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Was tun gegen Verkehrslärm in Laupheim? Ein Mittel soll künftig Tempo 30 auf vielbefahrenen Straßen im Stadtzentrum und in den

Stadt schlägt Tempo-30-Straßen vor

Tempolimits, Flüsterasphalt, weniger Pflastersteine, Förderung der E-Mobilität, Vermeidung von Durchgangsverkehr: Das hat das Fachbüro Möhler + Partner in Augsburg, spezialisiert auf Schallschutz und Bauphysik, der Stadt Laupheim empfohlen, um die Lärmbelastung für die Bürger zu reduzieren. Die Verwaltung hat die Vorschläge jetzt im Lichte anderer Anforderungen präzisiert – und der Gemeinderat den Aktionsplan einstimmig gutgeheißen.

Als Nächstes holt die Stadt jetzt Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange ein.


Die Bahnbrücke zwischen Obersulmetingen und Laupheim wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Neue Bahnbrücke soll 2019/2020 gebaut werden

Mehr als 100 Jahre alt ist die Brücke über die Bahnlinie Ulm-Friedrichshafen, die Obersulmetingen mit Laupheim und Baustetten verbindet. Im Zuge der Elektrifizierung der Südbahn wird sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Am Montag vergab der Gemeinderat die Ingenieurleistungen zum Gesamtpreis von rund 139 000 Euro an zwei Fachbüros aus Tannheim und Illerkirchberg.

Erbaut wurde die alte Brücke noch von der Königlich-Württembergischen Staats-Eisenbahn.

Gefliest ist das 2002 in Betrieb genommene Becken im Hallenbad, und so soll es auch bleiben. Ein Edelstahlbecken war den meisten

Erneuter Kostensprung beim Hallenbad

Die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads verteuert sich weiter. In der Ratssitzung am Montag bezifferte die Verwaltung die voraussichtlichen Gesamtkosten mit 9,3 Millionen Euro. Vor einem Jahr war man noch von 8,15 Millionen ausgegangen. Hohe Angebotspreise bei mehreren Gewerken und zwischenzeitlich erkannte Baumängel treiben die Kosten, das neue Sportbecken musste aufwendiger als gedacht gegründet werden. Mit der Wiedereröffnung des Hallenbads ist frühestens Ende Juni 2019 zu rechnen, zwei Monate später als zuletzt gehofft.

Kinder und Jugendliche bleiben die eifrigsten Leser

Kinder und Jugendliche bleiben die eifrigsten Leser

Der Lesehunger in Laupheim ist ungebrochen. Das belegt die Jahresbilanz 2017 der Stadtbibliothek. Die Büchereileiterin Christiane Scherer hat die neusten Zahlen am Dienstag dem Kulturausschuss des Gemeinderats vorgelegt.

56 343 Besucher strömten 2017 in die Stadtbibliothek im Rathaus, etwa 1600 mehr als im Jahr zuvor. 40 715 Besucher wurden in der als Zweigstelle geführten Schulmediothek gezählt. Die Bücherei gehört damit weiter zu den am meisten frequentierten Kultureinrichtungen Laupheims.


Die Treppe zum Löwensaal ist für viele Senioren und Menschen mit Behinderung eine kaum überwindbare Hürde.

Gerold Rechle wehrt sich: Generalabrechnung „ist nicht fair“

Oberbürgermeister Gerold Rechle musste sichtlich schlucken, nachdem Ortsvorsteher Elmar Dehler am Dienstag mit seinen Vorwürfen gegen die Stadtverwaltung in der Ortschaftsratssitzung im Saal des altehrwürdigen Obersulmetinger Schlosses beinahe dessen Grundmauern erbeben ließ. „Ich bin nun seit zwei Wochen im Amt“, sagte Rechle und übertrieb damit sogar noch um satte sechs Tage. „Aber ich habe das Gefühl, dass ich heute für alles verantwortlich gemacht werde, was die vergangenen Jahre vielleicht nicht so gut gelaufen ist.

