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Für die Artenvielfalt

Müller: Schließung von Wildtiermärkten in Asien und Afrika

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat eine schnelle Schließung von 50 Wildtiermärkten in Asien und Afrika gefordert, um die Übertragung gefährlicher Krankheiten auf den Menschen einzudämmen.

„Je mehr die natürlichen Lebensräume schrumpfen, desto größer ist die Gefahr, dass Viren vom Tier auf den Menschen überspringen. Corona ist das jüngste Beispiel“, sagte der CSU-Politiker am Mittwoch in Berlin. „Deswegen müssen wir viel entschlossener die natürlichen Lebensräume schützen und gegen Wildtierhandel und Wildtiermärkte vorgehen.

Ernst Prost in den Räumlichkeiten seines Leipheimer Schlosses.

Ernst Prost, der Corona-Kämpfer von Liqui Moly

In der Corona-Krise ist Ernst Prost in seinem Element. Der Chef des Ulmer Ölspezialisten Liqui Moly hat sich ganz dem Kampf gegen die Pandemie verschrieben. Er schlafe nur noch wenige Stunden, sagt der Multimillionär im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“, und er versuche, dort zu helfen, wo es am meis-ten brennt.

Zweifel kennt der kernige Bayer nicht. Kompromisse macht er ungern. Was treibt den Bewohner eines Schlosses an, der in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, auch schon mal gegen große Aktiengesellschaften wettert und ...

In 50 Jahren könnten rund 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden – sofern sie nicht auswandern.

Die große Hitze droht

Wenn der Ausstoß der Treibhausgase nicht gemindert wird, könnten in 50 Jahren 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden. Sie würden in Gebieten leben, in der die jährliche Durchschnittstemperatur mehr als 29 Grad Celsius beträgt – so sie denn nicht auswandern. Damit befänden sie sich außerhalb der klimatischen Nische, die der Mensch seit mindestens 6000 Jahren bewohnt, berichten Wissenschaftler um Marten Scheffer von der Wageningen University (Niederlande) in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).

Hitze und Trockenheit

Drittel der Weltbevölkerung könnte unter großer Hitze leiden

Wenn der Ausstoß der Treibhausgase nicht gemindert wird, könnten in 50 Jahren 3,5 Milliarden Menschen unter großer Hitze leiden. Sie würden in Gebieten leben, in der die jährliche Durchschnittstemperatur mehr als 29 Grad Celsius beträgt - so sie denn nicht auswandern.

Damit befänden sie sich außerhalb der klimatischen Nische, die der Mensch seit mindestens 6000 Jahren bewohnt, berichten Wissenschaftler um Marten Scheffer von der Wageningen University (Niederlande) in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften ...

Christopher Clark

Sir Christopher Clark bereist die Vor-Corona-Welt

Erst kam die Deutschland-Saga, dann die Europa-Saga - und nun erkundet der Historiker Christopher Clark die ganze Welt.

„Welten-Saga“ heißt seine neue ZDF-Reihe, die am Sonntag um 19.30 Uhr beginnt. Der australische Deutschland-Experte, der seit vielen Jahren in England lebt, stellt dabei herausragende Welterbestätten der Unesco vor.

Die Serie auf dem Terra-X-Sendeplatz führt an spektakuläre Orte auf vier Kontinenten. Die sechs Teile behandeln Afrika, Indien, den Orient, Lateinamerika, Europa und Südostasien.

 Die Leiterin des Winterlinger Weltladens Birgit Windbacher (links) und Schülerin Elif Öbekci halten die Abstandsregeln ein.

Weltladen setzt weiter auf Lieferservice

Auch der Winterlinger Weltladen war von der Schließung als Folge der Corona- Pandemie betroffen. Das Team um Brigit Windbacher bestehend aus elf Mitarbeitern musste sich rasch darauf einstellen und begann in dieser Notsituation einen Lieferservice aufzubauen. Da sich dieser Bringdienst bewährt hat, soll er auch jetzt nach der Wiedereröffnung fortgesetzt werden, zumal viele Kunden nach wie vor verunsichert seien und den Besuch des Ladengeschäfts noch scheuten, so Windbacher.

Tiger in Nepal

Tiger auf Rekordhöhe in Nepal unterwegs

Ein Tiger ist in Nepal in ungewöhnlich hohem Territorium unterwegs gewesen. Eine Fotofalle habe im Westen des Landes Aufnahmen des Tieres in 2500 Metern Höhe gemacht, teilte das nepalesische Wald- und Umweltministerium mit.

„Es ist wahrscheinlich, dass Tiger neue Gebiete erkunden, weil sie angesichts eines allmählichen Wachstums ihrer Population zu wenig Lebensraum und Beutetiere haben“, sagte Chiran Pokharel, Artenschutzexperte des Ministeriums, der Deutschen Presse-Agentur.

Diagramm

Erschreckend nah dran

Der Text liest sich wie eine unheilvolle Vorhersage der Coronavirus-Pandemie. 2012 hatte die Bundesregierung in einer Risiko-analyse die weltweite Ausbreitung eines neuartigen Erregers durchspielen lassen. Die teils deutlichen Parallelen zum Jahr 2020 rufen sogar Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Sie sehen in dem fiktiven Szenario einen Geheimplan der Regierung. Auch wenn das Unsinn ist – einige der Schwachstellen und derzeitigen Probleme des Gesundheitssystem hat die Analyse vorausgesagt.

Wenn Tiger Menschen töten

Wenn Tiger Menschen töten - und wie man das verhindern kann

Es passierte, als Bhadai Tharu im Wald mit mehr als hundert anderen Dorfbewohnern Gras schnitt. Mit dem Gras wollte der Tigerschützer aus Nepal das Dach seines Hauses reparieren. So wie jedes Jahr.

Doch dann kam da wie aus dem Nichts das vom Aussterben bedrohte Tier, dessen Wald Tharu täglich patrouillierte und das er mit Stöcken vor Wilderern beschützte. Die Wilderer verkaufen die Körperteile des Tigers oft illegal nach China - wo sie etwa als Dekoartikel oder als Teil traditioneller chinesischer Medizin enden.

Toilettenpapier

Ob Klo, Knast oder Brautkleid: Wunderwaffe Toilettenpapier

Kaum eine andere Ware scheint sich zurzeit derartiger Beliebtheit zu erfreuen wie das Klopapier. Reihenweise leere Regale in Supermärkten und Drogerien zeugen von der Jagd der Deutschen nach dem Hygieneprodukt.

Zeit, ein bisschen mehr über die alltäglichen Blättchen Papier zu lernen, die den Menschen in Deutschland gerade so sehr am Herzen liegen.

ERFUNDEN IN CHINA

Erfunden wurde das Klopapier - wie auch das Papier - in China.