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Passant vor einer mit Weihnachtsbäumen geschmückten Ladenzeile: Der Handelsverband befürchtet, dass der Teil-Lockdown noch mehr

Geschäfte offen, Stimmung frostig: Corona-Beschlüsse verschärfen Probleme im Handel

Warteschlangen vor den Supermärkten, leere Modehäuser in den Innenstädten: Der Handel warnt vor dramatischen Folgen der von Bund und Ländern beschlossenen Verschärfung und Verlängerung des Teil-Lockdowns in Deutschland. Durften Einzelhändler bislang weitgehend ohne Einschränkungen öffnen, zielen die neuen Maßnahmen vor allem auf sie ab: In Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern – also auch nahezu alle Supermärkte – dürfen fortan weniger Kunden gleichzeitig einkaufen als bisher.

Einzelhandel Berlin

Teil-Lockdown dämpft Konsumlaune deutlich

Wie schon die erste Corona-Welle im Frühjahr dieses Jahres hat auch die zweite Welle im Herbst die Konsumlaune in Deutschland empfindlich gestört.

Der vierwöchige Teil-Lockdown, der nun in die Verlängerung zunächst bis Weihnachten geht, habe die Verbraucherstimmung im November spürbar gedämpft, teilte das Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK auf der Basis seiner neuen Konsumstudie mit. „Der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in den kommenden Wochen wird maßgeblich darüber bestimmen, ob sich das Konsumklima wieder ...

Peter Altmaier

Mittelstand droht großer Jobabbau

Die Corona-Krise gefährdet mehr als eine Million Jobs bei mittelständischen Firmen, das Gastgewerbe und Freiberufler kämpfen ums Überleben. Zugleich wächst die Sorge vor einem zweiten Lockdown angesichts steigender Infektionszahlen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte am Donnerstag, auch im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung müsse dafür gesorgt werden, die schnelle Dynamik der Ausbreitung der Infektionen wieder zu brechen.

Einkauf

Corona-Zahlen drücken die Konsumlaune

Die drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen treiben den deutschen Konsumenten wieder den Angstschweiß auf die Stirn. Die Kauflaune der Deutschen sei im Oktober deutlich gesunken, sagte Rolf Bürkl vom Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK.

„Der Optimismus der deutschen Verbraucher schwindet im Oktober spürbar“, sagte Bürkl als Ergebnis der neuesten GfK-Studie zum Konsumklima. Etwa drei Viertel der Verbraucher gingen derzeit davon aus, dass die Corona-Pandemie eine große oder sehr große Bedrohung für sie darstelle.

Passanten gehen über den Marienplatz in München

Corona-Newsblog: Das waren die Meldungen am Mittwoch

Die wichtigsten Nachrichten und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im Newsblog mit Fokus auf Deutschland und Schwerpunkt auf den Südwesten.

Aktuelle Zahlen des RKI¹: Aktuell nachgewiesen Infizierte Baden-Württemberg: ca. 3.616 (47.590 Gesamt - ca. 42.100 Genesene - 1.874 Verstorbene) Todesfälle Baden-Württemberg:  1.874 Aktuell nachgewiesen Infizierte Deutschland: ca. 21.118 (275.927 Gesamt - ca. 245.400 Genesene - 9.409 Verstorbene) Todesfälle Deutschland: 9.

Shopping

Trotz steigender Corona-Zahlen: Konsumlaune stabil

Ungeachtet der Ankündigung Zehntausender Stellenstreichungen und eines wieder anschwellenden Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie hat sich die Konsumlaune der Verbraucher in Deutschland nicht weiter verschlechtert.

Sie „sehen die Konjunktur ganz klar auf Erholungskurs“, sagte Rolf Bürkl vom Nürnberger Konsumforschungsunternehmen GfK.

In der neuesten GfK-Studie prognostizieren die Experten für Oktober einen Konsumklima-Wert von -1,6, eine kleine Verbesserung gegenüber September (-1,7).

Volle Einkaufstüten sind derzeit eine Seltenheit.

Corona trübt Kauflaune

Steigende Infektionszahlen mit dem Coronavirus haben die Verbraucher wieder unsicherer werden lassen. Deshalb rechnen die Konsumforscher der Nürnberg GfK-Gruppe mit einem „spürbaren“ Einbruch für den September, nachdem der Indikator zuvor drei Monate in Folge deutlich gestiegen war.

Im Frühjahr hatte das Barometer noch bei einem historischen Tiefpunkt gelegen. Es hänge nun von der Entwicklung der Infektionszahlen und den politischen Maßnahmen ab: „Sollte man den Anstieg in den nächsten Wochen und Monaten in den Griff bekommen, dann ...

Shoppen

GfK: Verunsicherung wegen Corona-Zahlen mindert Kauflaune

Reisewarnungen und die steigenden Corona-Infektionszahlen dämpfen nach Ansicht von Experten die Kauflaune der Verbraucher in Deutschland wieder etwas.

„Das hat viele Verbraucher verunsichert“, sagte Rolf Bürkl vom Konsumforschungsunternehmen GfK in Nürnberg bei der Vorstellung der Konsumklima-Studie für den Monat August.

In den vergangenen drei Monaten hatte sich das Konsumklima vom Schock der Corona-Krise erholt. Eine Trendumkehr sieht Bürkl derzeit aber nicht: „Der Erholungskurs legt eine kleine Pause ein.

Einkauf - Lebensmittel

Inflation sinkt: Welche Rolle spielt Mehrwertsteuersenkung?

Die Mehrwertsteuersenkung soll den Konsum in der Corona-Krise ankurbeln. Zumindest in Teilen scheint der seit Anfang Juli geltende niedrigere Steuersatz bei den Verbrauchern anzukommen.

So stellte das Statistische Bundesamt am Donnerstag fest, dass die Mehrwertsteuersenkung den Preisauftrieb im Juli insgesamt gedämpft habe. Folgen sieht die Wiesbadener Behörde unter anderem bei den Preisen für Energie und Nahrungsmittel. Der Besuch beim Friseur oder im Restaurant wurde trotz der Verringerung der Mehrwertsteuer dagegen teurer.

Foto: DPA/Sven Hoppe

Hält die Mehrwertsteuersenkung, was die Politik versprochen hat? Händler in der Region finden: Nein!

Der große Wumms ist ausgeblieben: Einen Monat nach der Senkung der Mehrwertsteuer überwiegen im deutschen Einzelhandel Zweifel am Nutzen des milliardenschweren Steuergeschenks an die Verbraucher. Bei einer aktuellen Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) bewerteten nur 13 Prozent der Unternehmen abseits des Lebensmittelhandels die Steuersenkung als eine wirksame Hilfe zur Belebung des Konsums. Doch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Branchen.