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Roxana Maracineanu

Absage von Tour und French Open „nicht das Ende der Welt“

Laut der französischen Sportministerin Roxana Maracineanu ist die Austragung der Tour de France und der French Open im September keinesfalls gesichert.

Der Sport habe angesichts der Coronavirus-Pandemie in den Entscheidungen der Regierung „keine Priorität“, sagte Maracineanu in der Eurosport-Sendung „Le Club“. „Wenn es nicht möglich sein wird, ist es nicht das Ende der Welt“, sagte die Politikerin mit Blick auf das wichtigste Radrennen der Welt und das Tennis-Grand-Slam-Turnier.

Tourchef

Alles für die Tour de France - Kampf um das Prestigerennen

Keine Fußball-EM, kein Olympia - und auch kein Wimbledon - der Sport-Sommer 2020 verliert seine Höhepunkte. Angesichts der Coronavirus-Pandemie wäre auch eine Absage der Tour de France nur die logische Folge.

Schließlich zählt Frankreich derzeit rund 500 Tote pro Tag im Zuge der Coronavirus-Pandemie. Kaum vorstellbar, dass in weniger als drei Monaten zehn bis zwölf Millionen Menschen aus aller Welt in Frankreich am Straßenrand stehen.

Doch die Verantwortlichen tun sich schwer mit einer Absage, der Veranstalter ASO hat ...

Absage

Sport-Historisches: Auch Wimbledon fällt aus

Olympia und Fußball-EM - die beiden eigentlich für Mitte des Jahres geplanten sportlichen Höhepunkte fallen wegen der Coronavirus-Pandemie flach. Das Super-Sportjahr steigt nun in 2021.

Doch noch längst sind nicht alle Fragen geklärt. Ein Überblick über die Lage bei den wichtigsten Sportereignissen:

OLYMPIA: Die 32. Sommerspiele finden ziemlich genau ein Jahr später statt. Nach dem langen Zögern ging es schnell. Sechs Tage nach der Absage für dieses Jahr wurde der neue Termin fixiert: Vom 23.

Profi-Radsportler

Buchmann plädiert für Tour de France ohne Zuschauer

Der deutsche Radsport-Hoffnungsträger Emanuel Buchmann spricht sich trotz der Coronavirus-Pandemie für eine Durchführung der Tour de France aus - allerdings ohne Zuschauer.

„Natürlich wäre die Tour nicht dieselbe. Unser Sport lebt von Emotionen und den Fans. Aber man muss auch sagen, dass enorm viel dranhängt: wir Fahrer, die Teams, die TV-Stationen“, sagte der letztjährige Tour-Vierte vom Team Bora-hansgrohe der „Sport Bild“. „Wir alle sind für die Tour motiviert, egal ob mit oder ohne Zuschauer.

Geraint Thomas

Thomas & Co.: Stimmen gegen Tour-Austragung mehren sich

Auch Ex-Champion Geraint Thomas kommt das Szenario gespenstisch vor. Eine Tour de France ohne Zuschauer am Streckenrand? Ein Geister-Rennen beim bedeutendsten Radsportevent der Welt? Nein, das kann sich der 33 Jahre alte Waliser beim besten Willen nicht vorstellen.

„Ohne die Fans wäre es nicht die Tour“, sagte der Gesamtsieger der Frankreich-Rundfahrt 2018 der britischen Zeitung „The Daily Telegraph“ und ergänzte: „Ich möchte einfach wieder fahren, von daher würde ich es lieben, dabei zu sein.

Marcel Kittel

Marcel Kittel: „Tour nicht mit allen Mitteln durchziehen“

Ex-Radstar Marcel Kittel hat aufgrund der Coronavirus-Pandemie große Zweifel an der Austragung der diesjährigen Tour de France und hält auch nichts von einer abgespeckten Light-Version der 107. Frankreich-Rundfahrt.

„Als Radsportfan wünsche ich mir, dass die Tour im Sommer stattfindet, aber ich sehe auch die Realität“, sagte der 31 Jahre alte Kittel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und ergänzte: „Wenn sich die Corona-Krise nicht schnell bewältigen lässt, dann wäre es gut, wenn die Tour im Sommer eine Pause macht und später ...

Tour-Sieger

Tour de France mit Einschränkungen?

Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen und der Fußball-Europameisterschaft ist die Tour de France als drittes großes Sportereignis in diesem Sommer noch nicht unmittelbar von einer Absage oder Verschiebung bedroht.

Vielmehr arbeiten die Verantwortlichen wegen der Coronavirus-Pandemie im Hintergrund laut Medienberichten an einer Ausgabe mit Einschränkungen für die Öffentlichkeit. Auch Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu bezeichnete die Rundfahrt, die am 27.

Olympische Ringe

Olympia und andere Großsport-Events in Gefahr

Die Notfall-Szenarien im Weltsport wegen des coronavirus häufen sich.

Ein Überblick:

OLYMPIA: Japans Olympia-Ministerin hält eine Verschiebung der Spiele in Tokio innerhalb dieses Jahres für theoretisch möglich. Im Vertrag zur Ausrichtung stehe geschrieben, dass das Internationale Olympische Komitee nur im Falle, dass die Spiele nicht innerhalb des Jahres 2020 abgehalten werden, das Recht habe, die Spiele abzusagen, sagte Seiko Hashimoto.

Sportministerin

Frankreich: Aktionsplan gegen sexuelle Gewalt im Sport

Gut drei Wochen nach Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen im Eiskunstlauf hat die französische Regierung einen Aktionsplan zur Bekämpfung sexueller Gewalt im Sport vorgelegt.

Es werde künftig eine Beauftragte des Ministeriums für diese Fälle geben, erklärte Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu nach einer Versammlung in Paris, an der Politiker, Experten und Vertreter von Sportverbänden teilnahmen, auf Twitter. Auch ein nationales Register für Sportverbände werde eingeführt.

Didier Gailhaguet

Frankreichs Eissport-Verbandschef tritt zurück

Frankreichs Eissportverband-Präsident hat mehrere Tage nach Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen im Eiskunstlauf seinen Rücktritt angekündigt. Er habe die Entscheidung getroffen, mit Würde von seinem Posten als Verbandspräsident zurückzutreten, sagte Didier Gailhaguet in Paris.

Er halte seinen Kopf hoch, auch angesichts der Ungerechtigkeit. Maryvonne del Torchio werde als Interimspräsidentin eingesetzt, sagte Gailhaguet. Der 66-Jährige prangerte eine „ministerielle Diktatur“ an.