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Erinnerung an Nemzow-Mord

Moskau: Gedenken an ermordeten Nemzow und Preis für Nawalny

Sechs Jahre nach der Ermordung des russischen Oppositionellen Boris Nemzow hat die nach ihm benannte Stiftung den inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny für seine Zivilcourage ausgezeichnet.

Der 44-Jährige erhalte in diesem Jahr den Nemzow-Preis für seinen Mut bei der Verteidigung der demokratischen Werte in Russland, teilte die Stiftung am Samstag zum Jahrestag der Ermordung des früheren Vize-Regierungschefs mit. Am Tatort, wo Nemzow am 27.

Coronavirus - Impfstoffdiplomatie

Neue Machtpolitik und die Not der armen Länder

China, Russland und Indien: Lange bevor die globale Impfinitiative Covax vergangene Woche die ersten 600.000 Impfdosen an das erste Empfängerland Ghana schickte, haben die drei Länder zusammen schon Millionen Impfdosen an Dutzende arme Länder geliefert.

Während die reiche westliche Welt mit ihrer Impfhilfe für die ärmeren Länder nur langsam in die Gänge kommt, bieten sich China, Russland und Indien als Retter in der Not an. Impfstoffe sind die neue Währung der Diplomatie.

Kleingarten in Karlsruhe

Der Frühling kommt: Weshalb der Run auf Kleingärten noch stärker ist

Vorbei sind die Zeiten, als ein Schrebergarten der Inbegriff von Kleinbürgerlichkeit war. Seit Jahren gibt es einen Run auf städtische und vereinseigene Parzellen. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt. Vor allem in den größeren Städten des Landkreises sind die Nutzgärten heiß begehrt.

Der Stadt Biberach gehören nicht weniger als 18 Kleingartenanlagen mit insgesamt fast 650 Parzellen – 67 verwalten die Biberacher Gartenfreunde in Eigenregie im Gebiet Hauderboschen.

 Am vergangenen Samstag hatte ein Gericht Nawalnys Verurteilung zu mehreren Jahren Straflager bestätigt.

Prügel, Drill, Schikane: Was Alexej Nawalny im Straflager erwartet

Alexei Nawalny ist auf dem Weg in ein russisches Straflager. Dort erwartet den Oppositionspolitiker eine Welt, in der Willkür und Grausamkeit wichtiger sind als Resozialisierung.

Der Empfang im Straflager ist oft brutal. „In den ersten eineinhalb Stunden prügelten sie auf mich ein, im ‚Zimmer für Erziehungsarbeiten‘. Sie schlugen mich mit hölzernen Schreinerhämmern, damals benutzten sie noch keine Gummiknüppel.“ Das berichtet der frühere Unternehmer Ruslan Wachapow.

 Schneller Mann in der Loipe: Langläufer Friedrich Moch.

Für Langläufer Friedrich Moch steht der WM-Skiathlon an

Der größte Tag in der noch jungen Karriere von Langläufer Friedrich Moch vom WSV Isny ist gekommen: Am Samstag (13.30 Uhr) steht für den 20-Jährigen der Skiathlon bei der nordischen Ski-WM in Oberstdorf auf dem Programm.

Insgesamt 30 Kilometer sind zu absolvieren, nach dem Massenstart geht es zunächst auf die erste Hälfte im klassischen Stil, dann folgt der Skiwechsel für die Skatingstrecke. Bundestrainer Peter Schlickenrieder sieht die Materialfrage als eine entscheidende an.

Joe Biden

USA setzen Iran mit Luftangriffen in Syrien unter Druck

Mit dem ersten bekannt gewordenen Militäreinsatz unter dem Oberbefehl des neuen Präsidenten Joe Biden haben die USA den Druck auf den Iran und dessen Verbündete erhöht.

Das US-Militär flog im Osten des Bürgerkriegslandes Syrien Luftangriffe, bei denen zahlreiche Anhänger pro-iranischer Milizen getötet wurden. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel seien «mehrere Einrichtungen» an einem Grenzübergang gewesen.

Syriens Regierung verurteilte die US-Angriffe «aufs Schärfste».

Sarg eines Corona-Opfers

Mehr als 2,5 Millionen Corona-Tote weltweit

Seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr sind weltweit bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Donnerstag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle stieg damit allein seit Mitte Januar um rund 500.000 an. Weltweit gab es den Daten zufolge bislang knapp 113 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Experten gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus.

Kremlkritiker Alexej  Nawalny

Alexej Nawalny aus Haft in Moskau verlegt

Nach seiner Verurteilung zu einer Straflagerhaft ist der Kremlgegner Alexej Nawalny offensichtlich in eine andere Haftanstalt verlegt worden. Wohin, das war zunächst unklar.

Sein Anwalt Wadim Kobsew teilte im Kurznachrichtendienst Twitter mit, der Oppositionelle habe die Untersuchungshaftanstalt in Moskau verlassen. Eine offizielle Bestätigung für die Verlegung lag zunächst nicht vor.

Kobsew sagte der Agentur Interfax, als er den 44-Jährigen in der Untersuchungshaft in Moskau habe treffen wollen, sei ihm gesagt worden, ...

Krise in Armenien

Armeniens Regierungschef sieht Putschversuch der Armee

In der Südkaukasus-Republik Armenien spitzt sich die innenpolitische Krise dramatisch zu. Das Militär stellte sich auf die Seite der Opposition und forderte den Rücktritt von Regierungschef Nikol Paschinjan. Der 45-Jährige sprach vom «Versuch eines Militärputsches».

Das werde aber nicht klappen, sagte er vor seinen Anhängern in der Hauptstadt Eriwan. «Alles wird friedlich enden.» Paschinjan sagte, die Lage sei «unter Kontrolle». Er habe zudem nicht vor, mit seiner Familie das Land zu verlassen.

Sie tanzt von zuhause aus mit ihren Schülern: Jelena Krein.

Nicht nur Freizeit: Ministerin stuft Ballettschulen als Bildungseinrichtungen ein

Ist Ballettunterricht gleichzusetzen mit dem Erlernen von Discofox und Walzer für Erwachsene? 190 Ballettschulen des Landes, darunter die Spaichinger „Arabesque“ sagen „Nein!“ und wollen mit den Musikschulen, die auch Tanzunterricht anbieten, in die Kategorie Bildung eingruppiert werden und nicht als „Tanzschule“.

Die Beschränkungen für öffentliche Angebote in allen Lebensbereichen werden zum einen nach der Notwendigkeit (Systemrelevanz und Lebensnotwendigkeit) erlassen, aber auch nach der Gefährdung.