<p>Mit viel Beifall im vollen Saal wurde Gerold Rechle am Montagabend in Laupheim als neuer Oberbürgermeister vereidigt. SZ-Foto

Ortschaftsrat wettert gegen neuen Oberbürgermeister

Einstimmig hat der Obersulmetinger Ortschaftsrat dem am Dienstag von Oberbürgermeister Gerold Rechle und der stellvertretenden Kämmerin Elena Breymaier vorgestellten Haushaltsplan 2018 zugestimmt. Zuvor jedoch hatte Ortsvorsteher Elmar Dehler im Sitzungsaal des Schlosses kräftig über seiner Meinung nach von der Stadtverwaltung bislang Versäumtes und im Planwerk für dieses Jahr Fehlendes gewettert. Dabei warf er dem erst seit gut einer Woche amtierenden OB teilweise vor, Wahlversprechen nicht einzuhalten.

Längst ein fester Termin im Laupheimer Jahreskalender: die Aktion „Frühlingserwachen“ mit verkaufsoffenem Sonntag.

Zwei Sonntage sind auch künftig verkaufsoffen

In Laupheim wird es auch in den Jahren 2018 bis 2020 je zwei verkaufsoffene Sonntage geben. Einen entsprechenden Antrag der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ hat der Gemeinderat am Montag mit großer Mehrheit gebilligt.

Einzelhändler und Dienstleister möchten wie gehabt anlässlich der Aktion „Frühlingserwachen“ im März und der Aktion „U.S.-Car-Treffen“ im September sonntags von 13 bis 18 Uhr ihre Geschäfte öffnen. Damit wolle man die Attraktivität Laup-heims als Einkaufsstadt bereichern und unterstützen.

So viele Besucher wie noch nie

Die Saison im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach endet erneut mit einem Besucherrekord. 61 906 Besucher verzeichneten die Mitarbeiter bis Allerheiligen. Im Vergleich: 2016 waren es im gleichen Zeitraum 59 025 Besucher. Das bedeutet bereits jetzt ein Zuwachs von knapp fünf Prozent im Vergleich zur vergangenen Saison.

Dies teilte Museumsleiter Jürgen Kniep in der Sitzung des Kultur- und Schulausschusses mit, die vergangene Woche im Tanzhaus im Museumsdorf stattfand.

Vor 44 Jahren, am 1. Dezember 1973, ist das Kreisberufsschulzentrum in Biberach eingeweiht worden.

Neun Millionen Euro für kreiseigene Schulen

Dass das Kreisberufsschulzentrum (BSZ) in Biberach voll ausgelastet ist, ist längst bekannt. Jetzt soll zusätzlich an der Matthias-Erzberger-Schule im BSZ der Schulversuch „Zweijährige Berufsfachschule Altenpflegehilfe für Nichtmuttersprachler“ eingerichtet werden. Dem Antrag stimmten die Mitglieder des Kultur- und Schulausschusses am Donnerstag einstimmig zu. Doch nicht, ohne kritisch nach möglichen Räumen zu fragen.

Kreisrätin Anja Reinalter (Grüne), die selbst am BSZ unterrichtet, kennt die Situation vor Ort: „Der Pflegebedarf ...


Rudolf Pretzel bekam die Bürgermedaille verliehen.

Franz Romer erhält das Ehrenbürgerrecht

Eine volle Halle, musikalische Begleitung, hochrangige Ehrengäste und viel Beifall vom Publikum: In solchem Ambiente hat die Stadt Laupheim am Sonntag in Untersulmetingen zwei Männer geehrt, die „im besten Wortsinn für das Ehrenamt stehen“. Das erklärte Oberbürgermeister Rainer Kapellen, ehe er Rudolf Pretzel mit der Bürgermedaille und Franz Romer mit dem Ehrenbürgerrecht auszeichnete – „zwei Semdaenger Urgesteiner, die sich ihr ganzes Leben für Politik, Vereine und Ehrenamt eingesetzt haben.