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House of Lords in London

Tradition oder kann das weg? Kritik am House of Lords

Charlotte Owen steht kurz vor einem Rekord. Geht alles seinen gewohnten Gang, wird die 29-Jährige bald der jüngste Mensch sein, der je zum lebenslangen Mitglied des House of Lords ernannt wurde. Owen war Beraterin des früheren Premierministers Boris Johnson - ihm verdankt sie nun ihre Berufung in die zweite britische Parlamentskammer.

Doch Nominierungen wie die der jungen Frau, dem fast gleichaltrigen Ex-Johnson-Mitarbeiter Ross Kempsell oder einiger Abgeordneter, denen ein sehr enges Verhältnis zum früheren Premier nachgesagt ...

Joana Cotar

Prominente Abgeordnete Cotar verlässt AfD

Die AfD hat ein weiteres bekanntes Gesicht verloren. Die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar gab am Montag ihren Austritt aus Partei und Fraktion bekannt. Auf ihrer Website begründet Cotar, die zur moderaten Strömung der Partei zählte, ihren Schritt vor allem mit innerparteilichen Intrigen und dem außenpolitischen Kurs der AfD.

Sie schreibt, auch gegen Parteichefin Alice Weidel gerichtet: «Im Kampf gegen innerparteiliche Gegner ist Dauermobbing an der Tagesordnung - angefeuert von der Spitze der Partei und ihrer Netzwerke.

Dreifachmord in Rövershagen

Dreifachmord-Prozess: Angeklagter widerruft und schweigt

Den Verhandlungssaal 2.002 betrat der 27-Jährige in schlabbriger Jogginghose, Sweatshirt, mit Turnschuhen und in Fußfesseln. Sein Gesicht verdeckte er mit Aktendeckeln gegen die anfangs anwesenden Kameras. Die Vorwürfe gegen ihn wiegen schwer. Er soll am 7. Februar in Rövershagen bei Rostock zunächst seinen Vater, dann seine Schwester und einige Tage später seine Mutter mit Pfeilen aus einer Armbrust und Stichen einer Machete getötet haben. Die Anklage lautet auf dreifachen Mord.

Sergej Lawrow

Russland gerät auch beim G20-Treffen unter Druck

Russland gerät knapp neun Monate nach Beginn seines Kriegs gegen die Ukraine auch in der G20-Runde führender Wirtschaftsmächte unter Druck. Beim Gipfel auf der indonesischen Insel Bali verzichteten bisherige Unterstützer wie China und Indien darauf, eine gemeinsame Abschlusserklärung zu blockieren. In dem am Dienstag praktisch fertig ausgehandelten Papier heißt es: «Die meisten Mitglieder verurteilten den Krieg in der Ukraine aufs Schärfste.»

Auch Moskau will die Erklärung mittragen - weil darin ausdrücklich betont wird, dass nicht ...

Kinder in der Ukraine

Ukraine spricht von Tausenden verschleppter Kinder

Die Ukraine sucht internationale Hilfe bei der Rückholung Tausender Kinder, die nach Kiewer Angaben nach Russland verschleppt worden sein sollen.

Es gehe mindestens um 11.000 Kinder, deren Namen bekannt seien, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag in seiner abendlichen Videoansprache. «Aber das sind nur die, von denen wir wissen. In Wahrheit sind mehr verschleppt worden.»

Der Leiter des Präsidialamtes in Kiew, Andrij Jermak, beriet am Montag in einer großen Online-Konferenz über das Problem.

Cherson

Russland zieht Truppen aus südukrainischem Cherson zurück

Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven ziehen sich Russlands Truppen aus der Gebietshauptstadt Cherson und weiteren Teilen des dort besetzten Gebiets zurück. Verteidigungsminister Sergej Schoigu ordnete am Mittwoch die Räumung des rechten Ufers des Flusses Dnipro an. Seine Anordnung wurde im russischen Staatsfernsehen gezeigt. Mit dem Rückzug verliert Russland im Süden die Kontrolle über die einzige ukrainische Gebietshauptstadt, die es seit Beginn des Angriffskriegs Ende Februar eroberte.

Cherson

Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Angesichts der ukrainischen Attacken gibt Russland mit Cherson jetzt die einzige in dem Krieg eroberte Gebietshauptstadt auf. Die Truppen würden sich aus der Stadt und weiteren Teilen des dort besetzten Gebiets zurückziehen, kündigte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch an. Nach Erkenntnissen des britischen Geheimdienstes sind auch andernorts die Probleme erheblich. So sei noch monatelang mit Nachschub-Problemen über die bei einer Explosion beschädigte Krim-Brücke zu rechnen.

Getreideabkommen

Russland steigt wieder in Getreideabkommen ein

Nach massiver internationaler Kritik an einer neuen Getreideblockade steigt Russland nun doch wieder in das Abkommen zum Export von Getreide aus der Ukraine ein. Die Schiffe mit Weizen, Mais und anderen Lebensmitteln sollen demnach weiter über einen sicheren Korridor im Schwarzen Meer fahren können.

Moskau gab als Grund für die Kehrtwende an, schriftliche Sicherheitsgarantien von Kiew erhalten zu haben, dass der Seekorridor nicht für Kampfhandlungen genutzt werde.

Brandanschlag

Keine neuen Erkenntnisse nach Brandanschlag in Bautzen

Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Bautzen sind die Ermittlungen des Landeskriminalamts ohne neue Erkenntnisse geblieben.

Der politische Druck sei hoch, dennoch könne es noch ein paar Tage dauern, bis neue Erkenntnisse vorliegen, sagte ein Sprecher des LKA am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Am Freitagmorgen hatten bislang unbekannte Täter einen Brand in einem ehemaligen Hotel außerhalb der sächsischen Stadt gelegt.

Brandanschlag in Bautzen

Minister zu Brandanschlag in Bautzen: Täter müssen „büßen“

Nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Flüchtlingsheim im sächsischen Bautzen will Landesinnenminister Armin Schuster die Täter schnell ausfindig machen und zur Verantwortung ziehen. «Wir wollen dieser Täter habhaft werden, weil sie nicht zur Mitte unserer Gesellschaft gehören. Im Gegenteil: Dafür müssen sie büßen», sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch des ehemaligen Hotels am Samstag in Bautzen.

Der Chef des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums (PTAZ) des Landeskriminalamtes, Dirk Münster, sprach von ...