Suchergebnis

 Bürgermeister Roland Weinschenk an seinem Schreibtisch im Bürgermeisterzimmer.

Waldsees Bürgermeister ist von Bleiche-Themen überzeugt

Warum geht beim Sportentwicklungsplan augenscheinlich nichts voran? Gibt es weiterhin Gegenwind zu den Bleiche-Plänen? Und wann wird Bad Waldsee eine Große Kreisstadt? Diese Fragen werden in der Kurstadt derzeit eifrig diskutiert. Im großen SZ-Jahresinterview hat Wolfgang Heyer mit Bad Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk über die drängendsten Themen der Stadt gesprochen.

Herr Weinschenk, im Jahr 2012 hat der Gemeinderat den Städtebaulichen Rahmenplan beschlossen und in diesem Jahr beginnt die Bleiche-Drehung.

Realschul-Toiletten erneut Thema im Ausschuss

Der schlechte Zustand der Realschul-Toiletten ist in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik des Waldseer Gemeinderats erneut thematisiert worden. Bereits in der Mittelurbacher Ortschaftsratsitzung Mitte Dezember kam das Thema zur Sprache (die SZ berichtete). Nun griff SPD-Stadtrat Robert Ettinger den Sachverhalt nochmals auf.

„Der Zustand der WCs im Erdgeschoss der Realschule ist so verheerend, das sie keiner mehr nutzt“, sagte Ettinger in der Sitzung und fragte die Verwaltung, welche Maßnahmen getroffen werden.

 Das Bild zeigt (von links) Alfred Maucher, Michael Barczyk mit dem symbolischen Schlüssel, Michael Wild, Martin Tapper und Bürg

Michael Wild ist neuer Stadtarchivar in Bad Waldsee

Zum Jahresbeginn hat es im Stadtarchiv einen Stabwechsel gegeben: Michael Wild übernahm als neuer Stadtarchivar die Aufgaben von Michael Barczyk. Das berichtet die Stadt Bad Waldsee in einer Mitteilung.

Barczyk, ehemals Oberstudienrat am Gymnasium, arbeitete nebenberuflich mehr als 40 Jahre lang als Stadtarchivar. Sein Nachfolger, Michael Wild, ist in Bad Waldsee zu 65 Prozent angestellt. Die übrigen 35 Prozent arbeitet er als Archivar bei der Stadt Bad Wurzach.

 In luftiger Höhe befreiten die Helfer von Feuerwehr und städtischem Baubetriebshof am Freitag das große Flachdach der Waldseer

Stadt lässt Flachdach der Schulturnhalle vom Schnee befreien

Zu einem solchen Einsatz werden Feuerwehr und städtischer Baubetriebshof nicht in jedem Winter gerufen: Am Freitag befreiten die Helfer in stundenlanger Arbeit das große Flachdach der Waldseer Gymnasiumturnhalle von einem guten halben Meter Schnee. Als „reine Vorsichtsmaßnahme“ bezeichnete Bürgermeister Roland Weinschenk diese Schneeräumaktion auf SZ-Anfrage. Und kurz vor Redaktionschluss stand fest, dass am Wochenende aus Sicherheitsgründen die Döchtbühlturnhalle für den Sportbetrieb gesperrt bleibt.

Die Waldseer Buddelkappen mit den beiden verstorbenen Mitgliedern Wigge Ludwig Gros und Wolfgang Bachner.

Zunft will Jugend mehr ins Brauchtum integrieren

In gewohnter Manier hat sich die Narrenzunft Waldsee am Dreikönigstag zu ihrer ordentlichen Jahreshauptversammlung in der Stadthalle eingefunden, wo circa 100 Mitglieder von Zunftmeister Roland Haag begrüßt wurden. Rückblicke und Herausforderungen bei der Narrenzunft standen dabei im Vordergrund.

Zu Beginn wurde laut Presseschreiben der Narrenzunft traditionell der verstorbenen Närrinnen und Narren des vergangenen Jahres gedacht. Stellvertretend wurden dabei Wigge Ludwig Gros sen.

 Landschaftstreffen in Bad Waldsee.

