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 Das Aus der SHW zeigt: „Auch die stolzeste Tradition ist kein Garant mehr für das Überleben eines Unternehmen.“

Kommentar zur SHW-Schließung: Blick in die Zukunft richten

Das angekündigte Ende der Wasseralfinger Hüttenwerk-Gießerei zeigt, dass im globalen Wettbewerb heute auch die stolzeste Tradition und hohes Können keine Garanten mehr fürs Überleben sind. Es macht zugleich aber auch deutlich, wie wichtig es für eine Stadt wie Aalen ist, Rahmenbedingungen und ein Klima zu schaffen, in denen neue, junge und zukunftsgerichtete Unternehmen entstehen, groß werden und vor allem am Ende auch hier bleiben können.

Das aus einer starken Hochschule hervorgehende Know-how hierfür gehört ebenso dazu wie ...

Das sagen Bürgermeister und IG Metall zum SHW-Aus

Das Gießereiunternehmen SHW CT aus Wasseralfingen gibt auf. Die Suche nach einem neuen Investor nach der verkündeten Insolvenz blieb erfolglos. Am Donnerstag mussten die Verantwortlichen ihren 150 Mitarbeitern sagen, dass sie entlassen werden. So fallen die Reaktionen in der Region aus: 

Roland Hamm, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Aalen: Es sei eine „sehr traurige Betriebsversammlung“ gewesen, die da am frühen Donnerstagnachmittag in der Wasseralfinger SHW-Gießerei stattgefunden habe, berichtet Hamm.

SHW CT: Ältester Industriebetrieb Deutschlands - Historische Übersicht

Mit dem offiziellen Gründungsjahr 1365 gilt der Gießereibetrieb SHW CT als das älteste deutsche Industrieunternehmen. Das Werk Königsbronn geht auf das Jahr 1365 zurück. 1608 soll Hans Sigmund von Woellwarth im Wald bei Attenhofen „Durch Gottes Gnadt“ Eisenerz gefunden haben. 1671 entstand dann in Wasseralfingen der erste Hochofen. Bis zu 2000 Menschen waren im folgenden Jahrhundert in Wasseralfingen in der Hüttenindustrie der Fürstpropstei Ellwangen beschäftigt.

150 Mitarbeiter beschäftigt: Traditionsreiche Gießerei SHW CT vor dem Aus

Die Hiobsbotschaft kurz vor Weihnachten hat am Donnerstag zum düsteren und trüben Wetter gepasst: Das Gießereiunternehmen SHW CT in Wasseralfingen muss seinen Geschäftsbetrieb voraussichtlich im ersten Quartal 2019 einstellen. Diese Entscheidung hat der Gläubigerausschuss in einem einstimmigen Beschluss mit Zustimmung des Sachwalters getroffen. Grund sind nach Angaben der Kanzlei Pluta, fehlendes Interesse von Investoren an einer Übernahme und ein erheblicher Auftragseinbruch in den vergangenen Wochen.

 Das Bild zeigt die Geehrten der SHW-Bergkapelle mit dem Vorsitzenden Eugen Krämer, dem zweiten Vorsitzenden Helmut Legner und d

Lob für vorbildliche Jugendarbeit

Traditionell hat am zweiten Adventssamstag die Weihnachtsfeier der SHW-Bergkapelle Wasseralfingen im Kellerhaus in Oberalfingen stattgefunden. Dabei wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Nach der Begrüßug durch den Vorsitzenden Eugen Krämer durfte natürlich die musikalische Umrahmung nicht fehlen, die in diesem Jahr durch das Klarinettenensemble erfolgte. Himmlischen Beistand bekamen die Musiker mit ihren Angehörigen durch zwei Engel. Christa Stirner und Heike Schreckenhöfer deckten in Reimen und Bildern den einen oder anderen ...

 Vier Chöre und Kapellen gestalteten das 34. Adventskonzert im Treppenhaus des Aalener Landratsamts. Im Bild der Gospelchor der

Adventsstimmung in der „Scala von Aalen“

Auch beim 34. Adventskonzert ist das Treppenhaus des Aalener Landratsamts auf drei Stockwerken wieder zur Tribüne, zum Logenplatz und zum Klangkörper für ein wohlklingendes und beeindruckendes Hörerlebnis geworden. Es war für alle etwas dabei über und unter dem großen Adventskranz mit der zweiten brennenden Kerze: stimmungsvolle Gospels, die von Saxofonen begleitete Schlittenfahrt, swingende Weihnachtskekse und der orchestrale „Spirit of Christmas“ von der SHW-Bergkapelle.

 Hiobsbotschaft kurz vor Weihnachten: Der Kaufvertrag über das Traditionsunternehmen SHW CT ist rückgängig gemacht worden.

Verkauf der SHW-Gießerei ist aufgehoben

Die Eigenverwaltung des Gießereiunternehmens SHW CT in Wasseralfingen und der Machining Technologies (MT) in Königsbronn ist vom Kaufvertrag mit dem Investor, der Rheinischen Mittelstandsbeteiligungs GmbH (RMB), zurückgetreten. Diese Entscheidung erfolgte nach einem einstimmigen Beschluss des Gläubigerausschusses mit Zustimmung des Sachwalters. Grund seien wirtschaftliche Schwierigkeiten des Investors, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung der Kanzlei Pluta.

 Für Carola Merk-Rudolph, Fraktionsvorsitzende der SPD im Bopfinger Gemeinderat, ist Kommunalpolitik „gelebte Demokratie“.

Carola Merk-Rudolph: Früher Sportunterricht im Frauenknast, heute Gemeinderätin

Carola Merk-Rudolph steht mitten im Leben. Was sie tut, tut sie von Herzen, mit Selbstvertrauen, Sachverstand und Humor: als Mutter, an der Realschule Bopfingen, im SPD-Ortsverein Bopfingen-Sechta-Ries, als Gemeinde- und Kreisrätin. Sie kennt Erfolg und Verlust sehr persönlich. Von wegen abgehobene Politiker – das kann über die Landtagskandidatin der Sozialdemokraten von 2016 gewiss niemand sagen.

Eine Anekdote aus dem Wahlkampf von damals gefällt Carola Merk-Rudolph besonders gut.

 Für 1,8 Millionen Euro wird die B 19 in Hüttlingen saniert.

1,8 Millionen für den Ausbau der B 19

Im Februar soll mit den beiden Bauabschnitten zur Sanierung der innerörtlichen B 19 in Hüttlingen begonnen werden. Das rund 1,8 Millionen Euro teure Projekt, mit dem das Aalener Unternehmen Rossaro beauftragt wurde, wird gemeinsam vom Regierungspräsidium und der Gemeinde finanziert. Das Regierungspräsidium will 1,07 Millionen Euro und die Kommune 790 000 Euro übernehmen.

Der erste Abschnitt beginnt bei der Brücke über den Mittelbach (nördlich SHW) und endet bei der Tankstelle.

SHW-Bergkapelle auf dem Wochenmarkt

Die SHW-Bergkapelle steht am Samstag, 1. Dezember, auf dem Wasseralfinger Wochenmarkt und verkauft Plätzchen, Kaffee, Kuchen sowie Bastelarbeiten und Adventsgestecke. Ab 10 Uhr spielen das Jugendorchester und die Steiger Minis. Der Erlös fließt in die Konzertreise des Jugendorchesters nach Kanada 2020.