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Die Faszination der Berge ist für viele Wanderfreunde ungebrochen. In 150 Jahren hat der Alpenverein maßgeblich dazu beigetragen

150 Jahre Deutscher Alpenverein: Zwischen Gipfelsturm, braunem Sumpf und modernem Tourismus

Selbst zum 150. Geburtstag bleibt dem Deutschen Alpenverein sein brauner Ungeist nicht erspart. Eduard Pichl heißt er. Höchstens Bergspezialisten kennen noch seinen Namen. Wobei der gebürtige Wiener alpinistisch gesehen um 1900 herum als höchst erfolgreich galt: Zahlreiche Erstbegehungen von Bergrouten werden ihm zugeschrieben.

Gleichzeitig war Pichl aber ein in der Wolle gefärbter Judenfeind. Bereits in den 1920er-Jahren versuchte der Spitzenfunktionär mit Nachdruck, im damaligen Gesamtverband aus deutschen und österreichischen ...

DAV: Keine Windkraftanlagen in alpinen Ruhezonen

Der Deutsche Alpenverein (DAV) will keine neuen Hütten, Wege, Skigebiete und Seilbahnen - und sieht auch Windräder in der Bergwelt kritisch. In geschützten alpinen Zonen sollten keine Solar- und Windkraftanlagen stehen, sagte DAV-Präsident Josef Klenner am Mittwoch bei einer Veranstaltung zum 150-jährigen Bestehen des Verbandes. „Wir wollen nicht die wenigen Naturräume, die wir noch haben, durch solche Anlagen zerstören.“

Die Alpen seien im Fokus des Klimawandels, der sich hier besonders zeige, es gebe aber auch große Ressourcen zur ...

 Aggenstein-Gipfel im Ostallgäu: Der Klimawandel betrifft den Alpenraum besonders.

Die Alpen – das „Fieberthermometer der Erde“

Die Gletscher schwinden. Graue Steinwüsten und Moränen bleiben zurück, wo früher blaues Eis schimmerte. Damit wächst in höheren Lagen die Artenvielfalt: Insekten schwirren immer höher hinauf, und es sprießen Pflanzen, die es vorher dort nicht gab.

Der Klimawandel betrifft den Alpenraum besonders. Die Temperatur stieg hier seit dem späten 19. Jahrhundert um etwa zwei Grad – doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Umweltschützer und Wissenschaftler schlagen Alarm.

Bayern, Pfronten: Der Gipfel des Aggensteins und der Schnee auf den Skipisten des Breitenbergs leuchten im Licht der aufgehenden

Welche Folgen der Klimawandel im Alpenraum für die Bevölkerung hat

Die Gletscher schwinden. Graue Steinwüsten und Moränen bleiben zurück, wo früher blaues Eis schimmerte. Damit wächst in höheren Lagen die Artenvielfalt: Insekten schwirren immer höher hinauf, und es sprießen Pflanzen, die es vorher dort nicht gab.

Der Klimawandel betrifft den Alpenraum besonders. Die Temperatur stieg hier seit dem späten 19. Jahrhundert um etwa zwei Grad - doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Umweltschützer und Wissenschaftler schlagen Alarm.

 Aus Sicht der Alpenvereine stehen die Alpen an einen Wendepunkt.

Die Alpen unter Druck

Mit der bisher größten gemeinsamen Kampagne „Unsere Alpen“ wollen die Alpenvereine aus Deutschland, Österreich und Südtirol auf die Bedrohung des „wilden Herzens Europas“ aufmerksam machen. Die Kampagne wurde am Dienstag gleichzeitig in München, Innsbruck und Bozen gestartet. Zentrale Botschaft, die sowohl digital wie auch analog in Form einer Zeitung transportiert werden soll: Die Alpen sind schön. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen.

Die Alpenvereine sehen die Situation in den drei Alpenländern an einem Wendepunkt.

Berghütte "Siebenhütten"

Kreuth ist viertes deutsches Bergsteigerdorf

Die Gemeinde Kreuth südlich des Tegernsees ist Deutschlands viertes Bergsteigerdorf. Am Festakt zur Verleihung des vom Deutschen Alpenverein (DAV) vergebenen Siegels nahmen am Freitag rund 160 Gäste teil. Bergsteigerorte sollen auf sanften Tourismus ausgerichtet sein und den Erhalt von Natur und Landschaft fördern.

Kreuth bietet viele Möglichkeiten für Wanderer, Mountainbiker, Sportkletterer und Skitourengeher. Der Ort verzichtete zugleich auf den Bau von Skiliften oder Erlebnisparks, auf Großevents und unkontrollierte Bebauung.

Kreuth wird am 13. Juli viertes bayerisches Bergsteigerdorf

Die Gemeinde Kreuth am südlichen Ufer des Tegernsees wird am 13. Juli offiziell zu Deutschlands viertem Bergsteigerdorf gekürt. Zu dem Festakt auf der Königsalm unweit des Ortes werden auch Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Umweltministerin Ulrike Scharf (beide CSU) erwartet, wie der Vizepräsident des Deutschen Alpenvereins (DAV), Rudi Erlacher, sagte.

Der Ort war bereits benannt worden; er erfüllte die Kriterien für die Aufnahme in das internationale Netzwerk der besonders auf natürlichen Tourismus ausgerichteten Orte.

Das Skigebiet Grasgehren am Riedbergpass: Durch eine Skischaukel soll es mit dem Gebiet Balderschwang verbunden werden.

Streng geschützte Alpenzone bedroht

Der bayerische Alpenplan ist nach diesem Donnerstag aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr das, was er einmal war: eine effektive Waffe gegen allerlei Bauvorhaben in ökologisch wertvollen Berggebieten. Im Landtag des Freistaats scheint bei der anberaumten Abstimmung eine Mehrheit zur Planänderung gesichert zu sein. Hintergrund des parlamentarischen Prozesses sind Pläne für eine Skischaukel am 1787 Meter hohen Riedberger Horn. Dieses umstrittene Vorhaben hat inzwischen ein bundesweites Echo hervorgerufen.

Frau wandert mit zwei Kindern

Zwei neue bayerische Bergsteigerdörfer

Das Bergsteigerdorf Ramsau bei Berchtesgaden hat Zuwachs bekommen. Das zur Gemeinde Aschau im Chiemgau gehörende Sachrang und die Nachbarkommune Schleching wurden am Freitag in den erlauchten Kreis der Bergsteigerdörfer aufgenommen. Der Deutsche Alpenverein (DAV) verleiht die Auszeichnung.

In den Bergsteigerdörfern würden Tourismus und Umweltschutz in Einklang gebracht, sagte Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) laut vorab verbreiteter Mitteilung.

Kreuth wird Bayerns viertes Bergsteigerdorf

Die südlich des Tegernsees gelegene Gemeinde Kreuth wird Bayerns viertes Bergsteigerdorf. Kreuth erfülle alle Kriterien, um ins Netzwerk der Bergsteigerdörfer aufgenommen zu werden, teilte der Deutsche Alpenverein (DAV) am Donnerstag mit. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Kreuth einen weiteren tatkräftigen Unterstützer der Philosophie der Bergsteigerdörfer im Bund haben“, sagte DAV-Vizepräsident Rudi Erlacher. Kreuth setze durch seine klare Ausrichtung auf Naturtourismus sowie den Erhalt von Tradition und Brauchtum ein wichtiges Zeichen in ...