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Annegret Kramp-Karrenbauer

Bundeswehr beendet Amtshilfe nach Flutkatastrophe

Die Bundeswehr wird die nach der Flutkatastrophe begonnene Unterstützung in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern in dieser Woche beenden. Derzeit befinden sich noch 86 Soldaten im Einsatz in den Hochwassergebieten, wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Dienstag in einem Tagesbefehl erklärte. In der Spitze waren es mehr als 2300 Männer und Frauen.

Die Ministerin betonte, dass die Bundeswehr die Aufgabe zusätzlich zu laufenden Auslandseinsätzen und Bündnisverpflichtungen erfüllt habe.

Katastrophenschutz

Katastrophenschutz: Seehofer hält Warn-Pflicht für notwendig

Bei der Warnung der Bevölkerung vor Katastrophen plädiert Bundesinnenminister Horst Seehofer für klarere Vorgaben und einheitliche Regeln.

Es sei wichtig, dass bei einem Schadensereignis der höchsten Gefahrenstufe «eine Warnung der Bevölkerung ausgelöst werden muss und nicht nur kann», sagte der CSU-Politiker nach einer Sondersitzung des Innenausschusses des Bundestages zu den Folgen der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands.

Außerdem müssten Sirenen als Mittel der Alarmierung der Bevölkerung wieder überall verfügbar ...

 Nach dem Unwetter zeigt sich die ganze Verwüstung, so wie hier in Rheinland-Pfalz. Auch Tierheime und Gnadenhöfe sind von den W

Nach Hochwasser: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

 Die Staatsanwaltschaft Koblenz prüft nach der Flutkatastrophe im Ahrtal die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. Dabei gehe es um möglicherweise unterlassene oder verspätete Warnungen oder Evakuierungen der Bevölkerung, teilte die Behörde am Montag mit.

In diese Prüfung sollen neben der "umfangreichen Presseberichterstattung" auch Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht ...

Nach dem Unwetter in Rheinland-Pfalz

Sondersitzung im Innenausschuss zum Katastrophenschutz

Nach der Unwetterkatastrophe kommt der Innenausschuss im Bundestag heute zu einer Sondersitzung zusammen. Neben möglichen Versäumnissen der Behörden wollen die Abgeordneten darüber sprechen, ob der Bund künftig mehr für den Katastrophenschutz tun sollte.

Die Bewältigung akuter Katastrophenlagen liegt bislang in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Der Bund hat seinerseits die Aufgabe, für den Schutz der Bevölkerung im Verteidigungsfall zu sorgen.

Unwetter in Rheinland-Pfalz

Helfer sollen Katastrophengebiet Ahr schnell verlassen

Nach den verheerenden Überflutungen blicken die Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit Sorge auf die aktuellen Wetterprognosen.

Freiwillige Helfer im Krisengebiet Ahr sollen dieses wegen der schwierigen Umstände dort nun möglichst schnell verlassen. Das teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mit.

Als Grund nannte sie die starken Niederschläge an diesem Wochenende, die zerstörte Infrastruktur und die unübersichtliche Verkehrssituation.

Nach dem Unwetter in Rheinland-Pfalz

Menschen in Flutregion bereiten sich auf neuen Regen vor

Nach den verheerenden Überflutungen blicken die Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit Sorge auf die Wetterprognosen fürs Wochenende.

«Ich habe im Augenblick keine Hinweise darauf, dass Wassermengen drohen wie das der Fall gewesen ist», sagte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz (SPD), am Freitag in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dennoch trifft der Krisenstab Vorkehrungen. Rückzugsmöglichkeiten für die Bevölkerung sind laut Lewentz ebenso vorbereitet wie mögliche Lautsprecherdurchsagen für Warnungen.

Zerstörung im Ahrtal

Flutkatastrophe: Politiker betonen Ausnahmesituation

Je höher die Zahl der Todesopfer steigt, desto bohrender werden die Fragen nach möglichen Versäumnissen vor der großen Flutkatastrophe. Und danach, ob dafür jemand in den betroffenen Bundesländern die politische Verantwortung tragen sollte.

«Es kam alles zusammen, was an ungünstigen Umständen überhaupt zustande kommen konnte, in diesem kleinen Ahrtal», sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Landtagsausschüssen in Mainz.

Malu Dreyer + Roger Lewentz

Bisher 128 Menschen in Rheinland-Pfalz tot geborgen

Im Hochwasser-Katastrophengebiet im Norden von Rheinland-Pfalz sind bisher 128 Menschen tot geborgen worden. Das teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen des Landtags mit.

«Wir müssen von der schrecklichen Annahme ausgehen, dass diese Zahl noch steigen wird.» Die Menschen im Katastrophengebiet seien an Leib und Seele verletzt.

Vermisst werden weiterhin 155 Menschen. «Eine Woche nach einem solchen Ereignis nehmen die Chancen, dass Vermisste noch leben können, ab», sagte ...

Regen in Köln

Neue Gewittergefahr im Westen

Nach der Flutkatastrophe sind die Aufräum- und Rettungsmaßnahmen noch im vollen Gange - da blicken die Menschen in den betroffenen westdeutschen Gebieten bereits wieder mit Sorge auf die Wetteraussichten für das Wochenende.

Es könne erneut Starkregen geben, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) - wo genau, sei derzeit aber noch nicht genau vorherzusagen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte die Bevölkerung derweil auf eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Bewältigung der Unwetterkatastrophe ein.

Nach dem Unwetter in Rheinland-Pfalz

DRK zieht erste Bilanz des Flut-Einsatzes

Nach der Unwetterkatastrophe wird sich am heutigen Donnerstag die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ein Bild von der Lage in Rheinland-Pfalz machen.

Gerda Hasselfeldt wird in Bad Neuenahr-Ahrweiler eine ambulante Arztpraxis des DRK besuchen. Sie will zudem ein erstes Fazit des bisherigen Einsatzes ziehen, auf die kommenden Wochen blicken und sich dazu äußern, wie gut Deutschland auf solche Katastrophen vorbereitet ist. Kürzlich hatte Hasselfeldt bereits eine bessere Prävention gefordert und darauf verwiesen, dass ...