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Berberaffennachwuchs auf dem Affenberg Salem

Erster Nachwuchs am Affenberg in Salem - aber wer ist der Vater?

Der Affenberg in Salem am Bodensee freut sich über den ersten Nachwuchs des Jahres: Sechs Babys sind schon geboren worden. Parkdirektor Roland Hilgartner geht von 10 und 15 Tierbabys in diesem Jahr aus. Dass der gesamte Nachwuchs nicht über das Jahr verteilt, sondern innerhalb weniger Wochen zur Welt kommt, liege an der saisonalen Fortpflanzung der Berberaffen.

Die Paarungszeit liege im Herbst und Frühwinter - und nach rund fünfeinhalb Monaten kämen die Babys dann im Frühjahr zur Welt.

Zwei Störche stehen in ihrem Nest

Erste Störche zurück: Eifersuchtsdramen und Nestbau

An den Affenberg in Salem am Bodensee sind bereits die ersten Störche aus ihrem Winterdomizil zurückgekehrt - und auch schon mit dem Nestbau beschäftigt. Dabei könne sich das eine oder andere Eifersuchtsdrama abspielen, sagte Parkleiter Roland Hilgartner am Donnerstag. Denn nicht immer kämen die Paare gleichzeitig zurück - und wenn einer der Vögel sich zu sehr verspäte, suche sich der andere eben einfach einen Neuen.

„Wenn dann der alte Partner doch noch kommt, gibt es richtige Auseinandersetzungen und Streitereien.

Elegante Thermikflüge sind bei den Störchen zu sehen.

Hunderte Störche machen sich bereit für den Abflug

Wer in diesen Tagen an den Affenberg Salem beim Bodensee kommt, staunt über die vielen Störche auf den Dächern, Bäumen oder im eleganten Thermikflug. „Wir haben allein rund 100 Jungstörche aus den Horsten im Park, dazu sammeln sich derzeit Jungstörche aus der Umgebung und – wie wir erkennen – auch aus weiter nördlich liegenden Regionen bei uns.

Es sind derzeit mehr als 200 Störche, die sich hier beobachten lassen und deren Begrüßungsklappern man überall hört“, so Parkleiter und Biologe Roland Hilgartner.

Storch fliegt zu seinem Horst

Störche machen sich bereit für den Abflug

In den kommenden Tagen dürften die ersten Störche aus Baden-Württemberg in Richtung Afrika abheben. Allein im Tierpark Affenberg Salem sammeln sich etwa 200 dieser Tiere für die große Reise gen Süden, wie Parkleiter Roland Hilgarnter am Montag in Salem sagte. „Auf den Tag genau kann man nicht sagen, wann der Abflug beginnt. Aber da wir schönes Wetter erwarten, könnte es täglich soweit sein“, sagte der Biologe. Als erstes werden demnach die Jungstörche starten.

Heiß begehrt und umkämpft: das Dach des Wassertors.

Spektakel: 120 Jungstörche streiten sich um Schlafplätze

Ein noch nie dagewesenes Spektakel hat sich dieser Tage den Passanten in der Isnyer Altstadt geboten: „Unglaubliche Szenen spielten sich ab, wenn die gut 120 Gaststörche einen Schlafplatz suchten“, schildert Ulrike Maruszczak von ihren abendlichen Spaziergängen. Und nicht nur die Storchenbeobachterin staunte, sie vermutet, dass auch „große Teile der Bevölkerung über akute Halswirbelsäulenprobleme klagen“, weil sie das Schauspiel über den Dächern verfolgten.

17 Störche auf einem Dach: In Salem gibt es nicht nur Affen zu sehen.

Den Störchen geht es wieder gut

Die schönste Geschichte über Klapperstörche dürfte immer noch jene sein, die Kindern erzählt wird: dass sie nämlich einst vom Storch gebracht worden seien. Stefan Bischof ist offenbar im Bilde: „Gerade habe ich ein Storchenfoto an meine Schwägerin geschickt, eine frischgebackene Oma“, berichtet der in kurzen Hosen steckende Unterfranke. Er urlaubt und befindet sich im Eingangsbereich des Salemer Affenbergs, einem Ausflugsziel im westlichen Bodenseeraum, bekannt durch seine frei laufenden Berberaffen.

Sylvia Altheimer, die Storchenbeauftragte des Affenbergs, beim Beringen von drei wohlgenährten Jungstörchen am Affenberg.

Affenberg-Storchenexperten beringen rund 200 Jungstörche

Die Storchenexperten am und um den Affenberg Salem haben sich im Juni mit einem speziell angemieteten Hubwagen daran gemacht, die Jungstörche vor dem Flügge-werden zu beringen – oft können die Parkbesucher das Ganze gut beobachten.

Die jungen Adebare sind laut einer Pressemitteilung des Affenbergs zu unterschiedlichen Zeiten geschlüpft, müssen aber zirka fünf Wochen alt sein, damit der markierte Ring gut sitzt. Der erfahrene Storchenkenner Franz-Josef Zündel hat dieses Jahr demnach gut zu tun.

So süß: Dieses und noch weitere Babys können in Salem besucht werden. In diesem Jahr gab’s schon mehrfach Nachwuchs.

Affen-Kita hat Platz für weitere Babys

Das erste Berberaffenbaby ist von dem Team des Affenbergs Salem besonders genau beobachtet worden, denn seine Mutter hatte bereits ein für diese Tiere außergewöhnlich hohes Alter zum Austragen eines Babys.

„Wir freuen uns, dass es beiden gut geht und das Kleine schon richtig aktiv und neugierig ist“, zeigt sich Parkleiter und Biologe Roland Hilgartner erleichtert. Derzeit zeigen sich die Besucher schon von drei süßen Affenbabys begeistert.

Berberaffen-Nachwuchs 2017

Erster Nachwuchs auf dem Affenberg am Bodensee

Auf dem Affenberg in Salem am Bodensee gibt es den ersten Nachwuchs: „Bislang sind schon zwei Babys geboren worden“, sagte Parkdirektor Roland Hilgartner am Donnerstag. „Wir rechnen aber noch mit 10 bis 15 weiteren.“

+++ HIER GEHT'S ZU UNSERER MULTIMEDIA-REPORTAGE ÜBER DEN AFFENBERG +++

Auch im vergangenen Jahr sei eine ähnliche Anzahl an Affenbabys zur Welt gekommen. Die erste Zeit verbringe der Nachwuchs fast ausschließlich bei den jeweiligen Müttern, sagte Hilgartner.


Komm kuscheln: Wenn Schnee liegt, rücken die Affen in Kuschelgruppen zusammen und halten sich auf diese Weise warm.

So schützen sich die Tiere auf dem Affenberg gegen die Kälte

Nicht nur Menschen macht die jetzige Eiseskälte in der Region zu schaffen, sondern auch den Tieren. Die einheimischen Arten sind daran gewöhnt, aber wie sieht es bei exotischeren Tieren wie zum Beispiel Affen aus? Was für Auswirkungen hat das kalte Klima auf die Berberaffen und Störche des Affenbergs in Salem? Linus Kohler hat darüber mit dem Salemer Parkleiter und Biologen Roland Hilgartner gesprochen.

Wie kommen denn die Berberaffen mit der Kälte zurecht?