keinen Sieg, sondern ein 0:0-Unentschieden.

Wurde oft im Stich gelassen: Daniel Bernhardt (Mitte, gegen seine ärgsten Widersacher Bouthakrit und Brauburger).

VfR ohne Leidenschaft, schwach – ein merkwürdiger Auftritt

Mindestens 60 bis 70 Minuten hat der VfR Aalen nicht wirklich auf dem Feld gestanden. Zeigte eine leidenschaftslose Vorstellung und lag folgerichtig mit 0:2 zurück. Bezeichnend der erste Eckball der Aalener wurde erst in der 85. Minute in die Statistik aufgenommen. Der Gegner Bayern Alzenau verpasste es allerdings für noch klarere Verhältnisse zu sorgen und hätte um ein Haar tatsächlich den verdienten Sieg an diesem Sonntagnachmittag in der Ostalb-Arena noch aus der Hand gegeben.