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Ein Flugzeug von Ryanair steht auf dem Vorfeld

Flughafen Nürnberg: 2020 rund 600 000 Fluggästen weniger

Die für April 2020 angekündigte Schließung der Nürnberger Basis der Billigfluggesellschaft Ryanair stellt den Flughafen vor große Probleme. Es müsse in diesem Jahr mit einem Rückgang von rund 600 000 Passagieren gerechnet werden, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag bei der Vorstellung des Beteiligungsberichts der Staatsregierung in München. „Das ist eine echte Belastungsprobe, aber wir bemühen uns um einen konsequenten Sparkurs, ohne dass jedoch die generelle Attraktivität des Flughafens darunter leidet.

Easyjet

Höhere Ticketpreise stimmen Easyjet zuversichtlicher

Höhere Ticketpreise im Weihnachtsquartal haben den Ausblick beim britischen Billigflieger Easyjet verbessert.

Im gesamten Winterhalbjahr von Oktober bis März dürfte der um Sondereffekte bereinigte saisontypische Verlust vor Steuern geringer ausfallen als ein Jahr zuvor, teilte der Rivale von Ryanair und Lufthansa am Dienstag in Luton bei London mit.

Easyjet-Chef Johan Lundgren führte die Entwicklung auch auf den allgemein gebremsten Ausbau des Flugangebots europäischer Airlines zurück.

Verkehrsflüge

Weniger Flüge im deutschen Luftraum

Im deutschen Luftraum ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2013 die Zahl der Flugbewegungen wieder gesunken. 3,34 Millionen kontrollierte Flugbewegungen waren 0,4 Prozent weniger als 2018, wie die Deutsche Flugsicherung am Montag in Langen bei Frankfurt berichtete. Luftfahrtverbände schlossen eine aufkeimende „Flugscham“ bei den Passagieren als Ursache des Rückgangs aus und verwiesen auf die schwache Konjunktur und spezifische Entwicklungen der Luftverkehrsbranche.

Gewerkschaft Ufo

Tauwetter bei Lufthansa: Zu Mediation mit Ufo bereit

Nach drei Streikwellen können Passagiere der Lufthansa auf störungsfreie Monate hoffen. In dem festgefahrenen Tarifkonflikt mit der Kabinen-Gewerkschaft Ufo hat der Konzern am Montag angekündigt, einer Mediation zu nicht-tariflichen Streitthemen zustimmen zu wollen.

Bislang hatte das Unternehmen dazu ein richterliches Güteverfahren vorgeschlagen. Unter anderem wegen dieses Streitpunktes konnten die beiden designierten Schlichter Frank-Jürgen Weise und Matthias Platzeck ihre Vermittlungstätigkeit noch nicht aufnehmen.

Ryanair

Ryanair erwartet wieder Milliardengewinn

Europas größter Billigflieger Ryanair steuert nach einem überraschend guten Weihnachtsgeschäft doch wieder auf einen Milliardengewinn zu.

Trotz des Preiskampfs in der Branche und des Flugverbots für die Boeing 737 Max soll der Überschuss im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März jetzt 950 Millionen bis 1,05 Milliarden Euro erreichen, wie das irische Unternehmen am Freitag in Dublin mitteilte. Zuletzt hatte Ryanair-Chef Michael O'Leary 800 bis 900 Millionen Euro in Aussicht gestellt, nachdem das Ergebnis im Vorjahr auf 885 Millionen ...

25.11.2019, Brandenburg, Schönefeld: Ein veraltetes Logo der Fluggesellschaft Lufthansa ist an einem Check-in-Schalter im Termin

2020 heißt es: Willkommen auf dem Retro-Flughafen BER

„Willkommen auf dem modernsten Flughafen Europas“ – der Satz war einst überall zu lesen: auf Broschüren, Einladungen, Kaffeetassen. Vor acht Jahren wurde zur Eröffnungsfeier des neuen Hauptstadtflughafens geladen. Was folgte? Die Welt hat herzhaft gelacht über die vermeintliche deutsche Ingenieurskunst. Viele Jahre, einige Rücktritte und mehrere Milliarden Euro später soll es nun dieses Jahr wirklich so weit sein, am 31. Oktober. Doch allzu modern ist der BER jetzt nicht mehr.

Flugzeug hebt von Landebahn in die Luft ab

München: Protest gegen Flughafenausbau

Der Bau einer umstrittenen dritten Startbahn am Flughafen München liegt nach dem bayerischen Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern bis zur Landtagswahl 2023 auf Eis. Dennoch bahnt sich ein neuer Konflikt um den Ausbau des zweitgrößten deutschen Airports an. Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) und das Bündnis „aufgeMUCkt“ haben massiven Widerstand gegen die Erweiterung der Kapazitäten des Terminal 2 angekündigt. Diese planen die Flughafengesellschaft FMG und die Lufthansa.

Ryanair-Maschine

Boeings Krise um 737-Max-Modell bremst Ryanair

Die schwere Krise des Flugzeugbauers Boeing mit seinem Mittelstreckenjet Boeing 737 Max belastet weiterhin auch Europas größten Billigflieger Ryanair.

„Wir haben eine Schwierigkeit - und die hat drei Buchstaben“, sagte Unternehmenschef Michael O'Leary der „Wirtschaftswoche“. Die irische Airline hätte bis zum kommenden Sommer 58 Maschinen bekommen sollen. „Dann ging das runter auf 30, dann 20, dann zehn und zuletzt vielleicht nur fünf. Eventuell bekommen wir die ersten Jets auch erst im Oktober 2020.

Frank Werneke

Gewerkschaften: Öffentliche Aufträge nur an Tarifpartner

Die Gewerkschaften fordern, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen mit Tarifverträgen vergeben werden. „Ein zentraler Schritt ist, dass die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Tarifbindung geknüpft wird“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke erläuterte: „Bund, Länder, Kommunen und öffentliche Unternehmen vergeben jedes Jahr Aufträge in einer Größenordnung von 400 Milliarden Euro.

 Sachsen, Dresden: Ein Flugzeug fliegt an der Sonne vorbei.

Weniger Kampfpreise für Flugtickets: Atempause für Branche und Klima

Weiter für zehn Euro nach Mallorca? Die Debatte um spottbillige Flugtickets und den Wunsch nach mehr Klimaschutz dürften Europas Fluggesellschaften auch im neuen Jahr begleiten. Dabei geht es bei den Billigflügen nicht nur um den wachsenden CO2-Ausstoß – sondern auch darum, wie viele Airlines in der Preisschlacht noch die Flügel streichen müssen. Ironischerweise könnte ausgerechnet das anhaltende Flugverbot für die Boeing 737 Max der Branche und der Umwelt eine Atempause verschaffen.