Jahresrückblick: Das war 2018 in Bad Waldsee wichtig

Bleiche-Umgestaltung, Landschaftstreffen, Bahnhofs-Sanierung: Das Jahr 2018 ist für Bad Waldsee ereignisreich gewesen. Wir blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse des Jahres.

Im ehemaligen Finanzamt ensteht die ZentralverwaltungDas ehemalige Finanzamtsgebäude in der Innenstadt wird zur Zentralverwaltung hin modernisiert. Auch ein Neubau ist geplant. Im Nebengebäude wird ein neu gestaltetes Bürgerbüro entstehen.

Das ist der Plan: Im Anschluss an das Hauptgebäude in Richtung Stadtsee soll ein Neubau mit Tiefgarage ...

 Diese städtischen Beschäftigten möchten mit dem Recup-Pfandbecher in Bad Waldsee zur Müllvermeidung beitragen (von links): Brig

Auch Waldsee setzt auf den Mehrweg-Kaffeebecher

Auch in Bad Waldsee soll der „Coffee to go“ im Einwegbecher möglichst rasch der Vergangenheit angehören. Nach dem Landkreis Ravensburg gehen auch die örtliche Stadtverwaltung sowie die Cafeterien in Waldsee-Therme und Schulmensa mit gutem Beispiel voran und haben sich der bundesweiten Pfandbecher-Aktion „Recup“ angeschlossen. Im Rathaus hofft man nun auf weitere Partner in der Kurstadt, um unnötigen Müll künftig zu vermeiden und möglichst viele Mehrwegbecher unters Volk zu bringen.

 Freuen sich über die Focus-Auszeichnungen (von links): Walter Gschwind, Leiter des Fachbereichs Wirtschafts- und Kulturraum, Kl

Bad Waldsee ist erneut ein „Top-Kurort“

Erneut ist Bad Waldsee mit dem Siegel „Top-Kurort“ des Magazins „Focus“ ausgezeichnet worden – als einziges oberschwäbisches Heilbad, teilt die Stadt mit. Lediglich 80 von mehr als 350 Heilbädern und Kurorten in Deutschland hätten diese begehrte Auszeichnung erhalten. Zum guten Ruf der Stadt als Gesundheitsstandort auf hohem Niveau würden unter anderem die Städtischen Rehakliniken und die Klinik im Hofgarten (Waldburg-Zeil-Kliniken) beitragen, die das Siegel „Top-Reha-Klinik“ erhalten haben.

 Der Haushalt 2019 ist beschlossene Sache: Die Gemeinderäte haben das Zahlenwerk am Montag einstimmig abgesegnet.

Sportentwicklungsplan und Kapelle sorgen für Kritik

Trotz einiger Kritik hat der Gemeinderat Bad Waldsee am Montagabend einstimmig den Haushaltsplan für 2019 und die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe abgesegnet. Bis auf die Enthaltung von Bürgermeister Roland Weinschenk fand auch der Antrag der GAL-Fraktion für eine Sporthallenersatzlösung mehrheitliche Zustimmung.

Die Verwaltung wurde per Antrag damit beauftragt, die Erweiterung der bestehenden Gymnasiumsturnhalle zu überprüfen, da die Hallenkapazitäten erschöpft sind.

 Sichtbare Schäden: Der über Bad Waldsee hinaus bekannte Schaugiebel des Rathauses mit der Justitia soll im Jahr 2020 umfassend

Waldseer Rathaus muss 2019/2020 umfassend saniert werden

Der Erhalt von Kulturdenkmälern wie das historische Rathaus von Bad Waldsee kostet die Kommune alle paar Jahrzehnte aufs Neue viel Geld. Nach Sanierungen in den Jahren 1976, 1989 und 2016 wird die Kurstadt 2019 und 2020 erneut eine Million Euro aufbringen müssen, um Dachgebälk, Schaugiebel und traufseitige Fassaden vor Schlimmerem zu bewahren. Aufgrund der umfangreichen Arbeiten und der hohen Kosten werden diese neuerlichen Baumaßnahmen nach Auskunft der Stadtverwaltung auf zwei Jahre „gestreckt“.