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Passagiere am Flughafen Tegel

Immer weniger Passagiere fliegen innerdeutsch

Auf Flügen innerhalb Deutschlands waren 2019 zum zweiten Mal in Folge weniger Menschen unterwegs. Die Zahl der Passagiere sank um 1,9 Prozent auf 47,1 Millionen, wie aus Daten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen hervorgeht.

2018 hatte es einen Rückgang um 0,8 Prozent gegeben. Auf innerdeutschen Flügen flogen damit im vergangenen Jahr nur noch knapp ein Prozent mehr Fluggäste als noch vor zehn Jahren. Seit August gehen die Zahlen kontinuierlich zurück.

Immer weniger Passagiere fliegen innerdeutsch

Auf Flügen innerhalb Deutschlands waren 2019 zum zweiten Mal in Folge weniger Menschen unterwegs. Die Zahl der Passagiere sank um 1,9 Prozent auf 47,1 Millionen, geht aus Daten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen hervor. Einen Grund sieht der Verband im Streik bei Germanwings. Aber auch Kostendruck und Wettbewerb spielten eine Rolle. Vor allem Easyjet und Ryanair hätten ihr Angebot ausgedünnt. Hinzu kämen ungewisse Konjunkturaussichten und steigende Ölpreise.

LOT übernimmt Condor

Polnische LOT übernimmt Condor - Wachstumspläne in Osteuropa

Fast vier Monate nach der Insolvenz von Thomas Cook ist Condor gerettet: Unter dem künftigen Eigner, der polnischen Airline LOT, soll der Ferienflieger neue Flugzeuge bekommen und bald auch aus dem europäischen Ausland abheben. So könnte die Condor, die nur dank Staatshilfen über den Winter gekommen war, für Urlauber in Osteuropa attraktiv werden. „Es gibt keine Unsicherheit mehr. Condor wird nicht nur überleben, sondern stark wachsen“, versprach LOT-Chef Rafał Milczarski am Freitag am Frankfurter Flughafen.

Ein Flugzeug von Ryanair steht auf dem Vorfeld

Flughafen Nürnberg: 2020 rund 600 000 Fluggästen weniger

Die für April 2020 angekündigte Schließung der Nürnberger Basis der Billigfluggesellschaft Ryanair stellt den Flughafen vor große Probleme. Es müsse in diesem Jahr mit einem Rückgang von rund 600 000 Passagieren gerechnet werden, sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag bei der Vorstellung des Beteiligungsberichts der Staatsregierung in München. „Das ist eine echte Belastungsprobe, aber wir bemühen uns um einen konsequenten Sparkurs, ohne dass jedoch die generelle Attraktivität des Flughafens darunter leidet.

Easyjet

Höhere Ticketpreise stimmen Easyjet zuversichtlicher

Höhere Ticketpreise im Weihnachtsquartal haben den Ausblick beim britischen Billigflieger Easyjet verbessert.

Im gesamten Winterhalbjahr von Oktober bis März dürfte der um Sondereffekte bereinigte saisontypische Verlust vor Steuern geringer ausfallen als ein Jahr zuvor, teilte der Rivale von Ryanair und Lufthansa am Dienstag in Luton bei London mit.

Easyjet-Chef Johan Lundgren führte die Entwicklung auch auf den allgemein gebremsten Ausbau des Flugangebots europäischer Airlines zurück.

Verkehrsflüge

Weniger Flüge im deutschen Luftraum

Im deutschen Luftraum ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2013 die Zahl der Flugbewegungen wieder gesunken. 3,34 Millionen kontrollierte Flugbewegungen waren 0,4 Prozent weniger als 2018, wie die Deutsche Flugsicherung am Montag in Langen bei Frankfurt berichtete. Luftfahrtverbände schlossen eine aufkeimende „Flugscham“ bei den Passagieren als Ursache des Rückgangs aus und verwiesen auf die schwache Konjunktur und spezifische Entwicklungen der Luftverkehrsbranche.