Suchergebnis

RWE und Eon

Brüssel erlaubt Deal zwischen RWE und Eon unter Auflagen

Die EU-Wettbewerbshüter haben den umstrittenen Stromdeal der deutschen Marktführer RWE und Eon unter Auflagen erlaubt. Er führe nicht zu weniger Auswahl und höheren Preisen, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Damit können Eon und RWE den deutschen Strommarkt umkrempeln. Eon-Chef Johannes Teyssen sagte, man sei „erleichtert, stolz, aber auch ein bisschen demütig“. Von Verbraucherschützern und Konkurrenten kam Kritik.

Die beiden Essener Konzerne werden die RWE-Tochter Innogy zerschlagen und ihre Geschäftsfelder komplett neu ...

RWE - Quartalszahlen

RWE setzt auf grünen Strom - vor allem im Ausland

Mit steigenden Gewinnen im Rücken will der Braunkohleverstromer RWE seinen geplanten Umbau zum Ökostromriesen vorantreiben.

Für große Investitionsprojekte in die erneuerbaren Energien in Deutschland sieht Konzernchef Rolf Martin Schmitz wegen fehlender Rahmenbedingungen derzeit allerdings wenig Chancen: Wenn man in Deutschland nicht bauen könne, „dann wird da eben auch nicht gebaut“, sagte er am Mittwoch bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen.

 Als Absteiger natürlich Mitfavoriten auf den Aufstieg: Der SV Oberzell (links Felix Tremmel) und die SG Kißlegg (Simon Praschak

Fußball-Bezirksliga startet in eine Hammersaison

Es ist ein ungewöhnlicher Saisonauftakt. Mit zwei Wochenspieltagen startet die Fußball-Bezirksliga am Mittwoch mit der Begegnung TSV Heimenkirch gegen Aufsteiger TSG Bad Wurzach (18.30 Uhr) in die Saison 2019/20. Die restlichen acht Begegnungen sind am Donnerstag. Der zweite Spieltag geht eine Woche später am 21./22. August über die Bühne. Grund für den Start mit zwei Englischen Wochen: „Wir wollen dem Bezirkspokal (an diesem Wochenende, Anm. der Red.

 Unentschieden im Schneetreiben: Der SV Weingarten (rechts Mert Cipan) und die SG Argental (Fabian Wellhäuser) trennten sich am

Trainerwechsel hinterlässt bei Weingarten Spuren

Tabellenführer SV Weingarten ist am 29. Spieltag der Fußball-Bezirksliga zu Hause nicht über ein 1:1 gegen die SG Argental hinausgekommen. Der TSV Heimenkirch verkürzte mit dem 9:0-Kantersieg nicht nur den Abstand auf den Spitzenreiter, sondern baute seinen Vorsprung auf den SV Beuren auf sieben Punkte aus.

Der Trainerwechsel hat beim SV Weingarten offensichtlich Spuren hinterlassen. Gegen die SG Argental reichte es nur zu einem 1:1. „Der Punkt ist Balsam auf unsere Seele“, freute sich SGA-Trainer Peter Riedlinger.

Fridays-for-Future-Proteste vor RWE

Generationenkonflikt bei RWE-Hautversammlung

Die Hauptversammlung des Energieversorgers RWE hat sich am Freitag zu einem Schlagabtausch zwischen der Schüler-Protestbewegung „Fridays for Future“ und dem Stromkonzern entwickelt.

Auf der einen Seite: Rolf Martin Schmitz (61), Vorstandschef des größten deutschen Braunkohle-Verstromers. Seine Gegenspielerin: Luisa Neubauer (23), Studentin, talkshowerfahrenes Gesicht der Klimaschutz-Bewegung „Fridays for Future“ und Organisatorin der Proteste in Berlin.

 Der TSV Heimenkirch (rechts Tobias Schuwerk gegen Mochenwangens Nico Müller) kommt dem SV Beuren immer näher.

Heimenkirch rutscht näher an Platz zwei heran

Nach der 1:2-Niederlage beim SV Maierhöfen-Grünenbach am 22. Spieltag der Fußball-Bezirksliga rückt die Meisterschaft für den SV Beuren in weite Ferne. Der Spitzenreiter SV Weingarten baute sein Polster auf zehn Punkte aus. Somit können sich die Beurener früh auf die Verteidigung des Aufstiegsrelegationsplatzes konzentrieren. Da allerdings macht der TSV Heimenkirch Druck.

Zwei Tore von Tobias Prinz brachten den SV Beuren beim SV Maierhöfen-Grünenbach auf die Verliererstraße.

Rolf Martin Schmitz

RWE erwartet Milliardenentschädigungen für Braunkohle-Aus

Der Energiekonzern RWE geht mit der Forderung nach Entschädigungen in Milliardenhöhe in die Gespräche mit der Bundesregierung über die vorzeitige Abschaltung von Braunkohlekraftwerken.

Eine Kompensation von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro pro Gigawatt abgeschalteter Leistung sei fair, sagte Vorstandschef Rolf Martin Schmitz am Donnerstag in Essen. Im Vergleich zur Ökostromförderung seien Entschädigungen für abgeschaltete Kraftwerke aber überschaubar.

 Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns Eon SE.

Ein Deal mit Nebenwirkungen: Konkurrenten fürchten Eon-Dominanz

Mit Äußerungen zu den Beschlüssen der Kohlekommission hat sich Johannes Teyssen auffällig zurückgehalten. Der Chef des Energiekonzerns Eon konnte die Verhandlungen über das Ende der Kohleverstromung in Deutschland gelassen verfolgen. Seine Kohlekraftwerke hatte er rechtzeitig abgestoßen. Eon setzt stattdessen auf ein Geschäftsfeld, das mit der Energiewende immer wichtiger wird – den Betrieb der Verteilnetze. Und auch beim Verkauf des von anderen produzierten Stroms an Haushalte will Eon kräftig wachsen.

Kohleausstieg

Politik beim Kohleausstieg am Zug

Beim geplanten Kohleausstieg sind nun Bund und Länder am Zug. Die Bundesregierung kündigte ein „belastbares Energiekonzept“ an. Sie sagte den betroffenen Regionen außerdem Unterstützung beim Strukturwandel zu.

Es gehe darum, den Regionen im Zusammenwirken von Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft konkrete Perspektiven zu geben, für neue, zukunftssichere Jobs und notwendige Investitionen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.

Nach Kohlekompromiss: RWE-Chef erwartet Stellenabbau

Der geplante Kohleausstieg wird auch Jobs bei dem Energiekonzern RWE kosten. Das sagte RWE-Chef Rolf Martin Schmitz der „Rheinischen Post“. RWE habe im rheinischen Revier zuletzt schon Kraftwerksblöcke für die Sicherheitsbereitschaft vom Netz genommen. Weitere Stilllegungen würden daher umso schwieriger und dann wohl auch große Auswirkungen auf das Tagebausystem haben. Wie viele Mitarbeiter betroffen sein werden, könne er noch nicht sagen. „Aber ich rechne mit einem signifikanten Abbau, der weit über bisherige Planungen und das durch normale ...