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Am Fasnetsdienstag war der Grüne Baum in Mietingen zum letzten Mal geöffnet. Von links: Arthur Berg, Ruth Kobsch und Herbert De

Abschied in Reim und Liedern

Trauer um die verflossene Fasnet hat sich am Dienstag in Mietingen vermischt mit der Trauer über das Ende des Gasthauses Grüner Baum mit den Wirtsleuten Ruth Kobsch und Hermann Grimm.

Am letzten Öffnungstag sind Gasthaus und Nebenzimmer proppenvoll. Peter Rodi hat einen Sattelzug neben das Gebäude gestellt und darin eine Bar eröffnet. Die Wirtsleute schaffen es nicht mehr alleine, mehrere Kellnerinnen gehen ihnen zur Hand. Die Gasträume sind geschmückt mit Fasnetsdekoration, und auch einige Besucher tragen Fasnetskostüm.


Die zwölf Damen des Mietinger Hofballetts.

„Gipfeltreffen“ bei der Prunksitzung

Trump, Merkel und eine Rockband haben bei der Prunksitzung in Mietingen am Samstag für beste Laune in der voll besetzten Narrenhalla gesorgt. Eine geniale Bütt und zwölf junge Gardetänzerinnen sorgten außerdem für eine Show im großen Stil.

Mit der Hofkapelle vorweg zog der Elferrat mit Präsident Günne I. in die Mietinger Narrenhalla ein. Wie „great“ Mietingen im vergangenen Jahr gewesen sei, reimte der hippe Gangster-Schultes Robert Hochdorfer und übergab den Schlüssel dem Präsidenten.


Mit viel Herzblut haben Ruth Kobsch (stehend) und ihr Lebenspartner Hermann Grimm (nicht im Bild) den Grünen Baum in Mietingen

Ein Lebenstraum geht zu Ende: „Grüner Baum“ vorerst ohne Pächter

Am letzten Februartag wird im Grünen Baum in Mietingen vorläufig das letzte Bier gezapft, das letzte Hähnchen gegrillt. Die Wirtsleute Ruth Kobsch und Hermann Grimm gehen am 1. März in Rente. Ob es mit dem Wirtshausbetrieb im Grünen Baum weitergeht, ist zur Stunde ungewiss.

Für die Wirtsleute mischen sich in diesen Tagen die Gefühle. Wehmut auf der einen, Freude über den wohlverdienten Ruhestand auf der anderen Seite. „Es sind schon Tränen geflossen“, versichert Ruth Kobsch.

Leere Tische in schönen Gärten: So wie Cosimo Fiusco vom Rössle in Laupheim geht es derzeit vielen Gastronomen.

In den Biergärten herrscht oft gähnende Leere

Der Sommer lässt auf sich warten. Die Temperaturen bewegen sich oft unter 20 Grad – und das im August. Die Inhaber von Biergärten klagen über wenige Gäste. Sie haben die Hoffnung auf sonnige Tage aber noch nicht aufgegeben.

„Wegen des Wetters ist unser Biergarten nicht so gut besucht“, sagt der Inhaber des Papperlapub in Mietingen, Viktor Jakobson. „Der August ist leider noch nicht so gut verlaufen.“ Dennoch hofft Viktor Jakobson, dass das Wetter sich noch bessert.

Spende gibt kranken Kindern Hoffnung

Seit 20 Jahren ist Ruth Kobsch Wirtin des Gasthauses „Grüner Baum“ in Mietingen. Mit einem überwältigenden Fest wurde dieses Jubiläum gefeiert. Der Reinerlös kommt nun dem Tuberkulose-Krankenhaus für Kinder zugute, das die Schwendier Ärzte Uta und Dankwart Kölle im indischen Kalkutta aufgebaut haben und betreuen.

Rund 300 Sonntagsbraten gingen beim Jubiläumsfest über den Tresen. Rudi Angele und Ruth Kobsch hatten sich zusammengetan, Hunderte Mägen mit Speis und Trank zu versorgen.

Bronnweiler Weiber ernten riesiges Gelächter für ihre Gags

Stammgäste oder einfach Sympathisanten, zu hunderten sind sie am Samstag zum Grünen Baum in Mietingen gekommen, um das 20-jährige Jubiläum von Wirtin Ruth Kobsch zu feiern. Diese ließ sich nicht lumpen und hatte zur Unterhaltung die Bronnweiler Weiber eingeladen.

Bronnweiler kann man in Mietingen nicht kennen. Es ist ein Dorf, halb so viel Einwohner wie Mietingen, ein Ortsteil von Reutlingen, „am Fuße der Alb.“ Es sei, das räumen die beiden Kabarettistinnen ein, „ein ganz kleiner Flecka“, das Einzige, was noch funktioniere, das sei ...

Als der Dichterfürst des Nachts verschwand

MIETINGEN - Gestern vor 200 Jahren starb in Weimar Friedrich Schiller. Bereits zu seinem 100. Todestag anno 1905 feierten die Laupheimer den Dichter ganz groß. Ihre Schillerbegeisterung hat damals auch Bürger aus Mietingen infiziert. Zur Erinnerung an das Schiller-Jubiläum wurde vor dem Gasthaus "Grüner Baum" eine Schillerbüste aufgestellt.

Von unserem Mitarbeiter Franz Liesch

Am 1. Oktober des Jahres 1905, einem Sonntag, fand "im Garten des Herrn Werkmeister Wilhelm dahier zur Erinnerung an das heuer gefeierte ...