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 Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Entwurfs des Parteivorstandes für das Wah

Abrüstung, Klimawende und höherer Mindestlohn - was die Linke fordert

Die neuen Parteivorsitzenden haben für Veränderungen im Karl-Liebknecht-Haus gesorgt. Eine neue Bühne, frische Farben, auch die Bilder an den Wänden im Rosa-Luxemburg-Saal wurden gewechselt. Der „Leitantrag zum Wahlprogrammparteitag“ im Juni, den Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler vorlegen, wirkt nicht ganz so taufrisch. Jedenfalls sind die Grundzüge bekannt. Die Linken wollen „soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit“ durchsetzen.

Klaus Dörr

Intendant der Berliner Volksbühne geht

Nach Vorwürfen von mehreren Frauen gibt der Intendant der Berliner Volksbühne, Klaus Dörr, seinen Posten ab. Er werde seine Tätigkeit zum Dienstag (16. März) beenden, hieß es in einer Erklärung, die das Theater am Montag verschickte. Darauf habe er sich mit Kultursenator Klaus Lederer (Linke) geeinigt. Die Senatskulturverwaltung bestätigte die Angaben.

Für die gegen ihn erhobenen Vorwürfe übernehme er die komplette Verantwortung, wurde Dörr in der Mitteilung des Theaters zitiert.

 Die Kunst-Installation „Prepared“ von Vera Drebusch und Florian Egermann zeigt im Zeppelin-Museum in Plastik eingeschweißte Erd

Der Staat, die Grenze und die Welt der Zukunft

Die Nationalstaaten waren totgesagt. Politologen glaubten, dass sich Nationalstaaten in supranationale Organisationen wie der EU auflösen würden. Aber nach der Finanzkrise, islamistischem Terror, dem Brexit und der Grenzschließungen wegen der Corona-Pandemie ist die EU geschwächt. Die Nationalstaaten melden sich zurück.

In dieser verworrenen Lage stellt das Zeppelin-Museum die Frage nach dem Wesen und der Rolle nationaler Grenzen - vom 19.

Jürgen Holtz

Von „Motzki“ bis Galilei: Jürgen Holtz ist tot

Vielleicht kann man den Mut, den Jürgen Holtz hatte, an einer seiner letzten Rollen festmachen. Am Berliner Ensemble stellte er sich mit 86 Jahren auf die Bühne - und zwar splitternackt. Die Haut, wabblig geworden vom Leben. Holtz schreckte das nicht ab. „Ich muss das volle Risiko eingehen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ damals, „anders geht es nicht“.

Holtz spielte den Physiker Galileo Galilei. Fast sechs Stunden dauerte die Inszenierung von Regisseur Frank Castorf.

KZ-Häftlinge auf einem der Todesmärsche im April 1945: Hunderte Gefangene kamen dabei ums Leben. Überlebende der Wüste-Lager auf

Wie zwei mutige Frauen aus der Region ihr Leben riskierten, um das Leben anderer zu retten

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus unserem Archiv und erschien bereits im Frühjahr 2018 auf Schwäbische.de. Am 8. Mai 2020 jährt sich die Befreiung Deutschlands von der NS-Diktatur durch die Alliierten zum 75. Mal. Aus diesem Grund haben wir den Text erneut veröffentlicht.____

Kein Laut darf nach unten dringen, sonst sind sie alle verloren. Kein Husten, keine Gespräche. Es wäre das Todesurteil der KZ-Häftlinge auf dem Dachboden und auch das der beiden Schwestern Berta und Elsa, die sie versteckt halten.

Coronavirus - Berlin Demonstration

Polizei lässt Verdächtigen nach Angriff auf Kamerateam frei

Nach einem Angriff auf ein ARD-Kamerateam bei Corona-Protesten in Berlin ist ein Tatverdächtiger wieder frei. Der Mann sei nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Gegen den 46-Jährigen liege eine Strafanzeige wegen Körperverletzung vor. Der Mann soll beim Versuch, einen Tonassistenten zu treten, die Mikrofon-Angel getroffen haben. Diese schlug dann gegen den Kopf des Kameramannes. Zu der Attacke kam es bei einer nicht genehmigten Versammlung von bis zu 400 Menschen am Mittwoch vor dem ...

Übergriff auf Kamerateam

Überfall auf ZDF-Team wie „hässliches Kriegsfilm-Bild“

Der Satiriker Abdelkarim hat den Überfall auf sein ZDF-Kamerateam am Freitag in Berlin nach eigener Aussage wie einen brutalen Kriegsfilm erlebt.

Als die 15 bis 20 Angreifer wie aus dem Nichts auf das Team zugestürmt seien, habe er instinktiv die Flucht ergriffen, sich aber kurz darauf umgedreht, um zu klären, ob er noch eingreifen könne, sagte er der Deutschen Presse-Agentur: „Das war wie ein richtig hässliches Kriegsfilm-Bild, ein Haufen aggressiver Menschen, die auf andere wehrlose Menschen einschlugen.

Protestanten neben Polizeifahrzeugen

Kapern die Rechten den Protest gegen die Corona-Beschränkungen?

Vor der Volksbühne ist eine selbst für Berliner Verhältnisse wilde Mischung zusammengekommen: Einige Hundert Menschen, die Veranstalter sprechen von Tausenden, haben sich versammelt. Einige sitzen meditierend auf Decken, andere halten das Grundgesetz in die Höhe.

Manche tragen Mundschutz und halten den Mindestabstand ein. Jemand fordert auf einem Schild „Gates to Hell“, eine Anspielung auf den Microsoft-Gründer Bill Gates, dem Verschwörungstheoretiker vorwerfen, per Impfpflicht Mikrochips einpflanzen zu wollen.

«Für das Grundgesetz»

Demos gegen Corona-Einschränkungen in Stuttgart und Berlin

Trotz eines weitgehenden Verbots von Demonstrationen haben sich am Samstag in Berlin mehr als 1000 Menschen versammelt, um gegen die Corona-Einschränkungen zu protestieren.

Viele der Demonstranten standen vor Absperrgittern, die die Polizei rund um den Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte aufgestellt hatte, um zu verhindern, dass der Platz zu voll wird. Die Polizei forderte die Menschen immer wieder auf, den Ort zu verlassen. Einzelne Teilnehmer wurden von der Polizei vorläufig festgenommen.

 Denkt mit Wehmut an „ihr Ruthle“: Die Wangenerin Edith Wagner, die einige Ereignisse rund um ihre jüdische Freundin miterlebte.

Erinnerungen an eine besondere Freundschaft: Edith Wagner wird ihre jüdische Freundin nie vergessen

„Das ist sie, mein Ruthle“, sagt Edith Wagner. Auf ihrem Schoß liegt das Buch „Verdrängte Jahre? – Wangen im Allgäu 1933 bis 1945“. Auf Seite 227 ist Ruth Lindauer auf einem Foto aus dem Jahr 1935 abgebildet. Für Edith Wagner war sie damals Freundin, Schulkameradin, Nachbarin.

Die Tochter des angesehenen Viehhändlers Martin Lindauer und dessen Frau Rosa verschwand am 12. Mai 1938 von Wangen aus nach Luxemburg, ihre Eltern folgten ein halbes Jahr später.